Geschichte · Klasse 9
Imperialismus: Europas Kolonien in Afrika
Was Imperialismus ist, seine Motive, die Aufteilung Afrikas, deutsche Kolonien, der Krieg gegen Herero und Nama, Folgen und Erinnerung.
Europa greift nach Afrika
- Was ist Imperialismus? Imperialismus heißt: Ein Staat dehnt seine Herrschaft über andere Gebiete aus. Ab etwa 1880 teilten europäische Staaten große Teile der Welt unter sich auf.
- Motive: Wirtschaft, Macht, Überlegenheitsdenken Europäische Staaten wollten Rohstoffe, Märkte und Ansehen. Dazu kamen Vorstellungen von Überlegenheit, die Ungleichheit rechtfertigen sollten.
- Der Wettlauf um Afrika und die Berliner Konferenz Auf der Berliner Konferenz 1884/85 einigten sich europäische Staaten auf Regeln für die Aufteilung Afrikas. Afrikaner waren nicht eingeladen.
Deutsche Kolonialherrschaft
- Deutsche Kolonien in Afrika Das Deutsche Reich besaß ab 1884 Kolonien in Afrika. Die Herrschaft stützte sich auf Gewalt, Zwangsarbeit und Landnahme.
- Der Krieg gegen Herero und Nama In Deutsch-Südwestafrika führte das Deutsche Reich 1904 bis 1908 einen Vernichtungskrieg. Die Bundesregierung bezeichnet ihn heute als Völkermord.
Folgen und Erinnerung
- Folgen der Kolonialzeit bis heute Die Kolonialzeit prägt Afrika und Europa bis heute: Grenzen, Wirtschaft, Sprachen, Erinnerungen und Rassismus.
- Erinnern an die Kolonialzeit: Straßennamen, Museen, digitale Angebote Heute streitet man darüber, wie Deutschland an die Kolonialzeit erinnern soll. Du lernst, geschichtskulturelle Angebote mit Kriterien zu bewerten.
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