Physik · Klasse 10
Radioaktivität und Strahlenschutz
Wie Alpha-, Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung entstehen und wirken, wie man sie nachweist, was Halbwertszeit und Dosis bedeuten und wie man sich schützt.
Strahlungsarten
- Alpha, Beta, Gamma: ionisierende Strahlung Instabile Atomkerne senden Alpha-, Beta- oder Gammastrahlung aus. Die drei Arten unterscheiden sich in Aufbau, Reichweite und Abschirmung.
- Röntgenstrahlung: Schatten aus Strahlen Röntgenstrahlung entsteht in einer Röntgenröhre. Sie durchdringt Weichteile leichter als Knochen und macht so Bilder vom Körperinneren möglich.
Nachweis und Zerfall
- Strahlung nachweisen und Aktivität messen Ionisierende Strahlung nimmt man nicht wahr. Man weist sie mit Geräten nach. Die Aktivität gibt in Becquerel an, wie viele Kerne pro Sekunde zerfallen.
- Zufall im Atomkern: Halbwertszeit Wann ein einzelner Kern zerfällt, ist Zufall. Bei sehr vielen Kernen halbiert sich die Zahl in der Halbwertszeit immer wieder.
- Zerfallsreihen lesen und das Zerfallsgesetz Nach einem Zerfall ist der neue Kern oft wieder instabil. Aus der Massen- und Ordnungszahl lässt sich die Reihe lesen. Das Zerfallsgesetz berechnet den Rest.
Gefährdung und Schutz
- Dosis in Sievert: Gefährdung einschätzen Die Wirkung von Strahlung auf den Körper misst man mit der Dosis. Grenzwerte und Vergleichswerte helfen, die Gefährdung einzuordnen.
- Strahlenschutz und Strahlung in Medizin und Technik Mit Abstand, Abschirmung und kurzer Zeit schützt man sich vor Strahlung. Medizin und Technik nutzen Strahlung gezielt. Man wägt Nutzen und Risiko ab.
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