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Erdkunde

Wenn die Erde bebt: Erdbeben

Ein Erdbeben entsteht, wenn sich Spannung in der Kruste ruckartig löst. Seismografen messen die Wellen.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich weiß, wie ein Erdbeben entsteht.
  • Ich kann Herd und Epizentrum unterscheiden.
  • Ich weiß, was die Magnitude angibt.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wie ein Vulkan entsteht und ausbricht

Erdbeben entstehen meist an Plattengrenzen. Die Platten haken sich dort ineinander fest, obwohl sie sich weiterbewegen. Es baut sich Spannung auf. Wird sie zu groß, bricht das Gestein ruckartig. Die Erde schwingt, und Erdbebenwellen laufen in alle Richtungen. Die Stelle, an der das Gestein bricht, heißt Erdbebenherd. Er liegt im Untergrund. Direkt darüber an der Oberfläche liegt das Epizentrum. Dort ist das Beben meist am stärksten. Erdbebenwellen messen Geräte, die Seismografen. Die Stärke gibt man als Magnitude an. Eine um eins höhere Magnitude bedeutet etwa 30-mal mehr freigesetzte Energie. Ein Beben der Magnitude 7 setzt also etwa 1000-mal so viel Energie frei wie eines der Magnitude 5. Schwache Beben bemerkt man kaum. Starke Beben können Gebäude beschädigen oder zerstören. Auch Erdrutsche und Brände können folgen. Beben, die unter dem Meeresboden entstehen, heißen Seebeben. Genau vorhersagen kann man Erdbeben nicht: weder den Ort noch die Zeit.

BegriffBedeutung
ErdbebenherdOrt im Untergrund, an dem das Gestein bricht
EpizentrumPunkt an der Oberfläche direkt über dem Herd
SeismografGerät, das Erdbebenwellen aufzeichnet
MagnitudeMaß für die Stärke eines Erdbebens

Ein Erdbeben beschreiben

  1. Zwei Platten haken sich fest.
  2. Spannung baut sich auf.
  3. Das Gestein bricht ruckartig.
  4. Wellen breiten sich aus, das Epizentrum liegt über dem Herd.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Platten haken sich fest.

Spannung wächst.

Dann bricht das Gestein plötzlich.

Die Erde schwingt. Das ist ein Erdbeben.

Ein Beispiel

Beispiel

Biege einen Stock langsam durch. Zuerst wächst die Spannung, dann bricht er plötzlich. Beim Erdbeben bricht das Gestein ruckartig, und die Erde schwingt.

Schritt für Schritt

Du erklärst, wie ein Erdbeben entsteht.

  1. Platten bewegen sich und haken sich fest.
  2. Spannung baut sich auf.
  3. Das Gestein bricht plötzlich.
  4. Wellen breiten sich aus.

Mit einem Bild erklärt

SchrittWas geschieht?
1Platten haken sich fest
2Spannung wächst
3Gestein bricht
4Erdbebenwellen laufen los

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wie nennt man den Ort im Untergrund, an dem das Gestein bricht?
Zeig mir den ersten Schritt

Liegt der gesuchte Ort im Untergrund oder an der Oberfläche?

Lösung ansehen

Lösung: Erdbebenherd

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was misst ein Seismograf?
Zeig mir den ersten Schritt

Wofür steht das Wort Seismograf: Schwingungen oder Wetter?

Lösung ansehen

Lösung: Erdbebenwellen

Tipp: Herd = unten im Gestein, Epizentrum = darüber an der Oberfläche.

Merksatz: Erdbeben entstehen durch ruckartig gelöste Spannung. Seismografen messen sie, die Magnitude gibt die Stärke an.

Typischer Fehler: Viele denken, das Epizentrum sei der Ort, an dem das Beben beginnt. Es beginnt im Herd, das Epizentrum liegt darüber.

Prüfen

Mini-Quiz

5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was gibt die Magnitude an?
Lösung ansehen

Lösung: Die Stärke des Erdbebens

Frage 2 Das Epizentrum liegt an der Erdoberfläche.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Man kann Erdbeben genau vorhersagen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Ein Beben der Magnitude 7 setzt im Vergleich zu Magnitude 5 etwa ... frei.
Lösung ansehen

Lösung: 1000-mal so viel Energie

Frage 5 Wie nennt man ein Erdbeben unter dem Meeresboden?
Lösung ansehen

Lösung: Seebeben

Geschafft

Erdbeben entstehen, wenn Spannung an Plattengrenzen ruckartig frei wird. Herd und Epizentrum unterscheiden sich. Die Magnitude gibt die Stärke an. Vorhersagen kann man sie nicht genau.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Vulkane, Erdbeben und Tsunamis

Kurz erklärt, 42 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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