Alkohol und andere Genussmittel
Alkohol ist ein Zellgift. Er wirkt auf das Gehirn und ist für Kinder und Jugendliche besonders schädlich. Bei Genussmitteln wägt man Nutzen und Gefahren ab.
Das lernst du heute
- Ich kann Wirkungen von Alkohol auf den Körper beschreiben.
- Ich kann Nutzen und Gefahren von Genussmitteln abwägen.
- Ich kenne den Jugendschutz.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Rauchen schadet dem Körper
Alkohol ist in Bier, Wein und Schnaps enthalten. Er gelangt über den Magen und den Darm ins Blut und erreicht alle Organe. Alkohol ist ein Zellgift. Besonders das Gehirn reagiert empfindlich. Reaktionen werden langsamer, Urteilsvermögen und Koordination lassen nach. Deshalb sind Unfälle wahrscheinlicher. Bei Kindern und Jugendlichen kann Alkohol die Entwicklung des Gehirns stören. Alkohol macht abhängig. Der Jugendschutz soll das verhindern: Bier und Wein dürfen erst ab 16 abgegeben werden, andere alkoholische Getränke erst ab 18. Auch andere Genussmittel haben Wirkungen. Kaffee, Tee und Energydrinks enthalten Koffein. Es macht wacher und kann Schlaf stören. Energydrinks sind nicht für Kinder gedacht. Bei Genussmitteln gilt: Man wägt Nutzen und Gefahren ab. Ein Genuss ist dann sinnvoll, wenn er nicht schadet.
| Genussmittel | Wirkung | Hinweis |
|---|---|---|
| Alkohol | Verlangsamt Reaktionen, Zellgift | Kinder und Jugendliche besonders gefährdet |
| Koffein (Kaffee, Tee, Energydrinks) | Macht wacher | Kann Schlaf stören, Energydrinks nicht für Kinder |
| Zucker | Süßer Geschmack, Energie | Schadet Zähnen, wenn zu viel |
Nutzen und Gefahr abwägen
- Nenne das Genussmittel und seinen Nutzen, zum Beispiel Geschmack oder Gesellschaft.
- Nenne die Gefahren für den Körper.
- Prüfe, wer besonders gefährdet ist, zum Beispiel Kinder.
- Entscheide und begründe.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Alkohol schadet dem Gehirn.
Kinder sollen keinen Alkohol trinken.
Auch Koffein hat Wirkungen.
Ein Beispiel
Auf dem Familienfest gibt es Saft, Wasser und auch Bier. Du nimmst Saft. Das ist eine gute Entscheidung.
Schritt für Schritt
Wir wägen ab.
- Was ist der Nutzen?
- Was ist die Gefahr?
- Wer ist besonders gefährdet?
- Wie entscheidest du?
Mit einem Bild erklärt
| Frage | Antwort bei Alkohol |
|---|---|
| Nutzen? | Geschmack, Gesellschaft für manche Erwachsene |
| Gefahr? | Zellgift, Unfälle, Sucht |
| Kinder? | Besonders gefährdet |
Zur Grundlage zurück
- Rauchen schadet dem Körper – Du kennst schon die Folgen des Rauchens.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Wo werden Reaktionen gesteuert?
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Lösung: Auf das Gehirn
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
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Was entwickelt sich im Kindesalter noch?
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Lösung: Das Gehirn entwickelt sich noch.
Tipp: Du kannst auf Partys auch ohne Alkohol gut feiern. Alkoholfreie Getränke gibt es überall.
Merksatz: Alkohol ist ein Zellgift. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Jugendschutz gilt.
Typischer Fehler: Viele denken, ein Schluck schade nicht. Bei Kindern kann schon wenig Alkohol die Entwicklung stören. Darum gilt: nicht trinken.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Koffein
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Nutzen und Gefahren vergleichen
Geschafft
Alkohol wirkt auf das Gehirn, verlangsamt Reaktionen und macht abhängig. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Der Jugendschutz regelt die Abgabe. Auch bei anderen Genussmitteln wägt man Nutzen und Gefahren ab.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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