Geschichte · Klasse 10
Verfolgung, Entrechtung und Holocaust
Wie der NS-Staat Jüdinnen und Juden entrechtete, weitere Gruppen verfolgte, Menschen zur Zwangsarbeit zwang und den Holocaust verübte, und warum Erinnern wichtig bleibt.
Entrechtung und Pogrom
- Schritt für Schritt entrechtet: 1933 bis 1938 Nach 1933 nahm der NS-Staat Jüdinnen und Juden mit Gesetzen Stück für Stück ihre Rechte. Das war der Weg zur Verfolgung.
- Die Novemberpogrome 1938 In der Nacht zum 10. November 1938 griff Gewalt jüdische Menschen, Geschäfte und Synagogen im ganzen Land an. Der Staat steuerte und deckte sie.
Weitere Verfolgte und Zwangsarbeit
- Wer wurde noch verfolgt? Der NS-Staat verfolgte nicht nur Jüdinnen und Juden. Auch Sinti und Roma, Homosexuelle und politische Gegner wurden entrechtet und eingesperrt.
- Die „Euthanasie“-Morde: Menschen mit Behinderung Der NS-Staat ermordete kranke und behinderte Menschen. Er nannte sie „lebensunwert“. Das war ein Verbrechen an Menschen, die ein Recht auf Leben hatten.
- Zwangsarbeit im Deutschen Reich Im Krieg setzte das Deutsche Reich Millionen Menschen aus ganz Europa zur Arbeit ein, ohne dass sie frei entscheiden konnten.
Mord und Erinnerung
- Der Holocaust: der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden Aus der Entrechtung wurde der Mord. Der NS-Staat ermordete etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden in ganz Europa.
- Warum der Holocaust einzigartig ist Forschende nennen den Holocaust einzigartig. Das erklärt, was ihn von anderen Verbrechen unterscheidet. Es erinnert auch an die Folgen bis heute.
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