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Musik

Minimal Music: Wiederholung mit Wirkung

Minimal Music nutzt wenige Töne, viele Wiederholungen und sehr langsame Veränderungen.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 9
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kenne die Merkmale von Minimal Music.
  • Ich kann Phasenverschiebung und additiven Prozess erklären.
  • Ich kann die Wirkung beschreiben.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Was ist Wiener Klassik?

Minimal Music entstand in den 1960er-Jahren in den USA. Der Name sagt: Man nutzt wenige Mittel. Kleine Muster aus wenigen Tönen werden oft wiederholt. Der Puls bleibt gleichmäßig. Die Harmonien sind meist einfach und klingen vertraut. Verändert wird nur langsam. Ein Verfahren ist die Phasenverschiebung: Zwei Spieler beginnen mit demselben Muster. Einer wird ein klein wenig schneller. Langsam verschieben sich die Muster gegeneinander. Ein zweites Verfahren ist der additive Prozess: Von Wiederholung zu Wiederholung kommt ein Ton hinzu. Die Wirkung kann ruhig, hypnotisch oder spannend sein. Das Ohr entdeckt kleine Veränderungen.

MerkmalBeschreibung
Materialwenige Töne, kurze Muster
Pulsgleichmäßig
Phasenverschiebunggleiches Muster, leicht verschobenes Tempo
Additiver Prozesspro Wiederholung kommt ein Ton hinzu
Wirkungruhig, hypnotisch, spannend

So erkennst du einen additiven Prozess

  1. Lies oder höre das Muster beim ersten Durchgang.
  2. Zähle die Töne bei jedem Durchgang.
  3. Wenn es jedes Mal einen Ton mehr gibt: additiver Prozess.
  4. Beschreibe die Wirkung.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Wenige Töne.

Vieles wiederholt sich.

Es verändert sich langsam.

Ein Beispiel

Beispiel

Wie ein Zahnrad: Es dreht sich gleichmäßig, aber bei jeder Runde verschiebt sich etwas.

Schritt für Schritt

Wir zählen einen additiven Prozess.

  1. Durchgang 1: 1 Ton.
  2. Durchgang 2: 2 Töne.
  3. Durchgang 5: 5 Töne.

Mit einem Bild erklärt

DurchgangTöne
11
22
33

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wo entstand Minimal Music?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an die 1960er-Jahre.

Lösung ansehen

Lösung: In den USA

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Ein additiver Prozess beginnt mit 1 Ton. Bei jeder Wiederholung kommt 1 Ton hinzu. Wie viele Töne hat der 6. Durchgang?

Zeig mir den ersten Schritt

Durchgang 1 hat 1 Ton, Durchgang 2 hat 2 Töne …

Lösung ansehen

Lösung: 6

Die Zahl der Töne entspricht der Nummer des Durchgangs: 6.

Tipp: Klatsche ein Muster aus drei Schlägen. Füge bei jeder Wiederholung einen Schlag hinzu. So erlebst du einen additiven Prozess.

Merksatz: Minimal Music: wenige Töne, Wiederholung, gleichmäßiger Puls, langsame Veränderung. Verfahren: Phasenverschiebung, additiver Prozess.

Typischer Fehler: Man denkt, Minimal Music sei langweilig, weil sich nichts ändert. Die Veränderung ist aber genau geplant.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was ist eine Phasenverschiebung?
Lösung ansehen

Lösung: Zwei gleiche Muster, die sich langsam gegeneinander verschieben

Frage 2 Minimal Music nutzt viele verschiedene Töne und Muster gleichzeitig.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Der Puls in Minimal Music bleibt meist gleichmäßig.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Welche Wirkung kann Minimal Music haben?
Lösung ansehen

Lösung: Ruhig und hypnotisch

Geschafft

Minimal Music verändert kleine Muster ganz langsam. Zwei Verfahren sind Phasenverschiebung und additiver Prozess.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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