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Musik

Expressionismus: Ausdruck bis an die Grenze

Der Expressionismus zeigt innere Gefühle, auch Angst und Spannung. Dafür verändert er Farbe, Form und Klang stark.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 9
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich weiß, was Expressionismus bedeutet.
  • Ich kann Merkmale in Malerei und Musik nennen.
  • Ich kann Impressionismus und Expressionismus unterscheiden.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Was ist Wiener Klassik?

Expressionismus kommt von „Ausdruck“. Der Begriff entstand in der Kunst. Er beschreibt eine Richtung ab etwa 1905. Maler wie Edvard Munch (1863–1944) und Wassily Kandinsky (1866–1944) zeigten innere Gefühle. Es ging nicht um schöne Abbildung. Farben waren stark und oft unnatürlich. Formen waren verzerrt. In der Musik gilt dasselbe. Komponisten wollten Gefühle wie Angst, Not oder Aufruhr unmittelbar zeigen. Typisch sind Dissonanzen, große Sprünge in der Melodie, extreme Lautstärken und sehr hohe oder tiefe Lagen. Die Musik ist oft sehr gespannt. Anders als im Impressionismus geht es nicht um eine Stimmung von außen. Es geht um das Innere des Menschen.

ImpressionismusExpressionismus
Blickvon außen: Eindruckvon innen: Ausdruck
Stimmungweich, schwebendgespannt, hart
KlangFarbe, FlächeDissonanz, Sprung
ZielAtmosphäreGefühl zeigen

So erkennst du Expressionismus

  1. Frage: Wird ein Gefühl direkt gezeigt?
  2. Achte auf starke Gegensätze: sehr laut und sehr leise.
  3. Achte auf Dissonanzen und große Sprünge.
  4. Prüfe: Ist es eher Eindruck oder Ausdruck?

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Expressionismus: Ausdruck.

Gefühle werden gezeigt.

Die Musik klingt oft hart.

Ein Beispiel

Beispiel

Wie ein Schrei auf Papier: Die Form ist nicht schön, aber das Gefühl ist deutlich.

Schritt für Schritt

Wir prüfen Eindruck oder Ausdruck.

  1. Impressionismus: weich, außen.
  2. Expressionismus: gespannt, innen.
  3. Entscheide pro Beispiel.

Mit einem Bild erklärt

MerkmalRichtung
schwebende KlangflächeImpressionismus
Schrei, Dissonanz, SprungExpressionismus

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Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was bedeutet Expressionismus?
Zeig mir den ersten Schritt

Das Wort hat mit „expression“ zu tun. Das ist Englisch und Französisch für „Ausdruck“.

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Lösung: Ausdruck

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Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Welches Merkmal passt zum Expressionismus?
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Lösung: Dissonanzen und große Sprünge

Tipp: Merke: Impressionismus = Eindruck. Expressionismus = Ausdruck. Das „ex“ steht für „heraus“.

Merksatz: Expressionismus: Gefühl herausbringen, auch Angst und Spannung. Dissonanzen, große Sprünge, extreme Lautstärken.

Typischer Fehler: Man denkt, Expressionismus sei einfach „laut“. Er kann auch sehr leise und trotzdem gespannt sein.

Prüfen

Mini-Quiz

3 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wohin blickt der Expressionismus?
Lösung ansehen

Lösung: Ins Innere des Menschen

Frage 2 Munch und Kandinsky waren Komponisten.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Expressionismus nutzt oft unnatürliche, starke Farben.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Geschafft

Der Expressionismus zeigt das Innere des Menschen. Dissonanzen und extreme Kontraste sind typisch.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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