Entwerfen: Utopien und Zukunftsbilder
Entwerfende Bilder zeigen, was es noch nicht gibt. Man bewertet, wie sie Zukunft und Idealwelten konstruieren.
Das lernst du heute
- Ich kann Utopie und Dystopie unterscheiden.
- Ich kann Strategien zur Darstellung der Zukunft nennen.
- Ich kann bewerten, wie überzeugend ein Zukunftsbild ist.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Ausdrücken: Inneres sichtbar machen, Eine Bildanalyse schreiben
Manche Bilder zeigen Dinge, die es nicht gibt. Sie entwerfen Visionen. Zwei Begriffe sind wichtig:
Eine Utopie ist das Bild einer besseren Welt. Eine Dystopie ist das Bild einer schlechteren Welt, oft als Warnung.
Strategien, um Zukunft zu zeigen:
1. Übertreiben: Etwas Bekanntes wird sehr groß oder sehr viel.
2. Neu kombinieren: Altes und Neues treffen sich, zum Beispiel Bäume auf Hochhäusern.
3. Vereinfachen: Klare Formen und glatte Flächen wirken modern.
4. Fremdes andeuten: Unbekannte Technik oder Landschaft.
5. Gegenüberstellen: Heute und morgen nebeneinander.
Man bewertet: Ist das Bild glaubwürdig? Zeigt es nur Wünsche oder auch Probleme? Wer profitiert in dieser Welt?
| Begriff | Bedeutung | Beispiel (ausgedacht) |
|---|---|---|
| Utopie | bessere Welt | Stadt mit viel Grün und sauberer Luft |
| Dystopie | schlechtere Welt | Stadt unter Dauer-Nebel |
| Vision | Zukunftsidee | Haus, das Strom erzeugt |
| Fiktion | Erfundenes | Schwimmende Stadt |
Ein Zukunftsbild bewerten
- Bild (ausgedacht): Stadt mit Gärten auf allen Dächern.
- Strategie: neu kombinieren (Stadt und Natur).
- Frage: Wer profitiert? Alle, die dort wohnen.
- Frage: Fehlt etwas? Zum Beispiel Kosten und Pflege.
- Urteil: Teilweise glaubwürdig, aber vereinfacht.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Utopie: so könnte es gut sein.
Dystopie: so könnte es schlecht werden.
Frage: Stimmt das Bild?
Ein Beispiel
Ein Architekturbüro zeichnet eine Stadt der Zukunft. Es zeigt nur das Schöne. Die Kosten fehlen. Man prüft deshalb kritisch.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt
- Schritt 1: Beschreibe das Zukunftsbild.
- Schritt 2: Benenne die Strategie.
- Schritt 3: Frage, wer profitiert.
- Schritt 4: Nenne, was fehlt, und urteile.
Mit einem Bild erklärt
| Prüffrage | Beispiel |
|---|---|
| Strategie? | neu kombinieren |
| Wer profitiert? | alle Bewohner |
| Was fehlt? | Kosten, Pflege |
| Urteil? | teilweise glaubwürdig |
Zur Grundlage zurück
- Ausdrücken: Inneres sichtbar machen – Du kennst expressive Bilder.
- Eine Bildanalyse schreiben – Du kannst Bilder analysieren.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Die Vorsilbe „dys-“ bedeutet schlecht.
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Lösung: das Bild einer schlechteren Welt
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Was steht nebeneinander?
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Lösung: heute und morgen nebeneinander
Tipp: Frage immer: Wer hat dieses Zukunftsbild gemacht, und was wünscht sich diese Person?
Merksatz: Entwerfende Bilder zeigen Utopien oder Dystopien. Man prüft Strategien, Glaubwürdigkeit und Interessen.
Typischer Fehler: Viele denken, eine Utopie sei automatisch gut für alle. Man muss fragen, wer profitiert und was fehlt.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Wer profitiert in dieser Welt?
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Lösung: etwas Erfundenes
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Lösung: Weil sie oft nur Wünsche zeigen
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Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Utopie: bessere Welt. Dystopie: Warnbild. Strategien: übertreiben, kombinieren, vereinfachen, andeuten, gegenüberstellen. Bewertung: Glaubwürdigkeit und Interessen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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