Züchtung, Klonen und Gentechnik vergleichen
Kreuzungszüchtung, reproduktives Klonen und Gentechnik verändern Lebewesen auf verschiedene Weise. Du vergleichst sie nach festen Merkmalen.
Das lernst du heute
- Ich beschreibe Kreuzungszüchtung, reproduktives Klonen und Gentechnik.
- Ich vergleiche die drei Verfahren in einer Tabelle.
- Ich stelle den Vergleich kurz und verständlich dar.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Geschlechtliche und ungeschlechtliche Vermehrung vergleichen
Kreuzungszüchtung: Man kreuzt Eltern mit gewünschten Eigenschaften. Aus den Nachkommen wählt man die besten aus und kreuzt weiter. Das kann viele Generationen dauern. Die Erbinformation beider Eltern wird neu gemischt. Man kreuzt meist Tiere oder Pflanzen derselben Art.
Reproduktives Klonen: Das Schaf Dolly wurde 1996 geboren. Man entnahm den Zellkern einer Körperzelle. Aus einer Eizelle entfernte man den eigenen Zellkern. Dann setzte man den Zellkern der Körperzelle in diese Eizelle ein. Der Embryo wuchs in einem Mutterschaf heran. Dolly hatte die Erbinformation aus dem Zellkern der Spenderin. Es waren sehr viele Versuche nötig. Beim Klonen werden keine Gene verändert. Es entsteht eine Kopie.
Gentechnik: Man überträgt einzelne Gene, auch von einer Art in eine andere. So kann man gezielt eine Eigenschaft ändern.
Das Klonen von Menschen ist in Deutschland verboten.
| Merkmal | Kreuzungszüchtung | Reproduktives Klonen | Gentechnik |
|---|---|---|---|
| Was geschieht? | Eltern werden gekreuzt | Zellkern wird in entkernte Eizelle übertragen | einzelne Gene werden übertragen |
| Erbinformation | neu gemischt | Kopie des Spenders | gezielt um ein Gen ergänzt |
| Dauer | oft viele Jahre | Entwicklung im Mutterschaf: mehrere Monate | Labor, danach Zucht |
| Artgrenze | meist innerhalb einer Art | innerhalb einer Art | kann überschritten werden |
Trockenheitsresistenter Weizen auf drei Wegen
- Ziel: Weizen, der Trockenheit besser verträgt.
- Züchtung: Man kreuzt eine trockenheitsfeste Sorte mit einer ertragreichen. Man wählt die besten Nachkommen aus. Das dauert viele Jahre.
- Klonen: Man kopiert eine vorhandene Pflanze. Das ändert die Eigenschaften nicht.
- Gentechnik: Man überträgt ein Gen für Trockenheitsresistenz in die ertragreiche Sorte.
- Jeder Weg hat Vorteile und offene Fragen.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Züchtung: Eltern kreuzen.
Klonen: kopieren.
Gentechnik: ein Gen einsetzen.
Ein Beispiel
Stell dir die Erbinformation als Kochbuch vor. Jedes Rezept ist ein Gen. Züchtung mischt zwei Kochbücher. Klonen kopiert ein ganzes Kochbuch. Gentechnik fügt ein einzelnes Rezept hinzu.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt: ein Verfahren erkennen
- Wird die Erbinformation neu gemischt? Dann Kreuzung.
- Entsteht eine Kopie? Dann Klonen.
- Wird ein einzelnes Gen eingefügt? Dann Gentechnik.
Mit einem Bild erklärt
| Verfahren | Erbinformation |
|---|---|
| Kreuzungszüchtung | gemischt |
| Klonen | kopiert |
| Gentechnik | ergänzt |
Zur Grundlage zurück
- Geschlechtliche und ungeschlechtliche Vermehrung vergleichen – Dort hast du Konstanz und Vielfalt verglichen.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Woher stammt der Zellkern?
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Lösung: ein Lebewesen mit der Erbinformation des Spenders
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Bei welchem Verfahren wird ein einzelnes Gen gezielt eingesetzt?
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Lösung: Gentechnik
Tipp: Für eine Kurzpräsentation: eine Tabelle mit festen Merkmalen, ein Beispiel pro Verfahren, ein Satz zu Chancen und ein Satz zu offenen Fragen.
Merksatz: Züchtung mischt Erbinformation. Klonen kopiert sie. Gentechnik ergänzt oder verändert einzelne Gene.
Typischer Fehler: Viele denken, Klonen sei Gentechnik. Beim Klonen entsteht eine Kopie. Gentechnik verändert Gene.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: die Auswahl über viele Generationen
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Lösung: Es entstehen Nachkommen mit der Erbinformation eines Elternteils.
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Lösung: Beim Klonen ist eine entkernte Eizelle nötig.
Geschafft
Die drei Verfahren unterscheiden sich darin, was mit der Erbinformation geschieht: mischen, kopieren oder ergänzen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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