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Geschichte

Neue Schiffe und Instrumente

Lange Seereisen brauchten wendige Schiffe und Hilfsmittel zur Orientierung.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich kann Karavelle, Kompass und Astrolabium nennen.
  • Ich kann beschreiben, wozu sie dienten.
  • Ich weiß, wie Reisen planbarer wurden.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Warum Europäer aufbrachen

Für Reisen auf dem offenen Meer brauchte man gute Schiffe. Die Portugiesen entwickelten im 15. Jahrhundert die Karavelle. Sie war klein, wendig und konnte gegen den Wind kreuzen. Ihre dreieckigen Segel halfen dabei. Zur Orientierung nutzte man den Kompass. Seine Nadel zeigt nach Norden. Mit dem Astrolabium maß man die Höhe der Sonne oder von Sternen über dem Horizont. Daraus konnte man die geografische Breite bestimmen. Dazu kamen Seekarten, die Küsten und Häfen zeigten. Der portugiesische Prinz Heinrich, genannt der Seefahrer, förderte Reisen entlang der afrikanischen Küste. Bartolomeu Dias umsegelte 1488 die Südspitze Afrikas. Vasco da Gama erreichte 1498 auf dem Seeweg Indien. Damit gab es erstmals einen Seeweg von Europa nach Indien. Trotzdem blieb jede Fahrt riskant.

Hilfsmittel der Seefahrt.
HilfsmittelWozu?
Karavellewendiges Schiff für lange Fahrten
KompassRichtung Norden finden
AstrolabiumHöhe der Sonne oder Sterne messen
SeekarteKüsten und Häfen zeigen

Ein Hilfsmittel zuordnen

  1. Lies die Aufgabe: Richtung oder Position?
  2. Richtung: Kompass.
  3. Breite durch Sonnenhöhe: Astrolabium.
  4. Wendigkeit auf See: Karavelle.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Die Karavelle ist ein Schiff.

Der Kompass zeigt Norden.

Das Astrolabium misst die Sonnenhöhe.

Ein Beispiel

Beispiel

Wie ein Navi heute: Man muss wissen, wo man ist und wohin man will. Damals halfen Kompass und Astrolabium dabei.

Schritt für Schritt

Ein Hilfsmittel zuordnen

  1. Wenn du die Richtung brauchst: Kompass.
  2. Wenn du die Sonnenhöhe misst: Astrolabium.
  3. Wenn du ein wendiges Schiff brauchst: Karavelle.
  4. Wenn du Küsten sehen willst: Seekarte.

Mit einem Bild erklärt

AufgabeHilfsmittel
RichtungKompass
SonnenhöheAstrolabium
FahrenKaravelle

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wozu diente der Kompass?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an Norden.

Lösung ansehen

Lösung: Er zeigte die Richtung nach Norden.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was war eine Karavelle?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an ein Segelschiff.

Lösung ansehen

Lösung: Ein wendiges Segelschiff

Tipp: Merke: Schiff, Richtung, Messen, Karte. Mit diesen vier Dingen fuhr man ins Unbekannte.

Merksatz: Karavelle, Kompass, Astrolabium und Seekarten machten weite Seereisen möglich.

Typischer Fehler: Zu denken, die Seeleute hätten genau gewusst, wohin sie fahren. Vieles war unsicher.

Prüfen

Mini-Quiz

5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wer umsegelte 1488 die Südspitze Afrikas?
Lösung ansehen

Lösung: Bartolomeu Dias

Frage 2 Vasco da Gama erreichte 1498 auf dem Seeweg Indien.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Was macht man mit einem Astrolabium?
Lösung ansehen

Lösung: Man misst die Höhe von Sonne oder Sternen.

Frage 4 Seereisen waren damals völlig sicher.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 5 Wer förderte Fahrten entlang der afrikanischen Küste?
Lösung ansehen

Lösung: Prinz Heinrich der Seefahrer

Geschafft

Die Karavelle war ein wendiges Schiff. Kompass und Astrolabium halfen bei der Orientierung. Dias und da Gama fanden den Seeweg nach Süden und nach Indien.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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