Die Eroberung Amerikas und ihre Folgen
Spanische Eroberer unterwarfen Reiche in Amerika. Für die einheimische Bevölkerung hatte das schwere Folgen.
Das lernst du heute
- Ich kann Gründe für den Erfolg der Spanier nennen.
- Ich kann Folgen für die einheimische Bevölkerung beschreiben.
- Ich kann ein Urteil mit Gründen formulieren.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Die Azteken: ein Reich in Amerika
1519 landete der Spanier Hernán Cortés mit wenigen hundert Soldaten an der Küste Mexikos. Er zog zur Hauptstadt der Azteken. Er hatte Waffen aus Eisen, Pferde und Gewehre. Wichtig waren auch Verbündete: Andere Völker, die von den Azteken beherrscht wurden, schlossen sich Cortés an. Dazu kam eine Seuche. Die Spanier brachten Krankheiten mit, gegen die die Menschen in Amerika keine Abwehr hatten, zum Beispiel die Pocken. Viele Menschen starben. 1521 fiel Tenochtitlan. Auch das Inkareich in den Anden wurde ab 1532 unterworfen. Die Folgen waren schwer: Die einheimische Bevölkerung sank stark durch Krankheiten, Gewalt und Zwangsarbeit. Die Spanier errichteten eine Kolonialherrschaft und zwangen viele zur Arbeit, auch in Silberbergwerken. Später verschleppten Europäer viele Afrikaner als Sklaven nach Amerika. Zugleich versuchten Missionare, das Christentum zu verbreiten. Manche setzten sich für die Rechte der Einheimischen ein.
| Gründe für den Erfolg der Spanier | Folgen für die Einheimischen |
|---|---|
| Eisenwaffen, Pferde | starker Rückgang der Bevölkerung |
| Verbündete gegen die Azteken | Zwangsarbeit, Kolonialherrschaft |
| Eingeschleppte Krankheiten | Mission und Verlust eigener Traditionen |
| Schwäche durch Seuchen | später: Sklaverei von Afrikanern in Amerika |
Ursachen und Folgen trennen
- Frage: Warum gelang die Eroberung?
- Nenne Waffen, Verbündete, Seuchen.
- Frage: Was waren die Folgen?
- Urteile: Wie bewertest du den Preis?
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Spanier erobern ein Reich.
Sie haben Verbündete.
Krankheiten töten viele.
Ein Beispiel
Wie bei einem Streit, in den sich ein starker Dritter einmischt: Er gewinnt, weil andere schon geschwächt sind.
Schritt für Schritt
Ursachen und Folgen trennen
- Ursache: Waffen und Pferde.
- Ursache: Verbündete.
- Ursache: Seuchen.
- Folge: Bevölkerung sinkt, Kolonialherrschaft entsteht.
Mit einem Bild erklärt
| Ursache | Folge |
|---|---|
| Waffen, Verbündete, Seuchen | Fall von Tenochtitlan 1521 |
| Zwangsarbeit, Krankheiten | starker Bevölkerungsrückgang |
Zur Grundlage zurück
- Die Azteken: ein Reich in Amerika – Du kennst das Reich der Azteken.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Es war zwei Jahre nach 1519.
Lösung ansehen
Lösung: 1521
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Denke an Verbündete und Seuchen.
Lösung ansehen
Lösung: Verbündete und eingeschleppte Krankheiten
Tipp: Die Eroberung gelang aus mehreren Gründen. Für die Einheimischen hatte sie schwere Folgen.
Merksatz: Cortés eroberte 1521 das Aztekenreich durch Waffen, Verbündete und Seuchen. Die Folgen für die Einheimischen waren schwer.
Typischer Fehler: Zu denken, ein paar Spanier allein hätten ein Reich besiegt. Verbündete und Seuchen spielten eine große Rolle.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Ein starker Rückgang der Bevölkerung
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Lösung ansehen
Lösung: Viele Menschen aus Afrika
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
Lösung ansehen
Lösung: Sie brachte vielen Europäern Gewinn, für die Einheimischen war sie eine Katastrophe.
Geschafft
Spanische Eroberer unterwarfen das Aztekenreich und später das Inkareich. Verbündete, Waffen und Seuchen halfen ihnen. Die Folgen für Bevölkerung und Kultur waren schwer.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
Übungsheft Entdeckungen und Eroberungen
Kurz erklärt, 41 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.
Das Heft ist für alle kostenlos – auch, wenn gerade kein Geld dafür da ist. Wer es einrichten kann, unterstützt DYS+ Campus mit einem selbst gewählten Betrag. Freiwillig unterstützen