Neue Arten: Neophyten und Neozoen
Manche Arten wurden vom Menschen in neue Gebiete gebracht. Einige breiten sich stark aus und verändern Ökosysteme.
Das lernst du heute
- Ich weiß, was Neophyten und Neozoen sind.
- Ich kann erklären, warum sich manche Arten stark ausbreiten.
- Ich kenne mögliche Folgen für Ökosysteme.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Eingriffe des Menschen in die Landschaft
Neophyten sind Pflanzen, Neozoen sind Tiere, die der Mensch nach dem Jahr 1492 absichtlich oder unabsichtlich in ein neues Gebiet gebracht hat. Beispiele sind Kartoffel, Tomate und Mais. Sie sind Nutzpflanzen und richten kaum Probleme an. Manche Arten breiten sich aber stark aus und verdrängen heimische Arten. Dann nennt man sie invasiv. Beispiele sind der Riesen-Bärenklau, der Japanische Staudenknöterich, der Waschbär und der Signalkrebs. Warum gelingt das? Oft fehlen im neuen Gebiet Fressfeinde und Krankheiten. Dazu kommen ökologische Veränderungen: Handel und Verkehr bringen ständig neue Arten, die Winter werden milder, und Flussufer sind oft gestört, sodass offene Flächen entstehen. Die Folgen können sein: heimische Arten verlieren Platz, Nahrungsnetze verändern sich, Krankheiten werden eingeschleppt.
| Art | Gruppe | Mögliche Folge |
|---|---|---|
| Japanischer Staudenknöterich | Neophyt | dichte Bestände verdrängen Uferpflanzen |
| Riesen-Bärenklau | Neophyt | verdrängt Pflanzen, Saft verursacht mit Sonnenlicht verbrennungsähnliche Hautschäden |
| Waschbär | Neozoon | Nesträuber, nutzt Gebäude und Höhlen |
| Signalkrebs | Neozoon | überträgt eine Krankheit auf heimische Krebse |
Eine Ausbreitung erklären
- Wähle die Art, zum Beispiel den Signalkrebs.
- Frage: Woher kommt er? Aus Nordamerika, eingeführt vom Menschen.
- Frage: Warum breitet er sich aus? Er hat bei uns wenige Feinde und verdrängt heimische Krebse.
- Folge: Heimische Krebse werden seltener.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Neophyten sind eingeführte Pflanzen.
Neozoen sind eingeführte Tiere.
Manche verdrängen heimische Arten.
Ein Beispiel
Die Kartoffel kommt ursprünglich aus Südamerika. Sie bleibt auf dem Acker. Der Japanische Staudenknöterich dagegen breitet sich an Bächen aus und verdrängt dort andere Pflanzen.
Schritt für Schritt
Ist die Art ein Problem?
- Wurde die Art vom Menschen eingeführt?
- Breitet sie sich stark aus?
- Verdrängt sie heimische Arten?
- Dann ist sie invasiv.
Mit einem Bild erklärt
| Art | eingeführt? | invasiv? |
|---|---|---|
| Kartoffel | ja | nein |
| Waschbär | ja | oft ja |
| Buche | nein, heimisch | nein |
Zur Grundlage zurück
- Eingriffe des Menschen in die Landschaft – Du kennst schon Eingriffe des Menschen.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Zoo bezieht sich auf Tiere.
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Lösung: Vom Menschen eingeführte Tierarten
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
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Was begrenzt normalerweise die Zahl einer Art?
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Lösung: Im neuen Gebiet fehlen häufig Fressfeinde und Krankheiten.
Tipp: Fasse niemals Riesen-Bärenklau an. Sein Saft verursacht in Verbindung mit Sonnenlicht schmerzhafte Hautschäden. Sag einem Erwachsenen Bescheid.
Merksatz: Neophyten und Neozoen sind vom Menschen eingeführte Arten. Nur wenige werden invasiv.
Typischer Fehler: Viele denken, alle neuen Arten seien schädlich. Die meisten fügen sich ein. Nur einige breiten sich stark aus.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Japanischer Staudenknöterich
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Lösung: Mildere Winter helfen wärmeliebenden eingeführten Arten.
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Stimmt
Geschafft
Neophyten und Neozoen kamen durch den Menschen in neue Gebiete. Wenn sie sich stark ausbreiten und Arten verdrängen, sind sie invasiv.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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