Was der Staat tut, was ich tun kann
Beim Ressourcensparen helfen Regeln des Staates und das Handeln jedes Einzelnen. Man kann sie nach Kriterien vergleichen.
Das lernst du heute
- Ich kann staatliche Maßnahmen und eigene Möglichkeiten nennen.
- Ich kann sie nach Kriterien beurteilen.
- Ich weiß, dass beides zusammenwirken kann.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Rohstoffe und Energie sparen, Energie sparen
Der Staat setzt Regeln, damit weniger Ressourcen verbraucht werden. Beispiele: Pfand auf Einwegflaschen, damit sie zurückgegeben und wiederverwertet werden. Energielabel auf Geräten, die in der Europäischen Union vorgeschrieben sind, damit man den Stromverbrauch vergleichen kann. Mülltrennung vor Ort. Förderung von Bussen und Bahnen. Ein Verbot für bestimmte Plastiktüten. Jede Einzelne und jeder Einzelne kann auch handeln: Mehrweg nutzen, Strom sparen, Dinge länger verwenden. Wie beurteilt man, ob eine Maßnahme gut ist? Mit Kriterien. Zum Beispiel: Wirkt sie wirklich? Ist sie bezahlbar? Ist sie gerecht? Kann sie jede Person umsetzen? Es gibt dazu nicht nur eine richtige Meinung. Über manche Maßnahmen wird in der Politik gestritten.
| Maßnahme | Wer? | Ziel |
|---|---|---|
| Pfand auf Einwegflaschen | Staat | Rückgabe und Wiederverwertung |
| Energielabel | Staat | Verbrauch vergleichbar machen |
| Mehrweg nutzen | Einzelne | Weniger Müll |
| Kleidung weitergeben | Einzelne | Länger nutzen |
Eine Maßnahme beurteilen
- Maßnahme: Pfand auf Flaschen.
- Wirkt sie? Viele Flaschen werden zurückgegeben.
- Ist sie bezahlbar? Das Pfand wird beim Zurückgeben erstattet.
- Ist sie gerecht? Alle zahlen gleich viel Pfand. Ergebnis: Sie ist eine gut verständliche Maßnahme.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Der Staat macht Regeln.
Du kannst im Alltag helfen.
Prüfe Maßnahmen mit Fragen.
Ein Beispiel
Du bringst Pfandflaschen zurück und bekommst das Pfand wieder. Der Staat hat die Regel gemacht, du hilfst durch dein Handeln.
Schritt für Schritt
So beurteilst du eine Maßnahme
- Beschreibe die Maßnahme.
- Wähle Kriterien: Wirkung, Kosten, Gerechtigkeit, Umsetzbarkeit.
- Prüfe jedes Kriterium.
- Formuliere ein begründetes Urteil.
Mit einem Bild erklärt
| Kriterium | Frage |
|---|---|
| Wirkung | Hilft sie wirklich? |
| Kosten | Ist sie bezahlbar? |
| Gerechtigkeit | Ist sie fair? |
| Umsetzbarkeit | Können alle sie umsetzen? |
Zur Grundlage zurück
- Rohstoffe und Energie sparen – Du weißt schon, wie man spart.
- Energie sparen – Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion aus dem Sachunterricht.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Wer hat die Regel aufgestellt?
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Lösung: Pfand auf Einwegflaschen
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Was soll die Maßnahme erreichen?
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Lösung: Ob sie wirklich etwas bewirkt
Tipp: Beim Beurteilen hilft eine Tabelle mit Kriterien. So bleibt dein Urteil sachlich.
Merksatz: Der Staat und jede Person können beitragen. Maßnahmen beurteilt man mit Kriterien: Wirkung, Kosten, Gerechtigkeit, Umsetzbarkeit.
Typischer Fehler: Viele denken, entweder muss der Staat alles regeln oder jeder allein. Meist wirken beide zusammen.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Man kann den Stromverbrauch von Geräten vergleichen.
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Ist die Maßnahme fair für alle?
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Lösung: Mehrweg nutzen und Dinge länger verwenden
Geschafft
Der Staat setzt Regeln wie Pfand und Energielabel. Einzelne tragen durch ihr Verhalten bei. Maßnahmen beurteilt man mit Kriterien wie Wirkung, Kosten und Gerechtigkeit.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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