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Praktische Philosophie

Ich in der analogen und digitalen Welt

Wir zeigen uns im Alltag und im Netz. Beides gehört zu uns, aber es ist nicht dasselbe.

  • ca. 9 Minuten
  • Klasse 5
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich weiß: Analog heißt „ohne Computer“, digital heißt „über Geräte und Netz“.
  • Ich kann Unterschiede zwischen Ausdruck im Alltag und im Netz nennen.
  • Ich kann Regeln für einen guten Umgang nennen.

Analog bedeutet: im Alltag, ohne Bildschirm. Digital bedeutet: mit Geräten und im Netz. Du drückst dich auf beiden Wegen aus. Im Gespräch siehst du das Gesicht der anderen Person. Du hörst die Stimme. In Nachrichten fehlt das oft. Deshalb kann ein Satz ganz anders ankommen. Im Netz kann vieles lange sichtbar bleiben. Auch wenn du es löschst, haben andere es vielleicht gespeichert. Überlege darum vor dem Senden: Würde ich das auch sagen, wenn die Person vor mir stünde? Und: Möchte ich, dass das jeder sehen kann? Bei Unsicherheit hilft ein Erwachsener, dem du vertraust.

Analog: Gespräch, Brief, Spiel draußen Digital: Nachricht, Foto, Video Vor dem Senden: Würde ich das sagen, wenn die Person vor mir stünde?
Vor dem Senden kurz nachdenken.

Vor dem Senden prüfen

  1. Lies deine Nachricht noch einmal.
  2. Frage: Würde ich das auch ins Gesicht sagen?
  3. Frage: Möchte ich, dass jeder das sehen kann?
  4. Bei Nein: Ändere die Nachricht oder sende sie nicht.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Im Gespräch siehst du das Gesicht.

Im Netz nicht.

Denke deshalb vor dem Senden nach.

Ein Beispiel

Beispiel

Ben schreibt einen Witz in den Klassenchat. Der Witz klingt ohne Lächeln gemein. Eine Mitschülerin ist traurig.

Schritt für Schritt

Wir prüfen eine Nachricht.

  1. Lies sie noch einmal.
  2. Würdest du sie so sagen?
  3. Möchtest du, dass sie jeder sieht?
  4. Ändere sie, wenn nötig.

Mit einem Bild erklärt

Test 1: Ich würde es auch ins Gesicht sagen. Test 2: Jeder darf es sehen.
Zwei Fragen schützen vor Ärger.
Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was bedeutet „digital“?
Lösung ansehen

Lösung: Über Geräte und das Netz

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Warum wird ein Witz in einer Nachricht manchmal falsch verstanden?
Zeig mir den ersten Schritt

Was fehlt in einer Nachricht, das im Gespräch da ist?

Lösung ansehen

Lösung: Weil Gesicht und Stimme fehlen

Tipp: Persönliches wie Adresse oder Passwörter bleibt privat. Das gilt im Netz besonders.

Merksatz: Im Netz fehlen Gesicht und Stimme. Ich denke vor dem Senden nach.

Typischer Fehler: Zu glauben, Gelöschtes sei weg. Andere haben es vielleicht schon gesehen oder gespeichert.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was ich im Netz gelöscht habe, ist für alle weg.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 2 Persönliche Daten wie das Passwort gehören nicht in Chats.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Welche Frage hilft vor dem Senden?
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Lösung: Würde ich das auch ins Gesicht sagen?

Frage 4 Was fehlt oft in einer Textnachricht?
Lösung ansehen

Lösung: Gesicht und Stimme

Geschafft

Analog heißt ohne Bildschirm, digital heißt über Geräte. Im Netz fehlen Gesicht und Stimme. Es hilft, vor dem Senden kurz zu prüfen, ob die Nachricht freundlich ist und ob sie privat bleiben soll.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Wer bin ich?

Kurz erklärt, 43 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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