Zeitlupe und Zeitraffer
Zeitlupe und Zeitraffer verändern die Geschwindigkeit. Man kann die Wirkung gezielt einsetzen und berechnen.
Das lernst du heute
- Ich kann Zeitlupe und Zeitraffer erklären.
- Ich kann einfache Berechnungen durchführen.
- Ich kann die Wirkung beider Verfahren beschreiben.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Chronofotografie: Bewegung zerlegen
Ein Film besteht aus vielen Einzelbildern. Im Kino laufen meist 24 Bilder pro Sekunde (B/s).
Zeitlupe: Man nimmt mit mehr Bildern pro Sekunde auf und spielt mit 24 B/s ab. Beispiel: Aufnahme mit 120 B/s, Wiedergabe mit 24 B/s. Der Faktor ist 120 : 24 = 5. Die Bewegung ist fünfmal langsamer. Aus 1 Sekunde Ereignis werden 5 Sekunden Film.
Zeitraffer: Man nimmt in großen Abständen auf, zum Beispiel alle 10 Sekunden ein Bild, und spielt mit 25 B/s ab, wie bei vielen Videos. Eine Stunde hat 3600 Sekunden. 3600 : 10 = 360 Bilder. 360 : 25 = 14,4. Eine Stunde dauert im Film etwa 14 Sekunden.
Wirkung: Zeitlupe lässt Dramatisches und Feines sichtbar werden, zum Beispiel einen Wassertropfen. Zeitraffer zeigt langsame Vorgänge, zum Beispiel Wolken oder Wachstum.
Beides kann die Wirkung steigern: Zeitlupe wirkt oft bedeutungsvoll oder poetisch. Zeitraffer wirkt oft hektisch oder erstaunlich.
| Verfahren | Aufnahme | Wiedergabe | Wirkung |
|---|---|---|---|
| Zeitlupe | viele Bilder pro Sekunde | 24 B/s | Bewegung wird langsam |
| Zeitraffer | wenige Bilder, große Abstände | 24–25 B/s | Vorgang wird schnell |
Zeitlupe berechnen
- Aufnahme: 120 Bilder pro Sekunde.
- Wiedergabe: 24 Bilder pro Sekunde.
- Rechnung: 120 : 24 = 5.
- Ergebnis: Die Bewegung ist fünfmal langsamer. 2 Sekunden Ereignis dauern 10 Sekunden im Film.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Zeitlupe: langsam.
Zeitraffer: schnell.
Beides ändert die Wirkung.
Ein Beispiel
Ein Wassertropfen fällt in Zeitlupe langsam und schön. Eine Blume blüht im Zeitraffer in wenigen Sekunden auf.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt
- Schritt 1: Wähle Zeitlupe oder Zeitraffer.
- Schritt 2: Notiere Aufnahme und Wiedergabe.
- Schritt 3: Rechne den Faktor oder die Dauer.
- Schritt 4: Beschreibe die Wirkung.
Mit einem Bild erklärt
| Aufnahme | Wiedergabe | Faktor |
|---|---|---|
| 48 B/s | 24 B/s | 2 |
| 120 B/s | 24 B/s | 5 |
| 240 B/s | 24 B/s | 10 |
Zur Grundlage zurück
- Chronofotografie: Bewegung zerlegen – Du kennst Bewegung in Phasen.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Rechne Aufnahme geteilt durch Wiedergabe.
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Lösung: zweimal
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Wie schnell geschieht ein Aufblühen in echt?
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Lösung: Zeitraffer
Tipp: Merke: Zeitlupe = mehr Aufnahmebilder, Zeitraffer = größere Abstände.
Merksatz: Zeitlupe: schnell aufnehmen, normal abspielen. Zeitraffer: in Abständen aufnehmen, normal abspielen.
Typischer Fehler: Viele verwechseln die beiden. Zeitlupe verlangsamt, Zeitraffer beschleunigt.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: 5 Sekunden
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Lösung: 360
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Lösung: Sie wirkt bedeutungsvoll.
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Lösung: Stimmt
Geschafft
Zeitlupe: mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen, normal abspielen, Faktor = Aufnahme : Wiedergabe. Zeitraffer: Bilder in Abständen aufnehmen, normal abspielen. Beide steigern die Wirkung.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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