Einleitung, Schluss und eigenes Urteil
Die Einleitung führt zum Thema hin, der Schluss zieht ein Fazit. Dein Urteil sollte begründet und fair sein.
Das lernst du heute
- Ich kann eine Einleitung mit Hinführung und Frage schreiben.
- Ich kann ein begründetes Urteil formulieren.
- Ich weiß, was nicht in den Schluss gehört.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Gegenargumente und Kompromisse
Die Einleitung weckt Interesse und nennt die Frage. Sie beginnt mit einer Hinführung. Das kann ein Alltagsbeispiel sein, ein aktueller Anlass oder eine Beobachtung. Dann folgt die Frage, die du erörterst. Du kannst auch kurz sagen, wie der Text aufgebaut ist. Die Einleitung bleibt kurz, meist drei bis fünf Sätze. Sie enthält noch keine Argumente. Der Schluss zieht ein Fazit. Du fasst kurz zusammen, was der Hauptteil gezeigt hat, und nennst dein Urteil. Das Urteil beantwortet die Eingangsfrage. Begründe es mit dem wichtigsten Grund. Du kannst auch eine Einschränkung nennen oder einen Kompromiss vorschlagen: „Ein späterer Beginn ist sinnvoll, wenn die Fahrpläne angepasst werden.“ Das zeigt, dass du abgewogen hast. Manchmal passt am Ende ein Ausblick oder ein Appell. Neue Argumente gehören nicht in den Schluss. Auch nicht der Satz „Das war meine Meinung“, denn er sagt nichts aus.
| Teil | Inhalt | Beispiel |
|---|---|---|
| Hinführung | Alltag, Anlass, Beobachtung | Viele Jugendliche gähnen schon in der ersten Stunde. |
| Frage | die erörterte Frage | Sollte die Schule später beginnen? |
| Fazit | Ergebnis des Hauptteils | Die meisten Gründe sprechen für einen späteren Beginn. |
| Urteil | Antwort mit Begründung | Ich bin dafür, weil Schlaf für das Lernen wichtig ist. |
Einleitung und Schluss lesen
- Einleitung: „Viele Jugendliche gähnen schon in der ersten Stunde. Das wirft die Frage auf: Sollte die Schule später beginnen?“
- Hinführung und Frage stehen da. Argumente fehlen noch.
- Schluss: „Insgesamt sprechen die meisten Gründe für einen späteren Beginn. Vor allem ist Schlaf wichtig für das Lernen. Wenn die Fahrpläne angepasst werden, überwiegen die Vorteile.“
- Das Urteil ist begründet und hat eine Einschränkung.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Einleitung: Hinführung und Frage.
Schluss: Fazit und Urteil.
Ein Beispiel
Ein Gespräch beginnt mit einer Begrüßung und endet mit einem Abschied. Die Einleitung begrüßt die Lesenden, der Schluss verabschiedet sie.
Schritt für Schritt
Wir formulieren ein Urteil.
- Antworte auf die Frage mit einem Satz.
- Nenne den wichtigsten Grund mit „weil“.
- Ergänze, wenn nötig, eine Einschränkung.
Mit einem Bild erklärt
| Baustein | Beispiel |
|---|---|
| Antwort | Ich bin für einen späteren Schulbeginn. |
| Grund | weil Schlaf für das Lernen wichtig ist. |
| Einschränkung | wenn die Fahrpläne angepasst werden. |
Zur Grundlage zurück
- Gegenargumente und Kompromisse – Du kennst Gegenargumente und Kompromisse.
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Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Welcher Satz führt zum Thema?
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Lösung: Viele Jugendliche gähnen schon in der ersten Stunde.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Welcher Satz hat ein „weil“?
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Lösung: Ich bin dafür, weil Schlaf für das Lernen wichtig ist.
Tipp: Schreibe Einleitung und Schluss erst, wenn der Hauptteil fertig ist. Dann passen sie besser dazu.
Merksatz: Einleitung: Hinführung und Frage. Schluss: Fazit, begründetes Urteil, keine neuen Argumente.
Typischer Fehler: Manche schließen mit „Das ist meine Meinung“ und einem neuen Argument. Dann fehlt ein begründetes Fazit.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: ein ganz neues Argument
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Lösung: Dann passen sie zum fertigen Hauptteil.
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Lösung: Sie zeigt, dass man abgewogen hat.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Die Einleitung führt zur Frage. Der Schluss gibt ein begründetes Urteil und bringt keine neuen Argumente.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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