DYS+ Campus ist kostenlos und ohne Werbung. Projekt mit einer Spende unterstützen

Deutsch

Altersgrenzen und ihre Gründe

Viele Angebote im Netz haben Altersgrenzen. Sie schützen junge Menschen vor Risiken.

  • ca. 9 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann Gründe für Altersbeschränkungen nennen.
  • Ich kann Folgen bei Missachtung beschreiben.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Das Internet ist öffentlich

Viele Angebote im Netz sind erst ab einem bestimmten Alter erlaubt. Es gibt Altersgrenzen für Anmeldungen, für Inhalte und für Spiele. Diese Grenzen haben Gründe. Junge Menschen können Risiken schlechter einschätzen. Manche Inhalte sind ungeeignet, zum Beispiel Gewalt. Dazu kommen Gefahren wie Kontakt zu Fremden, Verbreitung persönlicher Daten oder Kostenfallen. Außerdem geben viele Angebote Daten weiter, und für junge Menschen gelten dabei besondere Schutzregeln. Wer bei der Anmeldung ein falsches Alter angibt, umgeht den Schutz. Das kann dazu führen, dass Konten gesperrt werden oder dass man Inhalte sieht, die nicht passen. Frage bei Unsicherheit Eltern, Lehrkräfte oder eine andere vertraute erwachsene Person.

Grund für AltersgrenzenBeispiel
Ungeeignete InhalteGewalt, Angst machende Videos
Kontakt zu Fremdenunbekannte Personen schreiben
Datenweitergabepersönliche Daten werden gespeichert
KostenfallenKäufe im Spiel

Eine Altersgrenze verstehen

  1. Fall: Ein Angebot ist ab 16 Jahren. Tom ist 13 und gibt bei der Anmeldung ein falsches Alter an.
  2. Warum gibt es die Grenze? Das Angebot ist für Jüngere nicht ausgelegt, und die Risiken sind größer.
  3. Was kann passieren? Das Konto kann gesperrt werden, und Tom sieht eventuell ungeeignete Inhalte.
  4. Besser: Er fragt Erwachsene und sucht ein passendes Angebot.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Altersgrenzen haben Gründe.

Sie schützen dich.

Falsches Alter angeben ist keine gute Lösung.

Ein Beispiel

Beispiel

Im Kino gibt es Filme ab 12 oder ab 16. Die Grenzen sollen verhindern, dass Kinder Dinge sehen, die sie belasten. Im Netz gibt es solche Grenzen auch.

Schritt für Schritt

Wir nennen Gründe für eine Altersgrenze.

  1. Welche Risiken gibt es? Ungeeignete Inhalte, Kontakt zu Fremden, Kosten.
  2. Wer ist besonders gefährdet? Junge Menschen, die Risiken schlecht einschätzen.
  3. Also schützt die Grenze vor diesen Risiken.

Mit einem Bild erklärt

Ohne AltersgrenzeMit Altersgrenze
Ungeeignete Inhalte frei zugänglichInhalte erst ab passendem Alter
Kontakt zu Fremden möglichSchutzregeln für Jüngere
KostenfallenHinweise und Kontrolle durch Erwachsene

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Warum gibt es Altersgrenzen?
Zeig mir den ersten Schritt

Wovor sollen junge Menschen geschützt werden?

Lösung ansehen

Lösung: Sie sollen junge Menschen schützen.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Tom ist 13 und gibt ein falsches Alter an. Was kann passieren?
Zeig mir den ersten Schritt

Was soll die Altersgrenze verhindern?

Lösung ansehen

Lösung: Das Konto kann gesperrt werden, und er sieht vielleicht ungeeignete Inhalte.

Tipp: Wenn dich eine Altersgrenze stört, frage nach dem Grund. Oft gibt es ein passendes Angebot für dein Alter.

Merksatz: Altersgrenzen schützen. Ein falsches Alter hebt den Schutz auf.

Typischer Fehler: Manche geben ihr Alter einfach höher an. Dann gelten die Schutzregeln nicht mehr für dich.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Welches ist ein Grund für Altersgrenzen?
Lösung ansehen

Lösung: Kontakt zu Fremden

Frage 2 An wen wendest du dich bei Unsicherheit?
Lösung ansehen

Lösung: an eine vertraute erwachsene Person

Frage 3 Ein falsches Alter bei der Anmeldung hebt den Schutz auf.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Altersgrenzen gibt es nur bei Filmen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Geschafft

Altersgrenzen schützen vor ungeeigneten Inhalten, Fremden und Kostenfallen. Ein falsches Alter umgeht den Schutz.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Digital kommunizieren

Kurz erklärt, 51 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

PDF, 424 KB

Übungsheft herunterladen (PDF, 424 KB)

Das Heft ist für alle kostenlos – auch wenn gerade kein Geld dafür da ist. Wer es einrichten kann, unterstützt DYS+ Campus mit einem selbst gewählten Betrag. Freiwillig unterstützen