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Kunst

Digital präsentieren: Folien, Website, virtueller Rundgang

Digitale Präsentationen erreichen viele Menschen. Sie brauchen klare Struktur, gute Bildqualität und zugängliche Gestaltung.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 10
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann digitale Präsentationsformen nennen.
  • Ich kann Folien übersichtlich gestalten.
  • Ich kann Vor- und Nachteile von analog und digital abwägen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Layout: Text und Bild zusammen

Digital heißt: Die Präsentation läuft am Bildschirm. Es gibt drei häufige Formen.

Folien zeigen einzelne Bilder und Stichworte. Gute Folien haben einen Gedanken pro Folie, wenig Text und große Bilder.

Eine Website oder Online-Galerie ordnet viele Bilder. Besucherinnen und Besucher können selbst klicken. Wichtig sind eine klare Navigation und Bilder, die schnell laden.

Ein virtueller Rundgang zeigt einen Raum in Fotos, durch die man sich bewegt. So kann man eine Ausstellung auch aus der Ferne besuchen.

Digital gilt: Alt-Texte beschreiben ein Bild für Menschen, die es nicht sehen können. Schrift muss groß und kontrastreich sein. Videos brauchen Untertitel.

Vorteil: Viele Menschen erreichen die Präsentation. Grenze: Größe, Material und Oberfläche eines Werks sind am Bildschirm nicht zu spüren.

Wer erkennbare Personen zeigt, braucht in der Regel deren Einwilligung. Frage deine Lehrkraft, wo ihr veröffentlichen dürft.

MerkmalAnalogDigital
ErlebenOriginal, Größe, MaterialAbbild am Bildschirm
ReichweiteMenschen vor Ortviele, auch weit weg
Änderungaufwendigschnell
ZugänglichkeitPlatz im RaumAlt-Text, Kontrast, Untertitel

Eine Folie verbessern

  1. Vorher: Eine Folie mit fünf Bildern und zwölf Zeilen Text.
  2. Problem: Man weiß nicht, wohin man schauen soll.
  3. Nachher: ein großes Bild, ein Titel, ein Satz.
  4. Ergebnis: Die Folie nennt einen Gedanken. Die Schrift ist groß, der Kontrast gut.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Folien: ein Gedanke, ein Bild.

Website: klar geordnet.

Alt-Text und Kontrast helfen allen.

Ein Beispiel

Beispiel

Ein Schaufenster zeigt wenige Dinge, gut sichtbar. Eine Folie ist wie ein Schaufenster.

Schritt für Schritt

So gestaltest du eine Folie.

  1. Einen Gedanken wählen.
  2. Ein großes Bild einsetzen.
  3. Kurzen Text mit großer Schrift schreiben.
  4. Kontrast und Alt-Text prüfen.

Mit einem Bild erklärt

PrüffrageGut, wenn …
Gedankegenau einer pro Folie
Textwenige Wörter
Schriftgroß, kontrastreich
Bildscharf, passend, mit Alt-Text

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was gehört zu einer guten Folie?
Zeig mir den ersten Schritt

Was soll das Publikum in fünf Sekunden verstehen?

Lösung ansehen

Lösung: ein Gedanke und ein großes Bild

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Wozu dient ein Alt-Text?
Zeig mir den ersten Schritt

Alt steht für „alternativ“.

Lösung ansehen

Lösung: Er beschreibt ein Bild für Menschen, die es nicht sehen können.

Tipp: Frage bei jeder Folie: Was soll das Publikum in fünf Sekunden verstehen?

Merksatz: Digital gilt: ein Gedanke pro Folie, gut lesbar, mit Alt-Text und Untertiteln.

Typischer Fehler: Man überlädt die Folien. Dann liest das Publikum statt zuzuhören. Weniger ist mehr.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was ist ein virtueller Rundgang?
Lösung ansehen

Lösung: Eine Folge von Fotos, durch die man sich im Raum bewegt.

Frage 2 Was ist eine Grenze digitaler Präsentationen?
Lösung ansehen

Lösung: Größe und Material des Werks sind nicht zu spüren.

Frage 3 Wer erkennbare Personen zeigt, braucht in der Regel deren Einwilligung.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Videos brauchen keine Untertitel.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Geschafft

Digitale Präsentationen sind Folien, Websites und virtuelle Rundgänge. Sie erreichen viele Menschen, ersetzen aber nicht das Original. Zugänglichkeit und Einwilligung gehören dazu.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Kunst präsentieren: analog und digital

Kurz erklärt, 39 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

PDF, 388 KB

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