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Kunst

Bildrechte beim Präsentieren beachten

Wer Bilder zeigt, muss Urheberrecht, Recht am eigenen Bild und Quellenangaben beachten. Im Zweifel fragt man nach.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 10
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann Urheberrecht und Recht am eigenen Bild unterscheiden.
  • Ich kann Quellen richtig angeben.
  • Ich weiß, wann ich nachfragen sollte.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Bildrechte und Urheberrecht

Zu jeder Präsentation gehört die Frage: Darf ich dieses Bild zeigen?

Das Urheberrecht schützt Werke. Wer ein Bild gemalt oder fotografiert hat, ist Urheberin oder Urheber. Das Werk darf nur mit Erlaubnis genutzt werden. Der Schutz gilt bis 70 Jahre nach dem Tod der Urheberin oder des Urhebers. Danach ist das Werk gemeinfrei. Fotos von alten Werken können selbst geschützt sein, zum Beispiel Fotos von Skulpturen. Frage dann nach.

Das Recht am eigenen Bild schützt Menschen. Wer erkennbar auf einem Foto ist, muss in der Regel einwilligen, wenn das Bild veröffentlicht wird. Bei Minderjährigen fragt man meist auch die Eltern.

Lizenzen regeln die Nutzung. Manche erlauben die Nutzung, wenn man Namen und Quelle nennt. „Im Netz zu finden“ heißt nicht „frei nutzbar“.

Eine Quellenangabe nennt: Urheberin oder Urheber, Titel, Jahr, Fundort. Das ist keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit fragst du deine Lehrkraft.

FrageAntwortWas tun?
Wer hat das Bild gemacht?Urheberin oder UrheberErlaubnis oder Lizenz prüfen
Wer ist abgebildet?Person mit PersönlichkeitsrechtEinwilligung einholen
Wo habe ich es gefunden?FundortQuelle angeben
Bin ich unsicher?—Lehrkraft fragen

Ein Bild prüfen (ausgedachtes Beispiel)

  1. Bild: Foto einer Skulptur aus dem Internet.
  2. Frage 1: Wer hat es fotografiert? Name und Lizenz stehen unter dem Bild.
  3. Frage 2: Sind Personen zu sehen? Nein.
  4. Entscheidung: Ich darf es nutzen, wenn die Lizenz es erlaubt und ich die Quelle nenne.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Das Bild gehört jemandem.

Menschen auf Fotos müssen einwilligen.

Immer die Quelle nennen.

Ein Beispiel

Beispiel

Du leihst dir ein Buch aus. Du fragst vorher und gibst es zurück. Bei Bildern fragst du vorher und nennst die Quelle.

Schritt für Schritt

So gehst du vor.

  1. Quelle und Urheber notieren.
  2. Lizenz prüfen.
  3. Personen? Einwilligung klären.
  4. Quelle in der Präsentation nennen.

Mit einem Bild erklärt

BegriffKurz erklärt
Urheberrechtschützt Werke
Recht am eigenen Bildschützt Menschen auf Fotos
Lizenzregelt die Nutzung
Gemeinfreifrei nutzbar ab 70 Jahren nach dem Tod der Urheberin oder des Urhebers

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Wen schützt das Recht am eigenen Bild?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an Menschen auf Fotos.

Lösung ansehen

Lösung: Menschen, die auf einem Foto erkennbar sind

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Wie lange dauert der Urheberrechtsschutz nach dem Tod der Urheberin oder des Urhebers?
Zeig mir den ersten Schritt

Der Schutz dauert Jahrzehnte.

Lösung ansehen

Lösung: 70 Jahre

Tipp: Schreibe die Quelle sofort beim Sammeln des Bildes auf. Später vergisst man sie.

Merksatz: Urheberrecht schützt Werke, das Recht am eigenen Bild schützt Menschen. Quelle angeben. Im Zweifel fragen.

Typischer Fehler: Man denkt, was im Netz steht, dürfe man frei nutzen. Das stimmt nicht. Jedes Bild hat eine Urheberin oder einen Urheber.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was heißt „im Netz gefunden“?
Lösung ansehen

Lösung: Es ist nicht automatisch frei nutzbar.

Frage 2 Was gehört in eine Quellenangabe?
Lösung ansehen

Lösung: Urheber, Titel, Jahr und Fundort

Frage 3 Bei Unsicherheit fragt man die Lehrkraft.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Fotos von Mitschülerinnen und Mitschülern darf man veröffentlichen, ohne zu fragen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Geschafft

Urheberrecht, Recht am eigenen Bild und Lizenz regeln, was man zeigen darf. Quellenangaben gehören zu jeder Präsentation.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Kunst präsentieren: analog und digital

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