Bildrechte beim Präsentieren beachten
Wer Bilder zeigt, muss Urheberrecht, Recht am eigenen Bild und Quellenangaben beachten. Im Zweifel fragt man nach.
Das lernst du heute
- Ich kann Urheberrecht und Recht am eigenen Bild unterscheiden.
- Ich kann Quellen richtig angeben.
- Ich weiß, wann ich nachfragen sollte.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Bildrechte und Urheberrecht
Zu jeder Präsentation gehört die Frage: Darf ich dieses Bild zeigen?
Das Urheberrecht schützt Werke. Wer ein Bild gemalt oder fotografiert hat, ist Urheberin oder Urheber. Das Werk darf nur mit Erlaubnis genutzt werden. Der Schutz gilt bis 70 Jahre nach dem Tod der Urheberin oder des Urhebers. Danach ist das Werk gemeinfrei. Fotos von alten Werken können selbst geschützt sein, zum Beispiel Fotos von Skulpturen. Frage dann nach.
Das Recht am eigenen Bild schützt Menschen. Wer erkennbar auf einem Foto ist, muss in der Regel einwilligen, wenn das Bild veröffentlicht wird. Bei Minderjährigen fragt man meist auch die Eltern.
Lizenzen regeln die Nutzung. Manche erlauben die Nutzung, wenn man Namen und Quelle nennt. „Im Netz zu finden“ heißt nicht „frei nutzbar“.
Eine Quellenangabe nennt: Urheberin oder Urheber, Titel, Jahr, Fundort. Das ist keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit fragst du deine Lehrkraft.
| Frage | Antwort | Was tun? |
|---|---|---|
| Wer hat das Bild gemacht? | Urheberin oder Urheber | Erlaubnis oder Lizenz prüfen |
| Wer ist abgebildet? | Person mit Persönlichkeitsrecht | Einwilligung einholen |
| Wo habe ich es gefunden? | Fundort | Quelle angeben |
| Bin ich unsicher? | — | Lehrkraft fragen |
Ein Bild prüfen (ausgedachtes Beispiel)
- Bild: Foto einer Skulptur aus dem Internet.
- Frage 1: Wer hat es fotografiert? Name und Lizenz stehen unter dem Bild.
- Frage 2: Sind Personen zu sehen? Nein.
- Entscheidung: Ich darf es nutzen, wenn die Lizenz es erlaubt und ich die Quelle nenne.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Das Bild gehört jemandem.
Menschen auf Fotos müssen einwilligen.
Immer die Quelle nennen.
Ein Beispiel
Du leihst dir ein Buch aus. Du fragst vorher und gibst es zurück. Bei Bildern fragst du vorher und nennst die Quelle.
Schritt für Schritt
So gehst du vor.
- Quelle und Urheber notieren.
- Lizenz prüfen.
- Personen? Einwilligung klären.
- Quelle in der Präsentation nennen.
Mit einem Bild erklärt
| Begriff | Kurz erklärt |
|---|---|
| Urheberrecht | schützt Werke |
| Recht am eigenen Bild | schützt Menschen auf Fotos |
| Lizenz | regelt die Nutzung |
| Gemeinfrei | frei nutzbar ab 70 Jahren nach dem Tod der Urheberin oder des Urhebers |
Zur Grundlage zurück
- Bildrechte und Urheberrecht – Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Denke an Menschen auf Fotos.
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Lösung: Menschen, die auf einem Foto erkennbar sind
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Der Schutz dauert Jahrzehnte.
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Lösung: 70 Jahre
Tipp: Schreibe die Quelle sofort beim Sammeln des Bildes auf. Später vergisst man sie.
Merksatz: Urheberrecht schützt Werke, das Recht am eigenen Bild schützt Menschen. Quelle angeben. Im Zweifel fragen.
Typischer Fehler: Man denkt, was im Netz steht, dürfe man frei nutzen. Das stimmt nicht. Jedes Bild hat eine Urheberin oder einen Urheber.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Es ist nicht automatisch frei nutzbar.
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Lösung: Urheber, Titel, Jahr und Fundort
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Urheberrecht, Recht am eigenen Bild und Lizenz regeln, was man zeigen darf. Quellenangaben gehören zu jeder Präsentation.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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