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Hauswirtschaft

Freiwillige Angaben und Werbeversprechen

Auf Verpackungen stehen Pflichtangaben und freiwillige Angaben. Pflichtangaben schreibt das Gesetz vor, freiwillige Angaben dienen oft der Werbung.

  • ca. 11 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann Pflichtangaben von freiwilligen Angaben unterscheiden.
  • Ich kann Werbeversprechen prüfen.
  • Ich kann Angaben auf Verpackungen bewerten.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wie der Laden uns lenkt

Die Pflichtangaben sind gesetzlich festgelegt. Dazu gehören die Bezeichnung des Lebensmittels, die Zutatenliste, Allergene, die Menge, das Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum, der Name des Herstellers und eine Nährwerttabelle. Freiwillig sind Angaben wie „natürlich“, „traditionell“, „regional“, „lecker“, schöne Bilder und Serviervorschläge. Solche Angaben dienen oft der Werbung. Manche Wörter sind nicht eindeutig geregelt. Andere freiwillige Angaben haben feste Regeln, zum Beispiel ein staatliches Bio-Siegel. Keine Angabe darf täuschen. Ein Bild von Früchten sagt noch nicht, wie viel Frucht enthalten ist. Prüfe immer die Zutatenliste. Sie ist nach Menge sortiert. Was vorn steht, ist am meisten enthalten.

Pflicht oder freiwillig?
AngabePflicht?Beispiel
ZutatenlistejaWeizenmehl, Wasser, Salz
Mindesthaltbarkeitsdatumjamindestens haltbar bis
Allergeneja, hervorgehobenMilch, Sesam
„natürlich“neinWerbeaussage
ServiervorschlagneinBild mit Beilagen

Verpackung prüfen

  1. Gegeben: „Fruchtig natürlich“ und Bild mit Erdbeeren.
  2. Beides sind freiwillige Angaben.
  3. Schau in die Zutatenliste: Zucker steht vorn, Erdbeeren hinten.
  4. Urteil: wenig Frucht, viel Zucker.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Pflicht: Zutaten, Datum, Menge.

Freiwillig: schöne Wörter und Bilder.

Prüfe die Zutatenliste.

Ein Beispiel

Beispiel

Auf einer Müsli-Packung steht „natürlich gut“. In der Zutatenliste steht Zucker an zweiter Stelle.

Schritt für Schritt

Schritt für Schritt

  1. Suche Pflichtangaben.
  2. Suche freiwillige Angaben.
  3. Lies die Zutatenliste.
  4. Urteile mit Begründung.

Mit einem Bild erklärt

SchrittWas du tust
1Suche Pflichtangaben.
2Suche freiwillige Angaben.
3Lies die Zutatenliste.
4Urteile mit Begründung.

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was gehört zu den Pflichtangaben?
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Lösung: Zutatenliste

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Wie ist die Zutatenliste sortiert?
Lösung ansehen

Lösung: Nach Menge, das Meiste zuerst

Tipp: Vergleiche die Zutatenliste zweier Produkte. Das sagt mehr als das Bild.

Merksatz: Pflichtangaben sind vorgeschrieben. Freiwillige Angaben sind oft Werbung. Die Zutatenliste ist nach Menge sortiert.

Typischer Fehler: Viele halten schöne Bilder für eine Aussage über den Inhalt. Das Bild ist nur Werbung.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Ein schönes Bild auf der Packung ist eine Pflichtangabe.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 2 Was bedeutet „Serviervorschlag“?
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Lösung: Das Bild zeigt eine mögliche Zubereitung, nicht den Packungsinhalt allein.

Frage 3 Welche Angabe ist freiwillig?
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Lösung: „natürlich“

Frage 4 In einer Zutatenliste stehen 6 Zutaten. Zucker steht an Position 2. Wie viele Zutaten stehen hinter dem Zucker?

Zeig mir den ersten Schritt

6 − 2.

Lösung ansehen

Lösung: 4

6 − 2 = 4.

Geschafft

Auf Verpackungen stehen Pflichtangaben und freiwillige Angaben. Pflichtangaben schreibt das Gesetz vor, freiwillige Angaben dienen oft der Werbung.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

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