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Politik und Wirtschaft

Vereine und Initiativen machen Druck

Auch Bürgerinnen und Bürger können gemeinsam etwas bewegen: in Vereinen, Verbänden und Initiativen. Sie gehören zur Zivilgesellschaft.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 9
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann Zivilgesellschaft erklären.
  • Ich kann Formen des Engagements nennen.
  • Ich kann Einflussmöglichkeiten beurteilen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Klimaschutz: Wer kann was tun?

Neben Staat und Wirtschaft gibt es die Zivilgesellschaft. Das sind Menschen, die sich freiwillig zusammentun, zum Beispiel in Vereinen, Verbänden und Bürgerinitiativen. Umweltverbände informieren, sammeln Spenden, klagen manchmal vor Gericht und sprechen mit der Politik. Initiativen organisieren Tauschmärkte, Gemeinschaftsgärten oder Reparaturtreffen. Kundinnen und Kunden können durch ihre Kaufentscheidung Druck machen. Mit Petitionen oder Demonstrationen machen viele Menschen Politik und Unternehmen auf ein Thema aufmerksam. Eine Petition ist eine schriftliche Bitte an ein Parlament oder eine Behörde, oft mit vielen Unterschriften. Der Einfluss hängt davon ab, wie viele Menschen mitmachen und wie gut ihre Argumente sind.

Engagement der Zivilgesellschaft
FormBeispiel (ausgedacht)Wirkung
VereinNaturschutzverein pflegt WiesenSchützt Lebensräume
BürgerinitiativeAnwohner wollen mehr RadwegePolitik reagiert
VerbraucherViele kaufen nur fair gehandelte ProdukteHändler passen das Angebot an
PetitionUnterschriften für eine RegeländerungThema wird sichtbar

Einfluss beurteilen

  1. Ausgedacht: Eine Initiative sammelt 2 000 Unterschriften für mehr Radwege.
  2. Die Stadt prüft den Wunsch.
  3. Der Stadtrat entscheidet am Ende.
  4. Wirkung: Das Thema ist sichtbar geworden.
  5. Ob gebaut wird, ist offen.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Menschen tun sich zusammen.

Sie machen Druck.

Entscheiden müssen am Ende andere.

Ein Beispiel

Beispiel

Wenn die Klasse gemeinsam fragt, ob es einen Fahrradständer geben kann, wird es eher gehört, als wenn es nur einer fragt.

Schritt für Schritt

So beurteilst du den Einfluss

  1. Nenne die Gruppe.
  2. Welches Ziel hat sie?
  3. Wer entscheidet?
  4. Wie stark ist ihr Einfluss?

Mit einem Bild erklärt

SchrittWas du tust
1Nenne die Gruppe.
2Welches Ziel hat sie?
3Wer entscheidet?
4Wie stark ist ihr Einfluss?

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Was gehört zur Zivilgesellschaft?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer engagiert sich freiwillig?

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Lösung: Menschen, die sich freiwillig zusammentun

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Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Wie können Verbraucher Druck machen?
Zeig mir den ersten Schritt

Was entscheiden Käufer jeden Tag?

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Lösung: Durch ihre Kaufentscheidung

Tipp: Frage: Wer macht Druck? Wer entscheidet? Wie stark ist der Rückhalt?

Merksatz: Zivilgesellschaft kann Druck machen. Entscheiden müssen am Ende Politik und Unternehmen.

Typischer Fehler: Viele denken, eine Initiative könne alles allein durchsetzen. Sie kann Druck machen, aber nicht allein entscheiden.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wer entscheidet am Ende über Gesetze?
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Lösung: Das Parlament

Frage 2 Umweltverbände können mit der Politik sprechen.
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Lösung: Stimmt

Frage 3 Eine Initiative kann allein jedes Gesetz erlassen.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Wovon hängt der Einfluss einer Initiative ab?
Lösung ansehen

Lösung: Von der Zahl der Menschen und der Stärke der Argumente

Geschafft

Vereine, Initiativen und Verbraucher können Nachhaltigkeit fördern. Ihr Einfluss hängt von der Zahl der Menschen, ihren Argumenten und den Entscheidungen der Politik ab.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Nachhaltig wirtschaften

Kurz erklärt, 48 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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