Jesu Auferstehung und die Hoffnung für alle Toten
Christinnen und Christen verbinden die Auferweckung Jesu mit der Hoffnung auf Auferweckung aller Toten.
Das lernst du heute
- Ich kann den Zusammenhang zwischen Jesu Auferweckung und der Hoffnung für alle erklären.
- Ich kann das Bild vom „Erstling“ deuten.
- Ich kann nennen, wo diese Hoffnung im Alltag sichtbar wird.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Auferstehung ist keine Rückkehr ins alte Leben
Paulus schreibt: Wäre Christus nicht auferweckt, wäre der Glaube sinnlos (1 Korinther 15,14). Er nennt Christus den Ersten der Entschlafenen, also der Verstorbenen (1 Korinther 15,20). Im griechischen Text steht dafür das Bild vom „Erstling“. Ein Erstling ist die erste Frucht einer Ernte. Sie zeigt: Die weitere Ernte kommt.
So verstehen es Christinnen und Christen: Wenn Gott Jesus vom Tod auferweckt hat, ist der Tod nicht das letzte Wort. Dann gilt die Hoffnung auch für alle anderen Menschen. Sie glauben an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Diese Hoffnung ist ein Glaube, kein Beweis. Sie meint nicht nur ein Leben nach dem Tod. Sie hat auch mit Gerechtigkeit zu tun: Niemand ist bei Gott vergessen. Auch die, die ungerecht gelitten haben, sind bei Gott nicht vergessen.
Immer wieder wird diese Hoffnung sichtbar. Bei der Beerdigung brennt die Osterkerze. Christen sagen im Glaubensbekenntnis: „Auferstehung der Toten und das ewige Leben.“ Das ewige Leben meint ein Leben in Gottes Nähe. Es ist nicht nur ein „sehr langes Leben“.
| Bild | Bedeutung |
|---|---|
| Erstling | Die erste Frucht: Es folgt mehr. |
| Osterkerze | Licht, das den Tod überstrahlt |
| Ewiges Leben | Leben in Gottes Nähe |
Den Zusammenhang erklären
- Aussage 1: Gott hat Jesus auferweckt.
- Aussage 2: Jesus ist der Erstling.
- Folgerung: Auch für die Toten gibt es Hoffnung.
- Ergebnis: Die Auferweckung Jesu ist Grundlage der Hoffnung für alle.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Jesus wurde auferweckt.
Darum hoffen Christen: Auch die Toten haben Hoffnung.
Das ist Glaube, kein Beweis.
Ein Beispiel
Die Osterkerze brennt bei der Taufe und bei der Beerdigung. Sie erinnert an die Hoffnung: Das Licht ist stärker als der Tod.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt
- Schritt 1: Nenne die Auferweckung Jesu.
- Schritt 2: Nenne das Bild „Erstling“.
- Schritt 3: Schreibe die Folgerung für alle Toten.
Mit einem Bild erklärt
| Wenn | Dann |
|---|---|
| Gott hat Jesus auferweckt | Der Tod ist nicht das letzte Wort |
| Jesus ist der Erstling | Es folgt Hoffnung für alle |
Zur Grundlage zurück
- Auferstehung ist keine Rückkehr ins alte Leben – Du weißt, was Auferstehung nicht ist.
Jetzt zusammen
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Zeig mir den ersten Schritt
Denke an die erste Ernte im Jahr.
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Lösung: die erste Frucht, der weitere folgen
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Wenn der Erste auferweckt wurde, was gilt für die anderen?
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Lösung: Hoffnung auf die Auferweckung der Toten
Tipp: Das Bild vom Erstling hilft: Ein Apfelbaum, an dem der erste Apfel hängt, wird weitere Früchte tragen.
Merksatz: Weil Gott Jesus auferweckt hat, hoffen Christen auf die Auferweckung aller Toten.
Typischer Fehler: Viele denken, Auferstehung sei nur eine Hoffnung für Jesus. Christen sehen sie als Hoffnung für alle.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: 1 Korinther 15,20
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Lösung: Leben in Gottes Nähe
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Lösung: für das Licht, das den Tod überstrahlt
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Lösung: Stimmt
Geschafft
Paulus vergleicht Jesus mit dem Erstling einer Ernte. Daraus folgt die Hoffnung auf Auferweckung aller Toten. Das ewige Leben ist ein Leben in Gottes Nähe.
Kannst du das schon?
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