Recherche und Arbeit organisieren
Ordnung hilft beim Recherchieren, Schreiben und Zusammenarbeiten. Du nutzt analoge und digitale Werkzeuge.
Das lernst du heute
- Ich kann Dateien, Notizen und Quellen übersichtlich ablegen.
- Ich kann analoge und digitale Werkzeuge passend wählen.
- Ich kann Arbeitsergebnisse dokumentieren.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Informationen für den eigenen Text nutzen
Bei einer größeren Recherche sammelst du viele Texte, Notizen und Quellen. Damit du nichts verlierst, brauchst du Ordnung. Lege für jedes Projekt einen eigenen Ordner an. Gib Dateien klare Namen, zum Beispiel mit Datum und Thema: 2026-10-12_referat-teich_v2. Führe eine Quellenliste. Darin notierst du sofort, woher jede Information stammt und was du daraus nutzt. Mache aus Texten zuerst Stichpunkte und formuliere daraus eigene Sätze. Sichere deine Dateien an einem zweiten Ort. Arbeitest du mit anderen, legt ihr fest, wer was bearbeitet. Teile keine Passwörter und keine persönlichen Daten. Auch Karteikarten und Mindmaps auf Papier können gut helfen.
| Aufgabe | Analog | Digital |
|---|---|---|
| Informationen sammeln | Karteikarten, Notizheft | Notizen in einem Textdokument |
| Quellen merken | Liste im Heft | Tabelle mit Quelle, Fundstelle, Datum |
| Ideen ordnen | Mindmap auf Papier | Mindmap oder Gliederung am Bildschirm |
| Arbeit sichern | Mappe | Sicherungskopie an zweitem Ort |
Eine Quellenliste führen
- Du recherchierst für ein Referat über den Teich im Dorf.
- Schritt 1: Lege einen Ordner „referat-teich“ an.
- Schritt 2: Lege eine Tabelle an mit den Spalten Nr., Quelle, Fundstelle, was ich nutze, Abrufdatum.
- Schritt 3: Trage jede Quelle sofort ein, auch wenn du nur eine Zeile nutzt.
- Schritt 4: Sichere den Ordner an einem zweiten Ort.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Ein Ordner pro Projekt.
Dateinamen mit Datum und Thema.
Quelle sofort aufschreiben.
Ein Beispiel
In einem aufgeräumten Zimmer findest du alles schnell. Bei Dateien ist es genauso.
Schritt für Schritt
Wir legen eine Quellenliste an.
- Schreibe die Spalten: Nr., Quelle, Fundstelle, Nutzung, Abrufdatum.
- Trage jede Quelle sofort ein.
- Schreibe auf, was du nutzt.
- Prüfe am Ende, ob alles im Quellenverzeichnis steht.
Mit einem Bild erklärt
| Nr. | Quelle | Fundstelle | Nutzung | Abruf |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Berg 2019 | S. 12 | Teich im Sommer | – |
| 2 | Lindt (Website) | Abschnitt 2 | Wassermenge | 12.10.2026 |
Zur Grundlage zurück
- Informationen für den eigenen Text nutzen – Du kannst schon Informationen für eigene Texte nutzen.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Woran erkennst du Inhalt, Datum und Fassung?
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Lösung: 2026-10-12_referat-teich_v2
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Wann erinnerst du dich am besten an die Quelle?
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Lösung: Sofort, wenn du sie benutzt.
Tipp: Nenne jede Datei so, dass du sie nach einem Monat noch wiederfindest.
Merksatz: Ordner, klare Dateinamen, Quellenliste und Sicherung machen Recherche übersichtlich.
Typischer Fehler: Viele notieren die Quelle erst am Ende. Dann ist sie oft nicht mehr auffindbar.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Dein Passwort
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Lösung: Du verlierst die Arbeit nicht, wenn eine Datei kaputtgeht.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Lege Ordner an, benenne Dateien klar, führe eine Quellenliste und sichere deine Arbeit. Analoge und digitale Werkzeuge ergänzen sich.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
Übungsheft Zitieren und Quellen angeben
Kurz erklärt, 42 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.
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