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Politik und Wirtschaft

Plattformarbeit und Crowdworking

Beim Crowdworking werden Aufträge über Online-Plattformen an viele Menschen vergeben. Das ist flexibel, bietet aber oft wenig Absicherung.

  • ca. 11 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Plus

Das lernst du heute

  • Ich kann Crowdworking erklären.
  • Ich kann Chancen und Risiken nennen.
  • Ich kann ein Beispiel bewerten.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Homeoffice, Gleitzeit und Co.

Beim Crowdworking vergeben Unternehmen Aufträge über Online-Plattformen. Viele Menschen arbeiten dann von zu Hause und werden pro Auftrag bezahlt. Zu den Aufgaben gehören zum Beispiel Texte schreiben, Bilder beschriften oder Daten prüfen. Der Vorteil ist die Flexibilität. Man kann Zeit und Ort selbst wählen und kleine Aufträge annehmen. Es gibt aber Nachteile. Der Verdienst ist oft niedrig und schwankt. Wer als Selbstständiger arbeitet, hat oft keinen Urlaubsanspruch und keine Lohnfortzahlung bei Krankheit. Die Konkurrenz ist groß. Deshalb diskutieren Politik und Gewerkschaften, wie solche Arbeit besser abgesichert werden kann.

Crowdworking im Überblick
MerkmalChanceRisiko
Zeit und Ort frei wählbarFlexibelArbeit endet nie
Bezahlung pro AuftragZusatzverdienst möglichVerdienst schwankt
Selbstständig arbeitenEigene EntscheidungenWenig Absicherung
Viele AuftragnehmerGroße Auswahl für FirmenHohe Konkurrenz

Stundenlohn berechnen

  1. Ausgedacht: Ein Auftrag bringt 30 Euro.
  2. Noah braucht dafür 4 Stunden.
  3. 30 : 4 = 7,5.
  4. Das sind 7,50 Euro pro Stunde.
  5. Dazu kommen keine bezahlten Pausen. Den Mindestlohn gibt es nur für Angestellte, nicht für Selbstständige.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Aufträge kommen über das Netz.

Man wird pro Auftrag bezahlt.

Absicherung fehlt oft.

Ein Beispiel

Beispiel

Wie beim Nachhilfeunterricht: Du bekommst Geld pro Stunde oder Auftrag, aber keinen Lohn bei Krankheit.

Schritt für Schritt

So prüfst du ein Crowdworking-Angebot

  1. Was ist der Auftrag?
  2. Wie viel Zeit brauche ich?
  3. Was ist mein Stundenverdienst?
  4. Welche Absicherung fehlt?

Mit einem Bild erklärt

SchrittWas du tust
1Was ist der Auftrag?
2Wie viel Zeit brauche ich?
3Was ist mein Stundenverdienst?
4Welche Absicherung fehlt?

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was ist Crowdworking?
Zeig mir den ersten Schritt

Wo werden die Aufträge vergeben?

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Lösung: Aufträge werden über Online-Plattformen an viele Menschen vergeben.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Ein Auftrag bringt 30 Euro. Noah braucht 4 Stunden. Wie viel Euro verdient er pro Stunde? Schreibe als Dezimalzahl.

Zeig mir den ersten Schritt

Rechne 30 geteilt durch 4.

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Lösung: 7,5

30 : 4 = 7,5.

Tipp: Rechne bei Aufträgen immer den Stundenverdienst aus, nicht nur den Auftragspreis.

Merksatz: Crowdworking ist flexibel, bietet aber oft wenig Absicherung und schwankenden Verdienst.

Typischer Fehler: Viele denken, ein Auftrag mit hoher Bezahlung sei immer lohnend. Der Stundenverdienst zählt.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was ist ein Risiko bei Crowdworking?
Lösung ansehen

Lösung: Der Verdienst schwankt oft.

Frage 2 Crowdworker können Zeit und Ort oft selbst wählen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Crowdworker haben immer Urlaubsanspruch.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Wer diskutiert über bessere Absicherung?
Lösung ansehen

Lösung: Politik und Gewerkschaften

Geschafft

Crowdworking vergibt Aufträge über Plattformen. Es gibt Freiheit, aber auch Risiken bei Einkommen und Absicherung.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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