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Politik und Wirtschaft

Mitmachen online: Petitionen und mehr

Im Netz kann man sich politisch beteiligen: Petitionen unterschreiben, Meinungen abgeben, Vorschläge machen. Das nennt man E-Partizipation.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich kann Formen digitaler Beteiligung nennen.
  • Ich kann erklären, was eine Petition ist.
  • Ich kann den Weg einer Online-Petition beschreiben.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Demokratie schützen und mitgestalten

Demokratie lebt vom Mitmachen. Heute geht das auch im Netz. Das nennt man E-Partizipation. Ein Beispiel ist die Online-Petition. Eine Petition ist eine Bitte oder Beschwerde an eine Stelle, zum Beispiel an ein Parlament. Das Grundgesetz sichert jedem Menschen dieses Recht zu. Online geht es schneller: Man schreibt einen Text, andere unterstützen ihn mit ihrer Unterschrift. Weitere Formen sind Online-Umfragen der Stadt, Ideenplattformen für den Stadtteil und Bürgerhaushalte. Dort darf man vorschlagen, wofür Geld ausgegeben wird. Wichtig: Eine Petition ist keine Abstimmung. Das Parlament muss sie prüfen, aber es muss ihr nicht folgen.

Formen digitaler Beteiligung
FormWas man tutWirkung
Online-PetitionAnliegen einreichen und unterschreibenWird geprüft, bindet aber nicht
Online-Umfrage der StadtMeinung abgebenHilft bei Entscheidungen
IdeenplattformVorschläge machen und bewertenIdeen gelangen in die Verwaltung
BürgerhaushaltVorschläge zur Geldverwendung machenDer Rat entscheidet am Ende

Eine Petition verfolgen

  1. Ausgedacht: Elif möchte mehr Fahrradständer an ihrer Schule.
  2. Sie schreibt eine Online-Petition an die Stadt.
  3. Viele Schülerinnen und Schüler unterschreiben.
  4. Die Stadt prüft das Anliegen und antwortet.
  5. Ob sie Ständer aufstellt, entscheidet sie selbst.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Man kann auch online mitmachen.

Eine Petition ist eine Bitte.

Sie wird geprüft.

Ein Beispiel

Beispiel

Du wünschst dir eine zweite Bushaltestelle. Früher hättest du einen Brief geschrieben. Heute reichst du ein Anliegen im Netz ein.

Schritt für Schritt

So prüfst du eine Online-Beteiligung

  1. Wer lädt zum Mitmachen ein?
  2. Was ist das Ziel?
  3. Wer entscheidet am Ende?
  4. Lohnt es sich mitzumachen?

Mit einem Bild erklärt

SchrittWas du tust
1Wer lädt zum Mitmachen ein?
2Was ist das Ziel?
3Wer entscheidet am Ende?
4Lohnt es sich mitzumachen?

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Was ist eine Petition?
Zeig mir den ersten Schritt

Wem schreibt man eine Petition?

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Lösung: Eine Bitte oder Beschwerde an eine Stelle

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Eine Online-Petition hat 20 000 Unterschriften. Was gilt?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer entscheidet am Ende?

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Lösung: Die Stelle prüft sie, muss ihr aber nicht folgen.

Tipp: Lies vor dem Unterschreiben, wer die Petition einreicht und an wen sie sich richtet.

Merksatz: Online-Petitionen sind Bitten an eine Stelle. Sie werden geprüft, binden aber nicht.

Typischer Fehler: Viele denken, eine Petition mit vielen Unterschriften muss umgesetzt werden. Sie wird geprüft, ist aber keine Abstimmung.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was bedeutet E-Partizipation?
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Lösung: Politisches Mitmachen im Netz

Frage 2 Das Grundgesetz sichert das Recht zu, Bitten und Beschwerden einzureichen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Bei einem Bürgerhaushalt entscheiden die Online-Teilnehmenden allein über das Geld.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Welches Beispiel ist digitale Beteiligung?
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Lösung: Ideen für den Stadtteil auf einer Online-Plattform sammeln

Geschafft

Im Netz kann man auf vielen Wegen mitmachen. Eine Petition ist eine Bitte an eine Stelle. Sie wird geprüft, bindet aber nicht.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Demokratie digital

Kurz erklärt, 48 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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