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Biologie

Darwin und die natürliche Selektion

Charles Darwin erklärte, wie Arten sich verändern können: Unterschiede, Konkurrenz um Ressourcen und unterschiedlicher Fortpflanzungserfolg.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann die Gedanken Darwins zusammenfassen.
  • Ich kann natürliche Selektion erklären.
  • Ich kann Selektion am Birkenspanner darstellen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Kein Lebewesen gleicht dem anderen: Variabilität

Charles Darwin war ein englischer Naturforscher. Von 1831 bis 1836 reiste er mit dem Schiff Beagle um die Welt. Er sah, wie sehr sich Lebewesen unterscheiden und wie gut sie an ihren Lebensraum angepasst sind. 1859 veröffentlichte er seine Gedanken. Sie lassen sich in Schritten zusammenfassen. Erstens: Lebewesen bekommen mehr Nachkommen, als überleben können. Zweitens: Die Nachkommen unterscheiden sich, es gibt Variabilität. Drittens: Ressourcen wie Nahrung und Platz sind begrenzt. Es herrscht Konkurrenz. Viertens: Individuen mit günstigeren erblichen Merkmalen überleben eher und haben mehr Nachkommen. Fünftens: Diese Merkmale werden vererbt und werden in der Population häufiger. Diesen Vorgang nennt man natürliche Selektion. Darwin kannte die Gene noch nicht. Heute wissen wir, dass die Erbanlagen in der DNA liegen.

SchrittAussage
1 ÜberproduktionEs entstehen mehr Nachkommen, als überleben
2 VariabilitätDie Nachkommen sind verschieden
3 KonkurrenzNahrung und Platz sind begrenzt
4 SelektionBesser Angepasste überleben und pflanzen sich eher fort
5 VererbungGünstige Merkmale werden häufiger

Selektion am Birkenspanner (ausgedachte Zahlen)

  1. Auf rußigen Baumstämmen sind dunkle Falter schlechter zu sehen.
  2. Vögel fressen mehr helle Falter. 20 helle und 50 dunkle überleben je 100.
  3. Die überlebenden dunklen Falter bekommen mehr Nachkommen.
  4. In der nächsten Generation gibt es mehr dunkle Falter.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Alle Lebewesen sind verschieden.

Nicht alle überleben.

Die besser Angepassten haben mehr Nachkommen.

Ein Beispiel

Beispiel

In einem Teich haben manche Frösche eine bessere Tarnfarbe. Sie werden seltener gefressen und bekommen mehr Nachkommen.

Schritt für Schritt

Selektion beschreiben

  1. Nenne die Unterschiede.
  2. Nenne den Umweltfaktor (zum Beispiel Vögel als Feinde).
  3. Wer überlebt und pflanzt sich fort?
  4. Wie ändert sich der Anteil in der Population?

Mit einem Bild erklärt

FalterÜberleben (von 100)
hell20
dunkel50

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Was versteht man unter natürlicher Selektion?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer hat mehr Nachkommen?

Lösung ansehen

Lösung: Besser angepasste Individuen haben mehr Nachkommen.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Warum nimmt der Anteil dunkler Falter auf rußigen Stämmen zu?
Zeig mir den ersten Schritt

Welche Falter sind besser getarnt?

Lösung ansehen

Lösung: Sie werden seltener gefressen und haben mehr Nachkommen.

Tipp: Merke: Die Umwelt wählt aus (selektiert). Die Lebewesen verändern sich nicht gezielt.

Merksatz: Natürliche Selektion: Besser angepasste Individuen haben mehr Nachkommen, ihre erblichen Merkmale werden häufiger.

Typischer Fehler: Viele denken, Lebewesen passten sich bewusst an. Selektion wirkt auf bereits vorhandene Unterschiede.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was war Darwin?
Lösung ansehen

Lösung: Ein englischer Naturforscher

Frage 2 Darwin kannte schon die DNA.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Was gehört zu Darwins Gedanken?
Lösung ansehen

Lösung: Es werden mehr Nachkommen geboren, als überleben können.

Frage 4 Nur erbliche Unterschiede können durch Selektion in der Population häufiger werden.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Geschafft

Darwin erklärte Artenwandel durch Variabilität, Konkurrenz und Selektion. Günstige erbliche Merkmale werden über Generationen häufiger.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Evolution: Wie sich Lebewesen verändern

Kurz erklärt, 42 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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