Darwin und die natürliche Selektion
Charles Darwin erklärte, wie Arten sich verändern können: Unterschiede, Konkurrenz um Ressourcen und unterschiedlicher Fortpflanzungserfolg.
Das lernst du heute
- Ich kann die Gedanken Darwins zusammenfassen.
- Ich kann natürliche Selektion erklären.
- Ich kann Selektion am Birkenspanner darstellen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Kein Lebewesen gleicht dem anderen: Variabilität
Charles Darwin war ein englischer Naturforscher. Von 1831 bis 1836 reiste er mit dem Schiff Beagle um die Welt. Er sah, wie sehr sich Lebewesen unterscheiden und wie gut sie an ihren Lebensraum angepasst sind. 1859 veröffentlichte er seine Gedanken. Sie lassen sich in Schritten zusammenfassen. Erstens: Lebewesen bekommen mehr Nachkommen, als überleben können. Zweitens: Die Nachkommen unterscheiden sich, es gibt Variabilität. Drittens: Ressourcen wie Nahrung und Platz sind begrenzt. Es herrscht Konkurrenz. Viertens: Individuen mit günstigeren erblichen Merkmalen überleben eher und haben mehr Nachkommen. Fünftens: Diese Merkmale werden vererbt und werden in der Population häufiger. Diesen Vorgang nennt man natürliche Selektion. Darwin kannte die Gene noch nicht. Heute wissen wir, dass die Erbanlagen in der DNA liegen.
| Schritt | Aussage |
|---|---|
| 1 Überproduktion | Es entstehen mehr Nachkommen, als überleben |
| 2 Variabilität | Die Nachkommen sind verschieden |
| 3 Konkurrenz | Nahrung und Platz sind begrenzt |
| 4 Selektion | Besser Angepasste überleben und pflanzen sich eher fort |
| 5 Vererbung | Günstige Merkmale werden häufiger |
Selektion am Birkenspanner (ausgedachte Zahlen)
- Auf rußigen Baumstämmen sind dunkle Falter schlechter zu sehen.
- Vögel fressen mehr helle Falter. 20 helle und 50 dunkle überleben je 100.
- Die überlebenden dunklen Falter bekommen mehr Nachkommen.
- In der nächsten Generation gibt es mehr dunkle Falter.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Alle Lebewesen sind verschieden.
Nicht alle überleben.
Die besser Angepassten haben mehr Nachkommen.
Ein Beispiel
In einem Teich haben manche Frösche eine bessere Tarnfarbe. Sie werden seltener gefressen und bekommen mehr Nachkommen.
Schritt für Schritt
Selektion beschreiben
- Nenne die Unterschiede.
- Nenne den Umweltfaktor (zum Beispiel Vögel als Feinde).
- Wer überlebt und pflanzt sich fort?
- Wie ändert sich der Anteil in der Population?
Mit einem Bild erklärt
| Falter | Überleben (von 100) |
|---|---|
| hell | 20 |
| dunkel | 50 |
Zur Grundlage zurück
- Kein Lebewesen gleicht dem anderen: Variabilität – Vielleicht hilft dir zuerst die Lektion zur Variabilität.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Wer hat mehr Nachkommen?
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Lösung: Besser angepasste Individuen haben mehr Nachkommen.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Welche Falter sind besser getarnt?
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Lösung: Sie werden seltener gefressen und haben mehr Nachkommen.
Tipp: Merke: Die Umwelt wählt aus (selektiert). Die Lebewesen verändern sich nicht gezielt.
Merksatz: Natürliche Selektion: Besser angepasste Individuen haben mehr Nachkommen, ihre erblichen Merkmale werden häufiger.
Typischer Fehler: Viele denken, Lebewesen passten sich bewusst an. Selektion wirkt auf bereits vorhandene Unterschiede.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Ein englischer Naturforscher
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Es werden mehr Nachkommen geboren, als überleben können.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Geschafft
Darwin erklärte Artenwandel durch Variabilität, Konkurrenz und Selektion. Günstige erbliche Merkmale werden über Generationen häufiger.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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