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Politik und Wirtschaft

Die Region nachhaltig gestalten

Wie kann eine Region wirtschaftlich stark und zugleich nachhaltig sein? Regionale Betriebe, kurze Wege und Teilen helfen. Es gibt aber Konflikte zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Plus

Das lernst du heute

  • Ich kann regionale Wirtschaftsformen nennen.
  • Ich kann individuelle, unternehmerische und politische Maßnahmen unterscheiden.
  • Ich kann Chancen und Herausforderungen abwägen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Was heißt nachhaltig?, Verbindungen ins Ausland

Eine nachhaltige Region schützt Umwelt und sichert Arbeit und Einkommen. Dafür gibt es drei Ebenen. Einzelne Menschen kaufen regional ein, etwa auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen. Das nennt man Direktvermarktung: Erzeuger verkaufen direkt an Kunden. Die Wege sind kurz, und das Geld bleibt in der Region. Unternehmen können regionale Rohstoffe nutzen, Energie sparen und Ausbildung anbieten. Die Politik kann regionale Wirtschaft fördern, Verkehr verbessern und Flächen schützen. Auch Teilen kann helfen: In der Sharing-Economy teilen mehrere Menschen Dinge wie Werkzeug oder Autos, statt sie einzeln zu kaufen. Allerdings gibt es Konflikte. Regionale Produkte können teurer sein. Neue Gewerbeflächen verbrauchen Natur. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit müssen abgewogen werden.

Region nachhaltig gestalten
EbeneMaßnahmeWirkung
EinzelneWochenmarkt, HofladenKurze Wege, Geld bleibt in der Region
UnternehmenRegionale Rohstoffe, Energie sparenWeniger Transport, geringere Kosten
PolitikFörderung, Flächenschutz, VerkehrRahmen für nachhaltiges Wirtschaften
Einzelne gemeinsamTeilen von Werkzeug und AutosWeniger Anschaffungen

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit abwägen

  1. Fall: Ein Hofladen verkauft Gemüse aus der Region.
  2. Vorteil: kurze Wege, frisch, Geld bleibt in der Region.
  3. Nachteil: Preise können höher sein, das Angebot ist kleiner.
  4. Urteil: Sinnvoll für alle, die Wert auf Region legen und es sich leisten können.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Regional einkaufen bedeutet kurze Wege.

Auch Firmen und Politik können helfen.

Wichtig ist, Vor- und Nachteile abzuwägen.

Ein Beispiel

Beispiel

Auf dem Wochenmarkt verkauft ein Bauer sein Gemüse direkt. Du kennst die Herkunft, und der Weg ist kurz.

Schritt für Schritt

So bewertest du eine Maßnahme

  1. Nenne die Maßnahme.
  2. Nenne die Ebene: einzeln, Unternehmen oder Politik.
  3. Nenne Chance und Herausforderung.
  4. Fälle ein Urteil.

Mit einem Bild erklärt

MaßnahmeChanceHerausforderung
HofladenKurze WegeOft teurer
Neue GewerbeflächeArbeitsplätzeVerbraucht Natur
Werkzeug teilenSpart Geld und MaterialAbsprachen nötig

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was ist Direktvermarktung?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer verkauft an wen, und gibt es Zwischenhändler?

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Lösung: Erzeuger verkaufen direkt an die Kunden.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Eine Gemeinde schützt Flächen und fördert regionale Betriebe. Welche Ebene ist das?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer handelt: eine Person, ein Betrieb oder die Gemeinde?

Lösung ansehen

Lösung: Politik

Tipp: Frage dich bei jedem Einkauf: Wo kommt das her? Gibt es eine regionale Möglichkeit?

Merksatz: Region nachhaltig gestalten: einkaufen, wirtschaften und politisch entscheiden. Immer abwägen.

Typischer Fehler: Viele denken, regional sei automatisch besser. Auch regionale Produkte brauchen Energie und können teuer sein. Man muss genau hinsehen.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Ein Hofladen verkauft Gemüse mit 50 Kunden pro Woche zu je durchschnittlich 12 Euro. Wie hoch ist der Wochenumsatz?
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Lösung: 600 Euro

Frage 2 Regionale Produkte sind immer besser für die Umwelt.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Teilen von Werkzeug kann Material und Geld sparen.
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Lösung: Stimmt

Frage 4 Neue Gewerbeflächen schaffen Arbeitsplätze, verbrauchen aber Natur. Was ist das?
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Lösung: Ein Konflikt zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Geschafft

Eine Region lässt sich nachhaltig gestalten durch regionale Betriebe, Direktvermarktung, Teilen, unternehmerische Entscheidungen und politische Rahmenbedingungen. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stehen manchmal im Konflikt und müssen abgewogen werden.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Unsere Region als Wirtschaftsraum

Kurz erklärt, 43 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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