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Politik und Wirtschaft

Freizeit als Geschäft

Freizeit ist ein großer Wirtschaftsbereich. Viele Unternehmen verdienen daran, und sie haben eigene Interessen.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann Freizeit als Wirtschaftsfaktor beschreiben.
  • Ich kann Interessen der Anbieter nennen.
  • Ich kann Konsum in der Freizeit einschätzen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Freizeit und Identität

Freizeit kostet oft Geld, und damit verdienen viele Unternehmen. Kinos, Freizeitparks, Hersteller von Sportkleidung, Spieleanbieter, Musikveranstalter: Sie alle bieten etwas an und wollen verkaufen. Auch Sportvereine brauchen Einnahmen, etwa Beiträge, arbeiten aber meist nicht auf Gewinn. Zusammen bilden sie einen Wirtschaftsfaktor. Das heißt: Dieser Bereich schafft Umsatz, Arbeitsplätze und Einkommen. Anbieter haben Interessen: Unternehmen wollen Gewinn machen, und alle wollen neue Kunden oder Mitglieder gewinnen. Deshalb gibt es Werbung, Aktionen und Mitgliedschaften. Als Verbraucherin oder Verbraucher hast du ebenfalls Interessen: Spaß, Qualität, ein guter Preis. Das Spannungsfeld zwischen beiden Seiten gehört zu jedem Markt. Wichtig ist, bewusst zu entscheiden, wofür du dein Geld ausgibst.

Freizeit als Wirtschaftsfaktor
AnbieterWas sie anbietenInteresse
VereinTraining und GemeinschaftMitglieder, Beiträge
FreizeitparkFahrgeschäfte, ErlebnisseEintrittsgeld, Umsatz
Sportartikel-HerstellerKleidung, AusrüstungVerkauf, Gewinn
SpieleanbieterDigitale SpieleKäufe, Abonnements

Ausgaben für ein Hobby berechnen

  1. Ausgedachtes Beispiel: Vereinsbeitrag 12 Euro im Monat, Ausrüstung 60 Euro im Jahr.
  2. Beitrag im Jahr: 12 mal 12 Euro = 144 Euro.
  3. Mit Ausrüstung: 144 + 60 = 204 Euro im Jahr.
  4. Diese Summe fließt an Anbieter und ist ein Teil des Wirtschaftsfaktors.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Freizeit kostet oft Geld.

Firmen verdienen daran.

Ich entscheide, was ich bezahle.

Ein Beispiel

Beispiel

Jana geht gern ins Kino. Eine Karte kostet 9 Euro. Sie geht dreimal im Monat. Das ist Geld, das an das Kino fließt.

Schritt für Schritt

So rechnest du Freizeitkosten

  1. Notiere alle Kosten pro Monat.
  2. Rechne auf ein Jahr um (mal 12).
  3. Addiere einmalige Kosten.
  4. Schau dir die Summe an und entscheide.

Mit einem Bild erklärt

KostenBetrag
Beitrag pro Monat12 Euro
Beitrag pro Jahr144 Euro
Ausrüstung pro Jahr60 Euro
Insgesamt pro Jahr204 Euro

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Was bedeutet Wirtschaftsfaktor?
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Wer verdient an der Freizeit?

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Lösung: Ein Bereich, der Umsatz, Arbeitsplätze und Einkommen schafft

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Ein Verein kostet 12 Euro im Monat. Wie viel im Jahr?
Zeig mir den ersten Schritt

Wie viele Monate hat ein Jahr?

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Lösung: 144 Euro

Tipp: Schreibe auf, wofür du Geld in der Freizeit ausgibst. Dann siehst du, wie viel Freizeit kostet.

Merksatz: Freizeit ist ein Wirtschaftsfaktor. Anbieter verdienen daran und haben eigene Interessen.

Typischer Fehler: Viele denken, Freizeit sei nur Spaß. Sie ist auch ein großer Markt, in dem Unternehmen Gewinn machen wollen.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Welches Interesse haben Unternehmen in der Freizeitbranche in der Regel?
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Lösung: Gewinn machen

Frage 2 Freizeit schafft Arbeitsplätze.
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Lösung: Stimmt

Frage 3 Anbieter haben kein Interesse an Gewinn.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Ein Kinoticket kostet 9 Euro. Du gehst 2-mal. Wie viel zahlst du?
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Lösung: 18 Euro

Geschafft

Freizeit ist ein Wirtschaftsfaktor: Sie schafft Umsatz und Arbeitsplätze. Anbieter wollen Gewinn, Verbraucher wollen Spaß und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich entscheide bewusst, wofür ich mein Geld ausgebe.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Freizeit, Konsum und Lebensstil

Kurz erklärt, 47 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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