DYS+ Campus ist kostenlos und ohne Werbung. Projekt mit einer Spende unterstützen

Evangelische Religion

Hoffnung für heute

Gleichnisse und Wundererzählungen machen Hoffnung. Christinnen und Christen sehen darin einen Horizont für ihr Leben heute.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann erklären, was Hoffnung in Jesu Botschaft bedeutet.
  • Ich kann beschreiben, wie sie den Alltag prägen kann.
  • Ich kann Gleichnisse und Wunder als Hoffnungsbotschaft beurteilen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wundererzählungen deuten

Die Botschaft Jesu vom Reich Gottes ist eine Hoffnungsbotschaft. Gleichnisse zeigen: Gott nimmt Menschen an, auch wenn sie Fehler gemacht haben. Wundererzählungen zeigen: Not und Ausgrenzung haben nicht das letzte Wort. Christinnen und Christen glauben außerdem, dass Gott Jesus nach dem Tod am Kreuz zu neuem Leben erweckt hat. Das feiern sie an Ostern. Für sie ist es der stärkste Grund zur Hoffnung. Hoffnung bedeutet nicht, dass alles gut ist. Sie gibt Mut, im Alltag zu helfen, zu vergeben und nicht aufzugeben. Man kann fragen: Wo machen Menschen heute Hoffnung für andere? Zum Beispiel bei einer Lebensmittelausgabe für Bedürftige, im Besuchsdienst oder bei der Seelsorge.

Gleichnisse und Wunder → Hoffnung → Mut im Alltag
Wie Hoffnung wirken kann.

Hoffnung beschreiben

  1. Nenne einen Text, der Hoffnung macht.
  2. Frage: Welche Not wird angesprochen?
  3. Frage: Was ändert sich durch die Hoffnung?
  4. Nenne ein heutiges Beispiel.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Jesu Botschaft macht Hoffnung.

Not hat nicht das letzte Wort.

Hoffnung gibt Mut.

Ein Beispiel

Beispiel

Wer in einer schwierigen Lage ist, braucht oft jemanden, der sagt: Du schaffst das nicht allein. Das ist gelebte Hoffnung.

Schritt für Schritt

Wir fragen: Wo ist Hoffnung heute?

  1. Beispiel: Eine Lebensmittelausgabe hilft Bedürftigen.
  2. Welche Not? Hunger.
  3. Welche Hoffnung? Hilfe ist da.
  4. Das passt zum Reich Gottes.

Mit einem Bild erklärt

TextHoffnung
Verlorener SohnGott nimmt Menschen an
HeilungNot wird gewendet
OsternLeben hat das letzte Wort

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was will die Botschaft vom Reich Gottes vor allem wecken?
Zeig mir den ersten Schritt

Was soll die Botschaft bei Menschen auslösen?

Lösung ansehen

Lösung: Hoffnung

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was feiern Christen an Ostern?
Lösung ansehen

Lösung: Gott hat Jesus zu neuem Leben erweckt, glauben sie.

Tipp: Hoffnung heißt nicht, die Augen vor Problemen zu schließen. Sie heißt, etwas zu erwarten und danach zu handeln.

Merksatz: Jesu Botschaft ist Hoffnungsbotschaft. Hoffnung gibt Mut für den Alltag.

Typischer Fehler: Hoffnung mit bloßem Optimismus zu verwechseln. Sie rechnet mit Not und gibt trotzdem Kraft.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Hoffnung heißt, dass es keine Probleme mehr gibt.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 2 Was ist ein Beispiel für gelebte Hoffnung?
Lösung ansehen

Lösung: Jemand begleitet Kranke.

Frage 3 Gleichnisse und Wunder sind in der Bibel Hoffnungsbotschaft.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Was unterscheidet Hoffnung von bloßem Optimismus?
Lösung ansehen

Lösung: Sie rechnet mit Not und gibt trotzdem Mut.

Geschafft

Gleichnisse und Wunder sind eine Hoffnungsbotschaft. Christen sehen im Osterglauben einen Grund zur Hoffnung. Hoffnung gibt Mut im Alltag.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Reich Gottes und Bergpredigt

Kurz erklärt, 40 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

PDF, 390 KB

Übungsheft herunterladen (PDF, 390 KB)

Das Heft ist für alle kostenlos – auch wenn gerade kein Geld dafür da ist. Wer es einrichten kann, unterstützt DYS+ Campus mit einem selbst gewählten Betrag. Freiwillig unterstützen