Was die Bibel über Gott und Mensch sagt
Im Alten und im Neuen Testament gibt es viele Bilder von Gott und vom Menschen. Wichtige Züge lassen sich benennen.
Das lernst du heute
- Ich kann Gottesbilder aus beiden Testamenten nennen.
- Ich kann Züge des biblischen Menschenbildes beschreiben.
- Ich kann das reformatorische Menschenbild in einem Satz erklären.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wie ich mir Gott vorstelle
Die Bibel spricht auf viele Arten von Gott. Im Alten Testament wird Gott als Schöpfer erzählt, als Befreier aus der Sklaverei in Ägypten und als Hirte, der führt (Psalm 23). Im Neuen Testament spricht Jesus von Gott wie von einem liebevollen Vater, zum Beispiel im Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15). Im ersten Johannesbrief steht der Satz, dass Gott Liebe ist. Auch vom Menschen wird vielfältig erzählt: Er ist von Gott gewollt (Psalm 8), aber auch fehlbar. Martin Luther fasste das so zusammen: Der Mensch ist vor Gott zugleich gerecht und Sünder. Das heißt: Er macht Fehler und ist trotzdem von Gott angenommen. Er muss sich Gottes Zuwendung nicht verdienen.
Ein Gottesbild zuordnen
- Lies die Erzählung oder den Text.
- Frage: Was tut Gott dort?
- Ordne ein Bild zu: Schöpfer, Befreier, Hirte oder Vater.
- Schreibe auf, welche Erfahrung dahintersteht.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Gott wird als Schöpfer, Befreier, Hirte und Vater beschrieben.
Der Mensch ist gewollt.
Er macht auch Fehler.
Ein Beispiel
Ein Hirte sorgt für seine Schafe. Das Bild sagt: Gott sorgt für die Menschen.
Schritt für Schritt
Wir deuten Psalm 23.
- Wer ist im Bild der Hirte? Gott.
- Wer sind die Schafe? Die Menschen.
- Was tut der Hirte? Er führt und schützt.
- Das Bild sagt: Gott begleitet.
Mit einem Bild erklärt
| Bild | Erfahrung |
|---|---|
| Schöpfer | Gott gibt Leben |
| Befreier | Gott rettet |
| Hirte | Gott führt |
| Vater | Gott liebt |
Zur Grundlage zurück
- Wie ich mir Gott vorstelle – Du hast dich schon gefragt, wie du dir Gott vorstellst.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Welcher Beruf wird am Anfang des Psalms genannt?
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Lösung: Gott als Hirte
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
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Lösung: im Gleichnis vom verlorenen Sohn
Tipp: Bilder von Gott sind keine Fotos. Sie versuchen, Erfahrungen mit Gott in Worte zu fassen.
Merksatz: Die Bibel zeichnet Gott in vielen Bildern und den Menschen als gewollt und fehlbar zugleich.
Typischer Fehler: Zu glauben, in der Bibel gebe es nur ein einziges Gottesbild. Es sind viele, die sich ergänzen.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Gott
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Stimmt
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Lösung: ein Versuch, Erfahrungen mit Gott in Worte zu fassen
Geschafft
Altes und Neues Testament kennen viele Gottesbilder. Der Mensch gilt als von Gott gewollt und als fehlbar. Nach Luther ist er von Gott angenommen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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