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Evangelische Religion

Juden, Nichtjuden und das Apostelkonzil

Als auch Nichtjuden zur Gemeinde kamen, entstand eine Streitfrage. Das Apostelkonzil in Jerusalem fand eine Lösung.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann die Streitfrage der ersten Gemeinden erklären.
  • Ich kann das Ergebnis des Apostelkonzils nennen.
  • Ich kann beschreiben, warum das für die Ausbreitung wichtig war.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Reisen und Briefe des Paulus

Zuerst waren die Gemeinden jüdisch. Dann schlossen sich auch Menschen an, die nicht Juden waren. Man nannte sie Heiden, das heißt Nichtjuden. In Antiochia nannte man die Anhänger Jesu zum ersten Mal Christen (Apostelgeschichte 11). Nun entstand die Frage: Müssen Nichtjuden erst Juden werden, also die Tora halten und sich beschneiden lassen? Darüber gab es Streit. Um das Jahr 48 trafen sich Paulus, Barnabas, Petrus und Jakobus in Jerusalem. Diese Versammlung nennt man Apostelkonzil. Nach Apostelgeschichte 15 und Galater 2 wurde entschieden: Nichtjuden müssen nicht Juden werden. Sie gehören durch den Glauben dazu. Nur wenige Regeln sollten das Zusammenleben erleichtern. Das Ergebnis öffnete die Gemeinden für Menschen aus allen Völkern. Dadurch breitete sich das Christentum schnell aus.

Streitfrage → Konzil in Jerusalem → Gemeinden offen für alle
Der Weg zur Entscheidung.

Das Konzil nachvollziehen

  1. Nenne die Frage: Müssen Nichtjuden Juden werden?
  2. Nenne die Beteiligten: Paulus, Petrus, Jakobus, Barnabas.
  3. Nenne das Ergebnis: Nein, der Glaube genügt.
  4. Nenne die Folge: Die Gemeinden wachsen.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Es gab Streit.

In Jerusalem trafen sich die Apostel.

Nichtjuden mussten nicht Juden werden.

Ein Beispiel

Beispiel

In einem Verein fragen neue Mitglieder: Müssen wir erst alles lernen? Der Vorstand entscheidet: Nein, ihr gehört gleich dazu. So ähnlich war die Lage.

Schritt für Schritt

Wir prüfen: Das Ergebnis.

  1. Frage: Müssen Nichtjuden Juden werden?
  2. Antwort: Nein.
  3. Was zählt? Der Glaube.
  4. Folge: Die Gemeinden sind offen für alle.

Mit einem Bild erklärt

FrageAntwort des Konzils
Müssen Nichtjuden Juden werden?Nein
Was verbindet?der Glaube an Jesus Christus

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Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was war die Streitfrage?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer sollte dazugehören?

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Lösung: Müssen Nichtjuden erst Juden werden?

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Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Wo fand das Apostelkonzil statt?
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Lösung: in Jerusalem

Tipp: Ein Konzil ist eine Versammlung, die eine Streitfrage klären soll.

Merksatz: Das Apostelkonzil entschied: Nichtjuden müssen nicht Juden werden. Der Glaube genügt für die Zugehörigkeit.

Typischer Fehler: Die Entscheidung als Bruch mit dem Judentum zu deuten. Es ging um die Aufnahme von Nichtjuden.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was entschied das Apostelkonzil?
Lösung ansehen

Lösung: Nichtjuden müssen nicht Juden werden.

Frage 2 In Antiochia wurden die Anhänger Jesu zuerst Christen genannt.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Das Konzil war ein Bruch mit dem Judentum.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Was ist ein Konzil?
Lösung ansehen

Lösung: eine Versammlung zur Klärung einer Streitfrage

Geschafft

Das Apostelkonzil klärte um das Jahr 48, ob Nichtjuden Juden werden müssen. Die Antwort war nein. So öffneten sich die Gemeinden für alle.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Die ersten Christen und Paulus

Kurz erklärt, 40 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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