Online fair miteinander
Im Netz gelten dieselben Regeln des Miteinanders wie im echten Leben. Fairer Umgang schützt dich und andere.
Das lernst du heute
- Ich kann Regeln für den fairen Umgang online nennen.
- Ich kann beleidigende und gemeine Nachrichten erkennen.
- Ich weiß, wo ich Hilfe bekomme.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Was tun bei Mobbing?, Recht am eigenen Bild und Urheberrecht
Online liest oder sieht dich die andere Person nicht direkt. Darum fällt es manchen leichter, verletzend zu schreiben. Doch dahinter sitzt ein Mensch mit Gefühlen. Regeln für fairen Umgang: Schreibe nur, was du auch ins Gesicht sagen würdest. Leite keine Nachrichten oder Bilder weiter, die andere verletzen. Frage vor dem Teilen. Bleib sachlich, wenn ihr uneinig seid. Wiederholte Beleidigungen, Drohungen oder Ausgrenzung im Netz heißen Cybermobbing. Betroffene können sich wehren: Nicht zurückschreiben, Beweise sichern, zum Beispiel mit einem Screenshot, jemanden ins Vertrauen ziehen und melden. Hilfe gibt die Nummer gegen Kummer unter 116 111, kostenlos und anonym. Manche Handlungen sind auch strafbar, zum Beispiel Drohungen.
| Situation | Fair | Nicht fair |
|---|---|---|
| Streit im Gruppenchat | Sachlich antworten, Pause machen | Beleidigen, andere aufstacheln |
| Peinliches Bild | Nicht weiterleiten, löschen | Bild herumschicken |
| Jemand wird ausgeschlossen | Dazuholen, nachfragen | Mitmachen beim Ausgrenzen |
Wenn eine gemeine Nachricht kommt
- Ruhig bleiben und nicht zurückschreiben.
- Die Nachricht sichern, zum Beispiel als Screenshot.
- Einem Erwachsenen zeigen, dem du vertraust.
- Die Person oder den Inhalt beim Anbieter melden.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Im Netz sitzen echte Menschen.
Sei fair und sachlich.
Bei Mobbing: Beweise sichern und Hilfe holen.
Ein Beispiel
In einem Klassenchat lachen einige über ein Bild von Ben. Du schreibst: Hört bitte auf und löscht das Bild. Dann sprichst du mit deiner Lehrkraft.
Schritt für Schritt
So hilfst du bei Mobbing
- Mache nicht mit.
- Sichere Beweise, zum Beispiel mit einem Screenshot.
- Sprich mit einem Erwachsenen, dem du vertraust.
- Unterstütze die betroffene Person, zum Beispiel durch Zuhören.
Mit einem Bild erklärt
| Regel | Beispiel |
|---|---|
| Ins Gesicht sagen | Wenn ich es nicht sagen würde, schreibe ich es nicht |
| Nicht weiterleiten | Peinliche Bilder bleiben, wo sie sind |
| Hilfe holen | Nummer gegen Kummer 116 111 |
Zur Grundlage zurück
- Was tun bei Mobbing? – Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion aus dem Sachunterricht.
- Recht am eigenen Bild und Urheberrecht – Du kennst schon das Recht am eigenen Bild.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Wen kannst du ansprechen, dem du vertraust?
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Lösung: Ruhig bleiben, nicht antworten und einen Erwachsenen informieren
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Wie würdest du dich in ihrer Lage fühlen?
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Lösung: Nicht weiterleiten und sagen, dass das nicht in Ordnung ist
Tipp: Zähle bis zehn, bevor du auf eine ärgerliche Nachricht antwortest. Oft wird die Antwort dann ruhiger.
Merksatz: Online gelten dieselben Regeln wie im echten Leben. Schreibe nur, was du auch ins Gesicht sagen würdest. Bei Cybermobbing: Beweise sichern, Hilfe holen.
Typischer Fehler: Viele denken, im Netz sei alles anonym und folgenlos. Beleidigungen verletzen echte Menschen und können Folgen haben.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Wiederholtes Beleidigen oder Ausgrenzen im Netz
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Bei der Nummer gegen Kummer, 116 111
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Lösung: Schreibe nur, was du auch ins Gesicht sagen würdest.
Geschafft
Fairer Umgang gilt auch online. Cybermobbing ist wiederholtes Beleidigen, Bedrohen oder Ausgrenzen im Netz. Wer betroffen ist, sichert Beweise und holt Hilfe.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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