Die Schöpfung gefährden oder schützen
Menschen können die Natur verletzen oder bewahren. Man kann Verhalten danach bewerten.
Das lernst du heute
- Ich kann Beispiele nennen, wie Menschen die Schöpfung gefährden.
- Ich kann Beispiele nennen, wie man sie schützt.
- Ich kann ein Verhalten mit einer Begründung beurteilen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Der Mensch trägt Verantwortung
Sure 30, Vers 41, sagt sinngemäß: Unheil zeigt sich auf Land und Meer, weil Menschen etwas getan haben. Muslime verstehen das als Mahnung, die Natur nicht zu schädigen. Gefährdet wird die Schöpfung zum Beispiel durch Müll in Flüssen, durch Verschwendung von Wasser und Essen und durch Zerstören von Lebensräumen. Sure 7, Vers 31, rät, nicht zu verschwenden. Es wird überliefert, dass der Prophet Muhammad sogar beim Waschen vor dem Gebet zu sparsamem Umgang mit Wasser mahnte. Viele Muslime sprechen nach seinem Namen einen Segenswunsch; wir schreiben hier neutral der Prophet. Schützen kann jeder: Wasser sparen, Müll trennen, nichts wegwerfen, was man noch brauchen kann. Das gilt für alle Menschen, Frauen und Männer, Mädchen und Jungen.
| Gefährdet die Schöpfung | Schützt die Schöpfung |
|---|---|
| Müll in der Natur | Müll sammeln und trennen |
| Wasser verschwenden | Wasser sparen |
| Essen wegwerfen | Reste verwerten |
| Lebensräume zerstören | Bäume pflanzen, Natur achten |
So beurteilst du ein Verhalten
- Beschreibe, was passiert.
- Frage: Hilft es der Natur oder schadet es ihr?
- Nenne einen Grund aus dem Gedanken von Maß und Verantwortung.
- Schlage eine bessere Möglichkeit vor, wenn nötig.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Man kann der Natur schaden oder sie schützen.
Schaden: Müll, Verschwendung.
Schutz: sparen, pflegen, aufräumen.
Ein Beispiel
Ein Kind lässt beim Zähneputzen das Wasser laufen. Ein anderes dreht es zu. Das zweite handelt sparsam und schützt damit Wasser, das anvertraut ist.
Schritt für Schritt
Wir beurteilen: Müll im Park liegen lassen.
- Verhalten: Jemand lässt Verpackung im Park liegen.
- Folge: Der Park wird schmutzig, Tiere können sich verletzen.
- Urteil: Das ist nicht gut.
- Grund: Die Natur ist anvertraut und soll geschützt werden.
Mit einem Bild erklärt
| Verhalten | Urteil | Grund |
|---|---|---|
| Wasser laufen lassen | nicht gut | Wasser ist kostbar |
| Müll einsammeln | gut | Natur wird geschützt |
Zur Grundlage zurück
- Der Mensch trägt Verantwortung – Du kennst den Gedanken der Treuhänderschaft.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Was hilft der Natur?
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Lösung: Müll trennen und sammeln
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Welcher Satz enthält ein Urteil und ein weil?
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Lösung: Wasserverschwendung ist nicht gut, weil Wasser anvertraut ist.
Tipp: Ein Urteil steht auf zwei Beinen: das Verhalten und der Grund. Zum Beispiel: Wasserverschwendung ist nicht gut, weil Wasser ein anvertrautes Gut ist.
Merksatz: Schädigen oder schützen: Ein Urteil braucht einen Grund.
Typischer Fehler: Zu denken, ein einzelner Mensch könne nichts bewirken. Viele kleine Schritte zusammen verändern viel.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Menschen verursachen Unheil auf Land und Meer.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Alle Menschen, Frauen und Männer, Mädchen und Jungen
Geschafft
Menschen können die Schöpfung gefährden, zum Beispiel durch Müll und Verschwendung. Sie können sie auch schützen, durch Sparen, Pflegen und Achtung. Verhalten wird danach beurteilt, ob es das Geschenk des Lebens achtet.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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