Die römische Republik: Wer regiert?
In der Republik regierten gewählte Männer. Nicht alle Menschen in Rom durften mitbestimmen.
Das lernst du heute
- Ich weiß: Konsuln, Senat und Volkstribunen hatten unterschiedliche Aufgaben.
- Ich kann erklären, wer in der Republik mitbestimmen durfte und wer nicht.
- Ich kann die römische Republik mit der Demokratie in Athen vergleichen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Die Anfänge Roms
In der Republik gab es keinen König mehr. Zwei Konsuln führten den Staat. Sie wurden für ein Jahr gewählt. So sollte niemand zu mächtig werden. Der Senat war ein Rat erfahrener Männer. Er beriet die Konsuln und hatte großen Einfluss. Die Bürger kamen in Volksversammlungen zusammen. Dort wählten sie die Beamten und stimmten über Gesetze ab. Die Stimmen der Reichen zählten dabei oft mehr als die der Armen. In Rom stritten zwei Gruppen um Rechte: die alten Adelsfamilien, die Patrizier, und die übrigen Bürger, die Plebejer. Die Plebejer erreichten, dass sie Volkstribunen wählen durften. Ein Volkstribun konnte Beschlüsse stoppen, die den Plebejern schadeten. Mitbestimmen durften aber nur männliche römische Bürger. Frauen, Sklaven und Fremde waren ausgeschlossen.
| Amt | Aufgabe |
|---|---|
| Konsul (zwei) | führt den Staat, ein Jahr im Amt |
| Senat | Rat erfahrener Männer, berät |
| Volkstribun | schützt die Plebejer, kann Beschlüsse stoppen |
Wer durfte mitbestimmen?
- Frage: Ist die Person römischer Bürger?
- Frage: Ist die Person ein Mann?
- Nur wenn beides stimmt, darf sie wählen.
- Also nicht: Frauen, Sklaven und Fremde.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Zwei Männer führen Rom, nur ein Jahr.
Der Senat berät.
Nur Bürger dürfen wählen.
Ein Beispiel
In vielen Vereinen wählt man einen Vorstand für ein Jahr. Die Konsuln waren ähnlich: Sie hatten ihr Amt nur auf Zeit.
Schritt für Schritt
Machtverteilung erklären
- Wer führt den Staat? Zwei Konsuln.
- Wer berät? Der Senat.
- Wer schützt die Plebejer? Die Volkstribunen.
- Wer darf wählen? Nur römische Bürger.
Mit einem Bild erklärt
| Wer? | Darf mitbestimmen? |
|---|---|
| Männliche Bürger | ja |
| Frauen | nein |
| Sklaven | nein |
| Fremde | nein |
Zur Grundlage zurück
- Die Anfänge Roms – Du kennst den Weg von den Königen zur Republik.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Denke an den König: Er regierte sein Leben lang.
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Lösung: Damit niemand zu mächtig wird.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Frage dich, wer ausgeschlossen war.
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Lösung: Römische Bürger, die Männer waren.
Tipp: Vergleiche mit Athen: Dort entschieden die Bürger selbst in der Volksversammlung. In Rom wählten die Bürger Beamte, aber der Senat hatte viel Einfluss.
Merksatz: In der Republik teilen sich Konsuln, Senat und Volkstribunen die Macht. Mitbestimmen dürfen nur römische Bürger.
Typischer Fehler: Zu denken, in Rom habe das ganze Volk mitbestimmt. Frauen, Sklaven und Fremde waren ausgeschlossen.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Der Volkstribun
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Die Bürger, die nicht zu den alten Adelsfamilien gehörten.
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: In Rom hatte der Senat großen Einfluss.
Geschafft
Zwei Konsuln führten Rom ein Jahr lang. Der Senat beriet sie. Volkstribunen schützten die Plebejer. Nur Bürger durften wählen.
Kannst du das schon?
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