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Geschichte

Grundherr und Bauern

Die meisten Bauern arbeiteten für einen Grundherrn. Dafür bekamen sie Schutz und Land.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 6
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich weiß: Der Grundherr besaß das Land.
  • Ich kann Abgaben und Dienste der Bauern nennen.
  • Ich kann das Leben der Bauern beschreiben.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Die Ständegesellschaft

Das Land gehörte meist einem Grundherrn. Das war ein Adliger oder ein Kloster. Er gab Bauern Land zur Nutzung. Man nennt das Grundherrschaft. Die Bauern bekamen Schutz. Dafür mussten sie Abgaben zahlen, zum Beispiel einen Teil der Ernte. Sie mussten auch Frondienste leisten, also unbezahlte Arbeit auf dem Land des Herrn. Außerdem gab es den Zehnten, eine Abgabe an die Kirche. Viele Bauern waren nicht frei. Sie durften nicht ohne Erlaubnis wegziehen. Ihr Alltag war hart: Sie arbeiteten von früh bis spät und hingen vom Wetter ab. Kinder halfen mit. Um den Boden zu schonen, nutzten sie oft die Dreifelderwirtschaft: Ein Feld lag jedes Jahr brach, damit sich der Boden erholte.

Geben und Nehmen in der Grundherrschaft.
Der Bauer gibtDer Grundherr gibt
Teil der ErnteLand zur Nutzung
FrondienstSchutz
Zehnter an die KircheRecht und Ordnung

Leben der Bauern beschreiben

  1. Wem gehört das Land? Dem Grundherrn.
  2. Was bekommt der Bauer? Land und Schutz.
  3. Was muss er geben? Abgaben und Frondienst.
  4. Wie ist sein Alltag? Hart, abhängig vom Wetter.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Der Herr besitzt das Land.

Der Bauer arbeitet und zahlt Abgaben.

Er bekommt Schutz.

Ein Beispiel

Beispiel

Stell dir vor, du gibst einen Teil deines Taschengeldes ab. Dafür darfst du in der Gruppe bleiben. So ähnlich war die Grundherrschaft.

Schritt für Schritt

Pflichten und Rechte vergleichen

  1. Was gibt der Herr? Land und Schutz.
  2. Was gibt der Bauer? Ernte und Arbeit.
  3. Wer hat mehr Macht? Der Herr.
  4. Schreibe einen Satz.

Mit einem Bild erklärt

GrundherrBauer
besitzt das Landbewirtschaftet es
gibt Schutzgibt Abgaben und Dienste

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Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wem gehörte das Land meist?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer war Grundherr?

Lösung ansehen

Lösung: Dem Grundherrn

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was war Frondienst?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an das Wort Dienst.

Lösung ansehen

Lösung: Unbezahlte Arbeit für den Grundherrn

Tipp: Wenn du Pflichten und Rechte gegenüberstellst, erkennst du die Abhängigkeit.

Merksatz: Der Grundherr gab Land und Schutz. Die Bauern leisteten Abgaben und Frondienste.

Typischer Fehler: Zu denken, Bauern hätten ihr Land besessen. Meist gehörte es dem Grundherrn.

Prüfen

Mini-Quiz

5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was bekamen die Bauern vom Grundherrn?
Lösung ansehen

Lösung: Land und Schutz

Frage 2 Alle Bauern waren frei.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Was war der Zehnte?
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Lösung: Eine Abgabe an die Kirche

Frage 4 Bei der Dreifelderwirtschaft lag jedes Jahr ein Feld brach.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 5 Wovon hing der Alltag der Bauern stark ab?
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Lösung: Vom Wetter und der Ernte

Geschafft

Der Grundherr besaß das Land. Die Bauern bewirtschafteten es und zahlten Abgaben und Frondienste. Viele waren nicht frei.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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