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Evangelische Religion

Was Jesus sagt und was er tut

In den Evangelien gehören Reden und Handeln Jesu zusammen. Gleichnisse und Begegnungen zeigen, was ihm wichtig ist.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 6
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann an Beispielen zeigen, wie Jesu Reden und Handeln zusammenhängen.
  • Ich kann ein Gleichnis in eigenen Worten wiedergeben.
  • Ich kann eine Begegnung mit Jesus beschreiben.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Jesus und die jüdische Tradition

In den Evangelien gehören Jesu Reden und Handeln zusammen. Jesus erzählt Gleichnisse, das sind kurze Geschichten mit tieferer Bedeutung. In Lukas 15 erzählt er vom verlorenen Sohn. Ein junger Mann verlässt sein Zuhause, verbraucht sein Geld und kehrt arm zurück. Sein Vater läuft ihm entgegen und nimmt ihn auf. Jesus will damit zeigen: Gott nimmt Menschen an, auch wenn sie Fehler gemacht haben. Jesus handelt auch so. In Lukas 19 besucht er Zachäus, einen Zolleinnehmer, den viele nicht mochten. Er isst bei ihm zu Hause. Zachäus ändert sein Leben und gibt Geld zurück. In Markus 2 heilt Jesus einen gelähmten Mann. Was er sagt und was er tut, passt zusammen: Er wendet sich Menschen zu, besonders denen am Rand. Was denkst du: Was beeindruckt dich?

Sagen: Gleichnisse erzählen Tun: heilen, besuchen, essen Zusammen: Menschen annehmen
Sagen und Tun gehören zusammen.

So zeigst du, dass Reden und Handeln zusammenpassen

  1. Nenne, was Jesus sagt.
  2. Nenne, was er tut.
  3. Finde die gemeinsame Botschaft.
  4. Beschreibe sie in einem Satz.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Jesus erzählt Geschichten.

Er hilft Menschen.

Beides gehört zusammen.

Ein Beispiel

Beispiel

Wenn ein Lehrer sagt, man solle fair sein, und selbst fair handelt, wirkt es glaubwürdig. So ähnlich ist es bei Jesus in den Evangelien.

Schritt für Schritt

So verbindest du Sagen und Tun.

  1. Wähle ein Gleichnis, zum Beispiel vom verlorenen Sohn.
  2. Schreibe die Botschaft: Gott nimmt Menschen an.
  3. Wähle eine Begegnung, zum Beispiel Zachäus.
  4. Zeige: Jesus handelt wie in der Geschichte.

Mit einem Bild erklärt

Gleichnis: verlorener Sohn → Botschaft: angenommen. Begegnung: Zachäus → Botschaft: angenommen.
Gleiche Botschaft.

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was zeigt das Gleichnis vom verlorenen Sohn?
Zeig mir den ersten Schritt

Frage: Wie reagiert der Vater?

Lösung ansehen

Lösung: Gott nimmt Menschen an, auch nach Fehlern.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was tut Jesus bei Zachäus?
Zeig mir den ersten Schritt

Frage: Wen besucht Jesus?

Lösung ansehen

Lösung: Er isst bei ihm zu Hause.

Tipp: Ein Gleichnis ist kein Bericht. Es will etwas deutlich machen.

Merksatz: Jesu Reden und Handeln gehören zusammen. Er nimmt Menschen an.

Typischer Fehler: Man behandelt Gleichnisse manchmal wie Berichte. Sie erzählen erfundene Geschichten mit einer Aussage.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wo steht die Erzählung von Zachäus?
Lösung ansehen

Lösung: Lukas 19

Frage 2 Ein Gleichnis ist eine kurze Geschichte mit einer Botschaft.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Jesus kümmert sich nach den Evangelien vor allem um Reiche.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Welche Botschaft haben Gleichnis und Begegnung gemeinsam?
Lösung ansehen

Lösung: Menschen werden angenommen.

Geschafft

Jesus erzählt Gleichnisse wie vom verlorenen Sohn (Lukas 15) und handelt entsprechend, zum Beispiel bei Zachäus (Lukas 19) und bei der Heilung in Markus 2.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Jesus, der Christus

Kurz erklärt, 41 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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