Wenn andere etwas von mir erwarten
Andere haben Erwartungen an uns. Manche helfen, manche setzen uns unter Druck.
Das lernst du heute
- Ich kann Erwartungen in Familie und Freundeskreis nennen.
- Ich kann gute von belastenden Erwartungen unterscheiden.
- Ich kenne Wege, mit Druck umzugehen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Mädchen und Jungen früher und heute
An jede Rolle sind Erwartungen geknüpft. In der Familie heißt es vielleicht: Hilf im Haushalt. In der Schule: Mach deine Aufgaben. Im Freundeskreis: Mach mit, wenn wir etwas planen. Viele Erwartungen sind sinnvoll und helfen dem Zusammenleben. Manche aber belasten uns, zum Beispiel wenn man etwas tun soll, das man nicht möchte oder das nicht zu einem passt. Dann entsteht Druck. Gruppendruck heißt, dass Gleichaltrige Druck machen, etwas mitzumachen. Du darfst nein sagen, wenn dir etwas nicht gefällt oder wenn es gefährlich ist. Es hilft, ruhig zu bleiben, deine Gründe zu nennen und mit jemandem zu sprechen, dem du vertraust.
| Erwartung | Sinnvoll oder belastend? |
|---|---|
| Du räumst dein Zimmer auf. | Sinnvoll, sie hilft dem Zusammenleben. |
| Du musst bei allem mitmachen, sonst bist du raus. | Belastend, das ist Druck. |
| Du hilfst, wenn jemand Hilfe braucht. | Sinnvoll |
Mit Druck umgehen
- Bleib ruhig und atme tief.
- Nenne deinen Grund: Ich möchte das nicht.
- Sag klar nein, wenn es gefährlich ist.
- Sprich danach mit einem Erwachsenen, dem du vertraust.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Andere erwarten manchmal etwas von dir.
Viele Erwartungen sind gut.
Bei Druck darfst du nein sagen.
Ein Beispiel
Tom soll bei einer Mutprobe mitmachen. Er sagt ruhig: Das mache ich nicht. Danach erzählt er einer Lehrkraft davon.
Schritt für Schritt
Wir üben ein Nein: Jemand will, dass du etwas Gefährliches machst.
- Ruhig bleiben.
- Klar sagen: Ich mache das nicht.
- Weggehen, wenn nötig.
- Mit einer Vertrauensperson sprechen.
Mit einem Bild erklärt
| Schritt | Beispiel |
|---|---|
| Ruhig bleiben | Tief atmen |
| Klar sagen | Ich mache das nicht. |
| Weggehen | Zu anderen Freunden gehen |
| Hilfe holen | Mit Lehrkraft oder Eltern sprechen |
Zur Grundlage zurück
- Mädchen und Jungen früher und heute – Du kennst Rollenbilder und Klischees.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Frage dich: Fühlt sich das gut an?
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Lösung: Druck
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Was schützt dich am besten?
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Lösung: Klar nein sagen und Hilfe holen
Tipp: Du darfst nein sagen, wenn dir etwas nicht guttut. Ein Nein ist kein Streit.
Merksatz: Erwartungen können helfen oder belasten. Du darfst nein sagen und Hilfe holen.
Typischer Fehler: Manche denken, sie müssten alle Erwartungen erfüllen. Das stimmt nicht. Du darfst eigene Entscheidungen treffen.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Du hilfst im Haushalt mit.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Ruhig bleiben und mit einer Vertrauensperson sprechen
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Lösung: Die Nummer gegen Kummer: 116 111
Geschafft
An Rollen sind Erwartungen geknüpft. Manche sind sinnvoll, andere belasten. Bei Druck darfst du nein sagen und dir Hilfe holen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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