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Evangelische Religion

Wenn sich das Gottesbild verändert

Gottesvorstellungen verändern sich im Lauf des Lebens. Anlässe sind Alter, Erfahrungen, Fragen und Gespräche.

  • ca. 9 Minuten
  • Klasse 5
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich kann beschreiben, wie sich Vorstellungen von Gott verändern können.
  • Ich kann Anlässe für solche Veränderungen nennen.
  • Ich kann Vertrauen und Gottesbild unterscheiden.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Glaube heißt Vertrauen

Als kleines Kind stellt man sich vieles einfacher vor. Manche denken bei Gott an einen alten Mann mit Bart. Später fragen sie sich: Kann Gott überall sein? Dann verändert sich das Bild. Das passiert vielen Menschen. Anlässe sind zum Beispiel: älter werden, Gespräche mit anderen, Fragen in der Schule, neue Erfahrungen, schöne und schwere Zeiten. Auch Menschen in der Bibel erleben das. In 1. Mose 32 wird zum Beispiel von Jakob erzählt. In einer Nacht am Fluss Jabbok ringt er mit einem Unbekannten, bevor er seinem Bruder wieder begegnet. Danach sagt Jakob, er sei Gott begegnet, und er sieht vieles anders. Wichtig: Das Vertrauen kann bleiben, auch wenn sich das Bild ändert. Was denkst du: Hat sich bei dir oder bei anderen etwas verändert?

Als Kind einfaches Bild → Fragen und Erfahrungen → später neues Bild
Das Bild kann sich ändern.

So beschreibst du eine Veränderung

  1. Beschreibe das erste Bild.
  2. Nenne den Anlass, zum Beispiel eine Frage oder ein Erlebnis.
  3. Beschreibe das neue Bild.
  4. Sage, was gleich bleibt, zum Beispiel das Vertrauen.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Ein Bild von Gott kann sich verändern.

Das ist normal.

Vertrauen kann bleiben.

Ein Beispiel

Beispiel

Mit sieben Jahren denkt Lea: Gott wohnt im Himmel wie in einem Haus. Mit zwölf denkt sie: Gott ist nicht an einem Ort. Ihr Vertrauen ist gleich geblieben.

Schritt für Schritt

So vergleichst du ein Gottesbild früher und heute.

  1. Schreibe auf, wie sich jemand Gott früher vorgestellt hat.
  2. Schreibe, wie er oder sie es heute sieht.
  3. Nenne einen möglichen Anlass.
  4. Nenne, was gleich geblieben ist.

Mit einem Bild erklärt

Früher: Haus im Himmel. Heute: nicht an einem Ort. Gleich: Vertrauen.
Früher, heute, gleich.

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was kann dazu führen, dass sich ein Gottesbild verändert?
Zeig mir den ersten Schritt

Überlege: Was erleben Menschen im Lauf des Lebens?

Lösung ansehen

Lösung: Fragen und neue Erfahrungen

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Lea denkt als Kind: Gott wohnt in einem Haus im Himmel. Später denkt sie: Gott ist nicht an einem Ort. Was ist passiert?
Zeig mir den ersten Schritt

Vergleiche die beiden Sätze.

Lösung ansehen

Lösung: Ihr Gottesbild hat sich verändert.

Tipp: Verändern heißt nicht verlieren. Es kann auch heißen: genauer werden.

Merksatz: Gottesvorstellungen können sich im Lauf des Lebens verändern. Das ist normal.

Typischer Fehler: Viele denken, ein verändertes Bild sei ein Zeichen von Zweifel oder Fehler. Es ist eine normale Entwicklung.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Welche Aussage über Veränderung passt zur Lektion?
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Lösung: Vertrauen kann bleiben, auch wenn sich das Bild verändert.

Frage 2 Anlässe für Veränderung sind zum Beispiel Älterwerden und Gespräche.
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Lösung: Stimmt

Frage 3 Veränderte Gottesvorstellungen sind ein Fehler.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Wo wird von Jakobs Nacht am Fluss erzählt?
Lösung ansehen

Lösung: 1. Mose 32

Geschafft

Gottesvorstellungen verändern sich oft. Anlässe sind Alter, Fragen, Gespräche und Erfahrungen. Vertrauen kann dabei bleiben.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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