Wenn sich das Gottesbild verändert
Gottesvorstellungen verändern sich im Lauf des Lebens. Anlässe sind Alter, Erfahrungen, Fragen und Gespräche.
Das lernst du heute
- Ich kann beschreiben, wie sich Vorstellungen von Gott verändern können.
- Ich kann Anlässe für solche Veränderungen nennen.
- Ich kann Vertrauen und Gottesbild unterscheiden.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Glaube heißt Vertrauen
Als kleines Kind stellt man sich vieles einfacher vor. Manche denken bei Gott an einen alten Mann mit Bart. Später fragen sie sich: Kann Gott überall sein? Dann verändert sich das Bild. Das passiert vielen Menschen. Anlässe sind zum Beispiel: älter werden, Gespräche mit anderen, Fragen in der Schule, neue Erfahrungen, schöne und schwere Zeiten. Auch Menschen in der Bibel erleben das. In 1. Mose 32 wird zum Beispiel von Jakob erzählt. In einer Nacht am Fluss Jabbok ringt er mit einem Unbekannten, bevor er seinem Bruder wieder begegnet. Danach sagt Jakob, er sei Gott begegnet, und er sieht vieles anders. Wichtig: Das Vertrauen kann bleiben, auch wenn sich das Bild ändert. Was denkst du: Hat sich bei dir oder bei anderen etwas verändert?
So beschreibst du eine Veränderung
- Beschreibe das erste Bild.
- Nenne den Anlass, zum Beispiel eine Frage oder ein Erlebnis.
- Beschreibe das neue Bild.
- Sage, was gleich bleibt, zum Beispiel das Vertrauen.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Ein Bild von Gott kann sich verändern.
Das ist normal.
Vertrauen kann bleiben.
Ein Beispiel
Mit sieben Jahren denkt Lea: Gott wohnt im Himmel wie in einem Haus. Mit zwölf denkt sie: Gott ist nicht an einem Ort. Ihr Vertrauen ist gleich geblieben.
Schritt für Schritt
So vergleichst du ein Gottesbild früher und heute.
- Schreibe auf, wie sich jemand Gott früher vorgestellt hat.
- Schreibe, wie er oder sie es heute sieht.
- Nenne einen möglichen Anlass.
- Nenne, was gleich geblieben ist.
Mit einem Bild erklärt
Zur Grundlage zurück
- Glaube heißt Vertrauen – Du weißt schon, was Vertrauen bedeutet.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Überlege: Was erleben Menschen im Lauf des Lebens?
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Lösung: Fragen und neue Erfahrungen
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Vergleiche die beiden Sätze.
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Lösung: Ihr Gottesbild hat sich verändert.
Tipp: Verändern heißt nicht verlieren. Es kann auch heißen: genauer werden.
Merksatz: Gottesvorstellungen können sich im Lauf des Lebens verändern. Das ist normal.
Typischer Fehler: Viele denken, ein verändertes Bild sei ein Zeichen von Zweifel oder Fehler. Es ist eine normale Entwicklung.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Vertrauen kann bleiben, auch wenn sich das Bild verändert.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: 1. Mose 32
Geschafft
Gottesvorstellungen verändern sich oft. Anlässe sind Alter, Fragen, Gespräche und Erfahrungen. Vertrauen kann dabei bleiben.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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