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Informatik

Vernetzte Systeme in Alltag und Beruf

Vernetzte Systeme verbinden Sensoren, Geräte und Server. Man findet sie im Haushalt, im Handel, im Verkehr, im Handwerk und in der Pflege.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 10
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich nenne vernetzte Systeme aus Alltag und Beruf.
  • Ich beschreibe, welche Daten sie austauschen.
  • Ich beurteile Nutzen und Risiken nach festen Kriterien.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Vernetzte Systeme im Alltag, Sensoren, Verarbeitung, Aktoren

Ein vernetztes System besteht aus mehreren Geräten, die Daten austauschen. Meist gibt es Sensoren, ein Netz, einen Server und Geräte, die etwas tun (Aktoren).

Beispiele aus dem Alltag: Eine Heizung, die per Smartphone gesteuert wird. Ein Navigationsgerät, das Staus meldet. Eine Kasse im Supermarkt, die den Bestand im Lager meldet.

Beispiele aus der Arbeitswelt: Ein Paketdienst scannt jedes Paket. Die Zentrale weiß, wo es ist. In einer Werkstatt liest ein Diagnosegerät die Daten eines Fahrzeugs aus. In einer Arztpraxis verwaltet ein System die Termine. In der Landwirtschaft steuern Sensoren die Bewässerung.

Man beurteilt solche Systeme mit Kriterien: Welche Daten werden erhoben? Wer sieht sie? Was bringt das System? Was passiert bei einem Ausfall? Ist es sicher gegen Fremde?

Vernetzung bringt Nutzen: Zeit sparen, Fehler vermeiden, aus der Ferne steuern. Sie bringt auch Risiken: Ausfälle, Datenmissbrauch, Abhängigkeit.

Vernetzte Systeme in verschiedenen Bereichen.
BereichBeispielDaten
HaushaltHeizung per AppTemperatur, Zeiten
HandelKasse und LagerVerkäufe, Bestand
TransportPaket scannenOrt, Zeit
HandwerkDiagnosegerätMesswerte
LandwirtschaftBewässerungBodenfeuchte

Ein System beschreiben

  1. System: Bewässerung auf einem Feld.
  2. Sensor: misst die Bodenfeuchte.
  3. Server: wertet die Werte aus.
  4. Aktor: öffnet das Ventil, wenn der Boden zu trocken ist.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Sensor misst.

Netz überträgt.

Server wertet aus.

Aktor handelt.

Ein Beispiel

Beispiel

In einem Lager scannt jemand ein Paket. Das System weiß, wo es liegt. Es sagt dem Fahrer, wann es geladen werden soll.

Schritt für Schritt

Wir bewerten ein System

  1. Wir nennen Sensor und Aktor.
  2. Wir listen die Daten auf.
  3. Wir sammeln Vorteile und Risiken.
  4. Wir ziehen ein Fazit.

Mit einem Bild erklärt

KriteriumBewässerung
DatenBodenfeuchte
Nutzenweniger Wasser, weniger Arbeit
RisikoAusfall bei Stromausfall

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Welcher Teil eines vernetzten Systems misst Werte?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer erfasst die Werte aus der Umgebung?

Lösung ansehen

Lösung: Der Sensor

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Ein Paketdienst scannt jedes Paket. Welche Daten entstehen?
Lösung ansehen

Lösung: Ort und Zeit des Pakets

Tipp: Suche bei jedem System den Sensor, den Weg der Daten und den Aktor.

Merksatz: Vernetztes System: Sensoren, Netz, Server, Aktoren. Bewertung nach Daten, Nutzen, Risiko und Folgen bei Ausfall.

Typischer Fehler: Viele denken, vernetzt heiße immer Internet. Ein System kann auch in einem lokalen Netz arbeiten, zum Beispiel in einer Halle.

Prüfen

Mini-Quiz

5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Welche Frage gehört zur Bewertung eines vernetzten Systems?
Lösung ansehen

Lösung: Welche Daten werden erhoben?

Frage 2 Ein vernetztes System braucht immer das Internet.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Welches Beispiel ist ein vernetztes System aus der Arbeitswelt?
Lösung ansehen

Lösung: Ein Diagnosegerät, das Fahrzeugdaten ausliest

Frage 4 Vernetzung bringt nur Vorteile.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 5 Was ist ein Aktor?
Lösung ansehen

Lösung: Ein Teil, der etwas ausführt, zum Beispiel ein Ventil öffnet

Geschafft

Vernetzte Systeme gibt es überall im Alltag und Beruf. Man beurteilt sie nach Daten, Nutzen und Risiken.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Hardware und Dienste im Internet

Kurz erklärt, 46 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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