Ein eigenes Medienprodukt planen: Blog, Video, Podcast
Du planst ein eigenes Medienprodukt in Schritten: Ziel, Zielgruppe, Format, Ablauf und Regeln.
Das lernst du heute
- Ich plane ein Medienprodukt in Schritten.
- Ich wähle ein passendes Format.
- Ich achte auf Rechte und Datenschutz.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wie Jugendliche Medien nutzen
Ein Medienprodukt ist ein Text, ein Bild, ein Video oder eine Audiodatei, die du selbst gestaltest. Beispiele: ein Blog (blog), ein kurzes Video (video) oder ein Podcast (podcast). Planen heißt: Du überlegst vorher, was du erreichen willst.
Frage dich: Was ist das Ziel (aim)? Wer ist die Zielgruppe (target audience)? Welches Format passt (format)? Wie ist der Ablauf (script für Ton und Text, storyboard für Bilder)? Wer macht was? Welche Regeln gelten (Rechte, Datenschutz)?
Beispiel (ausgedacht): Eine Gruppe plant einen Podcast zum Thema „Mittagessen ohne Plastik“. Ziel: informieren. Zielgruppe: Mitschüler. Format: fünf Minuten, eine Folge pro Monat. Veröffentlichen nur über die Schulplattform und nur mit Erlaubnis aller Sprechenden.
| Planungsschritt | Frage | Beispiel |
|---|---|---|
| aim | Was will ich erreichen? | to inform students about plastic-free lunches |
| target audience | Wer soll es hören? | students in our school |
| format | Welche Form passt? | a five-minute podcast |
| script | Was wird gesagt? | a short script with three parts |
| rules | Was muss ich beachten? | permission and no personal data |
Ein Podcast in fünf Schritten planen
- Ziel: Our aim is to inform students about plastic-free lunches.
- Zielgruppe: Our target audience is students in our school.
- Format: We will make a five-minute podcast every month.
- Regeln: We will ask everyone for permission and we will not share any personal data.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Ziel und Zielgruppe zuerst.
Format wählen.
Regeln beachten.
Ein Beispiel
Eine Gruppe plant einen kurzen Videoclip über Fahrradwege. Ein Schüler schlägt vor, Fremde auf der Straße zu filmen. Die Gruppe entscheidet: nein, nur mit Erlaubnis und möglichst ohne Gesichter. Sie schreibt: We will not film strangers. Stattdessen filmen sie ihre Fahrräder und die Strecke.
Schritt für Schritt
Wir schreiben das Ziel.
- Frage: Was will die Gruppe erreichen?
- Antwort: informieren.
- Satz: Our aim is to inform students about plastic-free lunches.
- Danach: Zielgruppe nennen.
Mit einem Bild erklärt
| Ich möchte … | Ich sage |
|---|---|
| Ziel nennen | Our aim is to … |
| Zielgruppe nennen | Our target audience is … |
| Plan nennen | We will … / We are going to … |
| Regel nennen | We will ask for permission. |
Zur Grundlage zurück
- Wie Jugendliche Medien nutzen – Wie Jugendliche Medien nutzen, kennst du schon.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Das Ziel sagt, was erreicht werden soll.
Lösung ansehen
Lösung: Our aim is to inform students about plastic-free lunches.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Denke an Rechte und Datenschutz.
Lösung ansehen
Lösung: Nur mit Erlaubnis, am besten gar nicht.
Tipp: Schreibe die Planung als kurze Liste. Jeder in der Gruppe sieht dann, was zu tun ist. Plane auch Zeit für das Überarbeiten ein.
Merksatz: Ziel, Zielgruppe, Format, Ablauf, Regeln. Zukunft planen mit We will … oder We are going to …
Typischer Fehler: Viele fangen gleich mit dem Aufnehmen oder Schreiben an und merken erst später, dass das Ziel unklar ist. Viele nennen im Medienprodukt auch echte Namen und Orte, ohne um Erlaubnis zu bitten. Beides vermeidest du mit einer Planung.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Zeig mir den ersten Schritt
Denk an den Satz aus der Tabelle mit target audience.
Lösung ansehen
Lösung: Zielgruppe
Zeig mir den ersten Schritt
Schau in die Tabelle oben.
Lösung ansehen
Lösung: script
Lösung ansehen
Lösung: We will make one episode every month.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Ein Medienprodukt planst du in Schritten: Ziel, Zielgruppe, Format, Ablauf und Regeln. Du achtest auf Rechte, Datenschutz und Erlaubnis. Du veröffentlichst nur geschützt, zum Beispiel über die Plattform der Schule.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
Übungsheft Präsentieren und Medienprodukte gestalten
Kurz erklärt, 40 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.
Das Heft ist für alle kostenlos – auch wenn gerade kein Geld dafür da ist. Wer es einrichten kann, unterstützt DYS+ Campus mit einem selbst gewählten Betrag. Freiwillig unterstützen