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Katholische Religion

Warum Jesus sterben musste

Der Tod Jesu war Folge seines Lebens und seiner Botschaft. Christen deuten ihn im Licht der Auferstehung.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Plus

Das lernst du heute

  • Ich kann den Tod Jesu als Folge seines Wirkens erklären.
  • Ich kann beschreiben, was Christen im Kreuz und in der Auferstehung sehen.
  • Ich kann erklären, warum man den Tod Jesu nicht einer ganzen Gruppe zuschreiben darf.

Jesus wurde unter dem römischen Statthalter Pontius Pilatus gekreuzigt. Die Kreuzigung war eine römische Strafe für Aufrührer. Warum geriet Jesus in diese Lage? Seine Botschaft stellte Ordnungen in Frage. Manche Verantwortliche fürchteten Unruhe. Es kam zu einem Prozess und zur Verurteilung. Historisch kann man sagen: Jesus starb am Kreuz als Folge seines Lebens. Christen glauben mehr. Sie glauben, dass Gott Jesus nicht im Tod gelassen hat. Er ist auferstanden. Ohne diesen Glauben gäbe es kein Christentum. Das Kreuz ist darum Zeichen für Leiden und für Hoffnung. Wichtig: Der Tod Jesu darf nie einer ganzen Gruppe angelastet werden.

Wirken und Botschaft → Konflikt → Kreuzigung unter Pilatus → Glaube: Gott lässt ihn nicht im Tod
Vom Wirken zum Kreuz.

Den Tod Jesu erklären

  1. Nenne den historischen Ablauf.
  2. Nenne den Grund im Wirken Jesu.
  3. Nenne die Deutung im Glauben.
  4. Nenne, was nicht erlaubt ist: Schuld einer Gruppe.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Jesus wurde gekreuzigt.

Christen glauben: Er ist auferstanden.

Schuld darf man nicht verallgemeinern.

Ein Beispiel

Beispiel

Wer sich für Schwächere einsetzt, macht sich oft Gegner. Jesu Schicksal zeigt, dass Hilfe für andere einen Preis haben kann.

Schritt für Schritt

So erklärst du den Tod Jesu.

  1. Sage, wer ihn verurteilte.
  2. Sage, warum es Konflikte gab.
  3. Trenne Geschichte und Glauben.
  4. Vermeide Schuldzuweisung an Gruppen.

Mit einem Bild erklärt

EbeneAussage
GeschichteJesus wurde unter Pilatus gekreuzigt.
UrsacheSeine Botschaft führte zu Konflikten.
GlaubeGott hat ihn auferweckt.
WichtigKeine Gruppe ist schuld.
Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wer verurteilte Jesus zur Kreuzigung?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an die römische Besatzung.

Lösung ansehen

Lösung: Der römische Statthalter Pontius Pilatus

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Wie deuten Christen das Kreuz?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an Ostern.

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Lösung: Als Zeichen für Leiden und Hoffnung auf Auferstehung

Tipp: Die Auferstehung ist keine historisch beweisbare Tatsache. Sie ist eine Glaubensaussage von Christinnen und Christen.

Merksatz: Jesus wurde als Folge seiner Botschaft von den Römern gekreuzigt. Christen glauben an seine Auferstehung.

Typischer Fehler: Der Satz „Die Juden haben Jesus getötet“ ist falsch und gefährlich. Er wurde lange benutzt, um Hass gegen Juden zu schüren.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wie war der Tod Jesu mit seinem Leben verbunden?
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Lösung: Er war Folge seiner Botschaft und seines Handelns.

Frage 2 Die Auferstehung ist eine Glaubensaussage.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Man darf den Tod Jesu allen Juden anlasten.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Welche Strafe war die Kreuzigung?
Lösung ansehen

Lösung: Eine römische Strafe

Geschafft

Der Tod Jesu war Folge seines Lebens. Das Kreuz ist Zeichen für Leid und für Hoffnung auf Auferstehung.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Jesus und das Reich Gottes

Kurz erklärt, 46 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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