Abhängig von Anbietern und Clouds
Wer Daten bei einem Anbieter speichert, ist von ihm abhängig. Man sollte die Folgen kennen.
Das lernst du heute
- Ich kann erklären, was eine Cloud ist.
- Ich kann Abhängigkeiten von Anbietern beschreiben.
- Ich kann Maßnahmen nennen, die unabhängiger machen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Eigene und fremde Daten, Wer sammelt Daten und wozu?
Viele Menschen speichern Fotos, Dokumente und Nachrichten nicht auf dem eigenen Gerät, sondern in einer Cloud. Das ist Speicherplatz auf Rechnern eines Anbieters. Der Vorteil: Du kannst von verschiedenen Geräten darauf zugreifen, und bei einem Defekt sind die Daten nicht weg. Die Nachteile: Du bist vom Anbieter abhängig. Er kann Preise erhöhen, Regeln ändern oder den Dienst abschalten. Dein Konto kann gesperrt werden. Es kann zu Ausfällen kommen. Der Anbieter kann auch deine Daten sehen oder auswerten, je nach Regeln. Auch Betriebe sind abhängig, wenn sie Kundendaten bei einem Anbieter speichern. Du kannst unabhängiger werden: wichtige Daten zusätzlich an einem zweiten Ort sichern, Daten in gängigen Formaten speichern und prüfen, wie man seine Daten mitnehmen kann.
| Vorteil der Cloud | Mögliche Abhängigkeit |
|---|---|
| Zugriff von überall | Ohne Internet kein Zugriff |
| Schutz bei Geräteverlust | Konto gesperrt, Daten nicht mehr erreichbar |
| Meist einfach zu nutzen | Preise und Regeln können sich ändern |
Abhängigkeit verringern
- Liste, welche Daten wichtig sind.
- Speichere sie zusätzlich an einem zweiten Ort.
- Nutze gängige Dateiformate, die man überall öffnen kann.
- Prüfe, ob du deine Daten herunterladen kannst.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Cloud: Speicher bei einem Anbieter.
Du bist von ihm abhängig.
Sichere wichtige Daten zusätzlich selbst.
Ein Beispiel
Du leihst dir einen Schrank im Keller eines Nachbarn. Er kann ihn irgendwann abschließen oder die Regeln ändern. Dann kommst du nicht mehr an deine Sachen.
Schritt für Schritt
Wir rechnen, wie viel Platz 250 Fotos brauchen.
- Ein Foto hat etwa 4 MB.
- 250 Fotos: 250 · 4 = 1000 MB.
- 1000 MB sind 1 GB.
- Ein Speicher mit 2 GB hat noch Platz für weitere 250 Fotos.
Mit einem Bild erklärt
| Fotos | je Foto | zusammen |
|---|---|---|
| 250 | 4 MB | 1000 MB = 1 GB |
Zur Grundlage zurück
- Eigene und fremde Daten – Du weißt, welche Folgen der Umgang mit Daten hat.
- Wer sammelt Daten und wozu? – Du weißt, wer Daten sammelt.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Ein Foto hat etwa 4 MB. Wie viele MB brauchen 250 Fotos zusammen?
Zeig mir den ersten Schritt
250 mal 4.
Lösung ansehen
Lösung: 1000
250 · 4 = 1000 MB, das sind 1 GB.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Ein Speicher hat 2 GB (= 2000 MB). Wie viele Fotos zu je 4 MB passen hinein?
Zeig mir den ersten Schritt
2000 geteilt durch 4.
Lösung ansehen
Lösung: 500
2000 : 4 = 500 Fotos.
Tipp: Wichtige Daten gehören nie nur an einen einzigen Ort.
Merksatz: Cloud = Speicher beim Anbieter. Vorteil: bequem. Risiko: Abhängigkeit. Gegenmittel: zweite Kopie, gängige Formate, Export prüfen.
Typischer Fehler: Viele denken: In der Cloud sind Daten automatisch für immer sicher. Anbieter können Regeln ändern, Konten sperren oder ausfallen.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Speicherplatz auf Rechnern eines Anbieters
Lösung ansehen
Lösung: Das Konto wird gesperrt und die Daten sind nicht mehr erreichbar.
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Lösung: Stimmt nicht
Lösung ansehen
Lösung: Wichtige Daten zusätzlich an einem zweiten Ort sichern
Frage 5 600 Fotos zu je 5 MB: Wie viele GB brauchen sie? (1 GB = 1000 MB)
Zeig mir den ersten Schritt
600 mal 5, dann durch 1000.
Lösung ansehen
Lösung: 3
600 · 5 = 3000 MB = 3 GB.
Geschafft
Wer Daten bei Anbietern speichert, ist von ihnen abhängig. Eine zweite Kopie und gängige Formate machen unabhängiger.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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