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Geschichte

Leben im Krieg: Soldaten, Bauern, Städte

Der Krieg traf vor allem die Zivilbevölkerung. Er brachte Armut, Hunger und Seuchen.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich kann beschreiben, wie Heere versorgt wurden.
  • Ich kann Folgen für Bauern und Städte nennen.
  • Ich weiß, wie man mit Zahlen vorsichtig umgeht.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Glaube und Macht: Ursachen des Krieges, Eine Quelle Schritt für Schritt untersuchen

Die Heere bestanden meist aus Söldnern. Das waren Soldaten, die für Geld kämpften. Oft fehlte der Sold. Dann holten sich die Truppen, was sie brauchten, bei der Bevölkerung. Dörfer mussten Abgaben zahlen und Soldaten einquartieren. Es kam zu Plünderungen. Viele Bauern flohen in Städte oder Wälder. Felder blieben unbestellt, und es gab Hunger. Dazu kamen Seuchen wie die Pest. Auch Städte litten. 1631 wurde Magdeburg erobert und brannte. Ein großer Teil der Einwohner kam um. Die Bevölkerungsverluste waren regional sehr verschieden. Schätzungen gehen im Reich von etwa einem Drittel aus. Sicher ist die Zahl nicht. Ausgedachte Quelle (kein echtes Dokument): „Die Soldaten haben unser Korn und das Vieh genommen. Wir sind mit den Kindern in den Wald gegangen. Im Winter hatten wir kaum Brot.“

Folgen für Menschen.
GruppeFolgen
Söldnerkämpfen für Sold, plündern bei Not
BauernAbgaben, Flucht, Hunger
StädteBelagerung, Zerstörung, Seuchen
Regionsehr unterschiedlich betroffen

Eine Quelle vorsichtig lesen

  1. Lies die ausgedachte Quelle.
  2. Frage: Wer schreibt?
  3. Frage: Was berichtet er?
  4. Prüfe, ob man verallgemeinern darf.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Soldaten brauchen Essen.

Die Bauern müssen geben.

Viele hungern.

Ein Beispiel

Beispiel

Stell dir vor, plötzlich nehmen Fremde alle Vorräte aus dem Haus. So erging es vielen Familien.

Schritt für Schritt

Eine Quelle vorsichtig lesen

  1. Ausgedachte Quelle: Ein Bauer schreibt über Hunger.
  2. Sie zeigt eine typische Erfahrung.
  3. Sie gilt nicht für alle Orte.

Mit einem Bild erklärt

FrageAntwort
Wer?ein ausgedachter Bauer
Was?Hunger und Flucht
Allgemein?nein, nur ein Beispiel

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was war ein Söldner?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an Sold.

Lösung ansehen

Lösung: Ein Soldat, der für Geld kämpfte

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Warum plünderten Truppen oft?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an Hunger der Truppen.

Lösung ansehen

Lösung: Der Sold fehlte, und sie brauchten Nahrung.

Tipp: Eine ausgedachte Quelle zeigt typische Erfahrungen, aber keine echte Person. Sie ist nur ein Beispiel.

Merksatz: Der Krieg brachte Plünderung, Hunger und Seuchen. Besonders Bauern und Städte litten.

Typischer Fehler: Zu denken, alle Gebiete seien gleich stark betroffen gewesen. Manche Regionen blieben fast verschont.

Prüfen

Mini-Quiz

5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was geschah 1631 mit Magdeburg?
Lösung ansehen

Lösung: Die Stadt wurde erobert und brannte.

Frage 2 Alle Regionen waren gleich stark vom Krieg betroffen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Welche Krankheit breitete sich in Kriegszeiten aus?
Lösung ansehen

Lösung: Die Pest

Frage 4 Für die Bevölkerungsverluste im Reich gibt es nur Schätzungen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 5 Wie geht man mit einer ausgedachten Quelle um?
Lösung ansehen

Lösung: Sie zeigt ein Beispiel, aber keine echte Person.

Geschafft

Söldnerheere versorgten sich bei der Bevölkerung. Hunger, Seuchen und Zerstörung trafen Dörfer und Städte unterschiedlich stark.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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