Gedächtniszellen: Warum man manche Krankheiten nur einmal bekommt
Nach einer Infektion bleiben Gedächtniszellen zurück. Beim nächsten Kontakt mit demselben Erreger reagiert der Körper schneller.
Das lernst du heute
- Ich kann erklären, was Gedächtniszellen sind.
- Ich kann Erst- und Zweitkontakt vergleichen.
- Ich kann erklären, warum manche Krankheiten wiederkommen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Die spezifische Abwehr: Antigen und Antikörper
Beim ersten Kontakt mit einem Erreger braucht die Abwehr einige Tage, um Antikörper zu bilden. In dieser Zeit wird man krank. Nach der Genesung bleiben Gedächtniszellen übrig. Sie erinnern sich an das Antigen. Kommt der gleiche Erreger erneut, bilden sie sehr schnell viele Antikörper. Der Erreger wird abgewehrt, bevor Beschwerden entstehen. Der Körper ist dann immun. Diesen Schutz haben viele Menschen nach Masern oder Windpocken. Warum bekommt man dann mehrmals eine Erkältung? Es gibt viele verschiedene Erkältungsviren. Manche Viren verändern ihre Oberfläche, dann passen die alten Antikörper nicht mehr. Das gilt auch für die Grippe. Darum ist der Schutz nicht immer lebenslang.
| Erstkontakt | Zweitkontakt | |
|---|---|---|
| Beginn der Antikörperbildung | nach einigen Tagen | sehr schnell |
| Menge an Antikörpern | gering, dann steigend | sehr hoch |
| Krankheit | ja | meist nein |
Erst- und Zweitkontakt vergleichen
- Nimm die Daten für beide Kontakte.
- Vergleiche, wann die Antikörper beginnen.
- Vergleiche, wie viele es werden.
- Schließe: Gedächtniszellen beschleunigen und verstärken die Antwort.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Der Körper merkt sich den Erreger.
Beim nächsten Mal wehrt er ihn schneller ab.
Manche Viren verändern sich.
Ein Beispiel
Du hattest als Kind Windpocken. Als du später Kontakt mit dem Erreger hattest, wurdest du nicht krank. Deine Gedächtniszellen waren vorbereitet.
Schritt für Schritt
Zwei Kontakte vergleichen
- Zeichne zwei Kurven für die Antikörper.
- Die erste Kurve steigt langsam und niedrig.
- Die zweite steigt schnell und hoch.
- Der Unterschied kommt von den Gedächtniszellen.
Mit einem Bild erklärt
| Kontakt | Reaktion |
|---|---|
| Erst | langsam, schwach |
| Zweit | schnell, stark |
Zur Grundlage zurück
- Die spezifische Abwehr: Antigen und Antikörper – Vielleicht hilft dir zuerst die Lektion zur spezifischen Abwehr.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Was merken sie sich?
Lösung ansehen
Lösung: Zellen, die sich ein Antigen merken
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Was merken sich die Gedächtniszellen?
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Lösung: Es entstehen sofort viele Antikörper.
Tipp: Frage: Wurde der Erreger schon einmal erkannt? Wenn ja, reagiert der Körper schneller.
Merksatz: Gedächtniszellen sorgen dafür, dass die Abwehr beim zweiten Kontakt schneller und stärker reagiert.
Typischer Fehler: Viele denken, man sei nach jeder Krankheit für immer geschützt. Das gilt nicht bei Erregern, die sich verändern.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Immunität
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Es gibt viele verschiedene, sich verändernde Viren.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Geschafft
Nach der ersten Infektion bleiben Gedächtniszellen. Beim Zweitkontakt entstehen schneller mehr Antikörper. Bei veränderlichen Erregern bleibt der Schutz unvollständig.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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