Malaria: ein Parasit mit Wirtswechsel
Der Malaria-Erreger ist ein Einzeller. Er lebt abwechselnd in der Mücke und im Menschen. Dieser Wirtswechsel bestimmt, wie er sich verbreitet.
Das lernst du heute
- Ich kann den Wirtswechsel des Malaria-Erregers darstellen.
- Ich kann Möglichkeiten zur Vorbeugung nennen.
- Ich weiß, was ein Parasit ist.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wie Infektionen übertragen werden
Malaria wird durch winzige Einzeller der Gattung Plasmodium ausgelöst. Sie sind Parasiten. Ein Parasit lebt in oder auf einem anderen Lebewesen, dem Wirt, und schadet ihm. Der Erreger lebt in zwei Wirten: im Menschen und in der Anopheles-Mücke. Man nennt das Wirtswechsel. Die Mücke sticht einen Menschen und gibt die Erreger mit dem Speichel ab. Die Erreger wandern in die Leber und dann in die roten Blutkörperchen. Dort vermehren sie sich ungeschlechtlich. Die Zellen platzen, neue Erreger werden frei. Das löst die typischen Fieberschübe aus. Einige Erreger entwickeln sich zu Geschlechtszellen. Sticht die Mücke einen Kranken, nimmt sie diese auf. In der Mücke vereinigen sich die Geschlechtszellen, und es entstehen neue Erreger. Man nennt das Generationswechsel: Die Vermehrung wechselt zwischen ungeschlechtlich im Menschen und geschlechtlich in der Mücke. Vorbeugung: Moskitonetze, langärmelige Kleidung, Schutzmittel und vor Reisen ärztlicher Rat zu Medikamenten. Brutplätze der Mücken lassen sich verringern, indem man stehendes Wasser beseitigt.
| Wirt | Was geschieht dort? |
|---|---|
| Mensch | Vermehrung in Leber und roten Blutkörperchen (ungeschlechtlich), Fieber |
| Mücke (Anopheles) | Entstehung neuer Erreger (geschlechtlich) |
| Übertragung | Stich der Mücke, Speichel |
Den Kreislauf nachzeichnen
- Die Mücke sticht einen Menschen und überträgt Erreger.
- Die Erreger vermehren sich in Leber und Blut. Der Mensch bekommt Fieber.
- Eine andere Mücke sticht den Kranken und nimmt Geschlechtszellen auf.
- In der Mücke entstehen neue Erreger. Der Kreislauf beginnt von vorn.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Eine Mücke sticht einen kranken Menschen.
Die Erreger gelangen in die Mücke.
Der nächste Stich überträgt sie weiter.
Ein Beispiel
Ein Moskitonetz über dem Bett hält Mücken in der Nacht ab. Dort stechen sie am häufigsten.
Schritt für Schritt
Vorbeugung planen
- Frage: Wo sticht die Mücke?
- Schütze die Haut mit Kleidung und Schutzmittel.
- Nutze ein Netz zum Schlafen.
- Hole vor einer Reise ärztlichen Rat ein.
Mit einem Bild erklärt
| Station | Wirt |
|---|---|
| Stich | Mücke → Mensch |
| Fieber | Mensch |
| Neuer Stich | Mensch → Mücke |
Zur Grundlage zurück
- Wie Infektionen übertragen werden – Vielleicht hilft dir zuerst die Lektion zu Übertragungswegen.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Welches Tier sticht und saugt Blut?
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Lösung: Die weibliche Anopheles-Mücke
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Wie viele Wirte braucht der Malaria-Erreger?
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Lösung: Der Erreger lebt abwechselnd in zwei Wirten.
Tipp: Zeichne den Kreislauf als Kreis mit zwei Stationen: Mensch und Mücke. Pfeile zeigen die Stiche.
Merksatz: Der Malaria-Erreger wechselt zwischen Mensch und Mücke. Vorbeugung setzt am Mückenstich und an den Brutplätzen an.
Typischer Fehler: Man steckt sich nicht durch Husten an. Malaria wird durch den Stich einer infizierten Mücke übertragen.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Ein Lebewesen, das auf Kosten eines Wirts lebt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Ein Moskitonetz
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Lösung: Stimmt
Geschafft
Plasmodium ist ein Parasit mit Wirtswechsel zwischen Mensch und Mücke. Netze, Schutzmittel und ärztlicher Rat helfen vorzubeugen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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