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Praktische Philosophie

Lebensträume und Wirklichkeit

Träume zeigen, was uns wichtig ist. Die Wirklichkeit setzt Grenzen. Beides gehört zum Erwachsenwerden.

  • ca. 11 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich weiß: Ein Lebenstraum ist eine Vorstellung davon, wie man leben möchte.
  • Ich kann Träume mit der Wirklichkeit vergleichen.
  • Ich kann Schritte nennen, die einen Traum erreichbar machen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Lebensträume und Lebensentwürfe, Was heißt eigentlich erwachsen?

Viele Menschen haben Lebensträume. Jemand möchte Tierärztin werden, jemand ein Haus bauen, jemand die Welt bereisen. Ein Traum zeigt, was uns wichtig ist. Die Wirklichkeit bringt aber Bedingungen mit: Geld, Zeit, Noten, Gesundheit, Orte. Manchmal passt ein Traum nicht ganz zur Wirklichkeit. Dann gibt es mehrere Wege. Man kann den Traum verändern, einen Zwischenschritt planen oder neue Träume entwickeln. Ein Traum ist kein Fehler, wenn er sich verändert. Veränderte Träume gehören zum Leben.

TraumWirklichkeitMöglicher Weg
Tierärztin werdenEin Studium dauert lange und verlangt gute Noten.Früh Praktika machen und Noten verbessern
Die Welt bereisenReisen kosten Geld.Sparen und erst nahe Ziele besuchen
Ein Haus bauenEs braucht viel Geld und Zeit.Zuerst eine Wohnung mieten und planen

So vergleichst du einen Traum mit der Wirklichkeit

  1. Schreibe deinen Traum auf.
  2. Notiere, was dafür nötig ist.
  3. Prüfe: Was davon ist schon da? Was fehlt?
  4. Plane einen kleinen ersten Schritt.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Ein Traum zeigt, was wichtig ist.

Die Wirklichkeit hat Bedingungen.

Man plant kleine Schritte.

Ein Beispiel

Beispiel

Can möchte Pilot werden. Er weiß: Man braucht gute Mathenoten und gutes Englisch. Er übt jede Woche und lernt Vokabeln. Das sind kleine Schritte zu seinem Traum.

Schritt für Schritt

Du prüfst einen Traum.

  1. Schreibe den Traum auf.
  2. Notiere, was dafür nötig ist.
  3. Prüfe, was schon da ist.
  4. Plane den ersten Schritt.

Mit einem Bild erklärt

SchrittFrage
1Was ist mein Traum?
2Was ist dafür nötig?
3Was habe ich schon?
4Was ist mein erster Schritt?

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was ist ein Lebenstraum?
Zeig mir den ersten Schritt

Geht es um Schlaf oder um Wünsche für das Leben?

Lösung ansehen

Lösung: Eine Vorstellung davon, wie man leben möchte

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Lea möchte reisen, hat aber wenig Geld. Welcher Weg ist ein sinnvoller erster Schritt?
Zeig mir den ersten Schritt

Was fehlt Lea, und wie kann sie es nach und nach bekommen?

Lösung ansehen

Lösung: Sparen und zuerst nahe Orte besuchen

Tipp: Teile einen großen Traum in kleine Schritte. So wird er greifbar.

Merksatz: Ein Traum zeigt, was wichtig ist. Die Wirklichkeit setzt Bedingungen. Man kann einen Traum ändern oder in Schritte teilen.

Typischer Fehler: Zu denken, ein Traum sei gescheitert, wenn er sich ändert. Menschen entwickeln sich, und ihre Träume entwickeln sich mit.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was gehört zur Wirklichkeit eines Traums?
Lösung ansehen

Lösung: Bedingungen wie Zeit, Geld und Noten

Frage 2 Wenn sich ein Traum ändert, ist man gescheitert.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Große Ziele kann man in kleine Schritte teilen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Welche Aussage nennt einen Zwischenschritt?
Lösung ansehen

Lösung: Ich mache zuerst ein Praktikum, um den Beruf kennenzulernen.

Geschafft

Lebensträume zeigen, was uns wichtig ist. Die Wirklichkeit setzt Bedingungen. Man kann Träume in Schritte teilen oder verändern.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Erwachsen werden: Wer will ich sein?

Kurz erklärt, 41 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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