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Technik

Verbinden: kleben und stecken

Kleben und Stecken sind weitere Verbindungsarten. Jede passt zu bestimmten Aufgaben und Werkstoffen.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 6
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann Kleben und Stecken beschreiben.
  • Ich kann lösbare und unlösbare Verbindungen unterscheiden.
  • Ich kann eine Verbindung begründet auswählen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Verbinden: schrauben und nageln

Beim Kleben verbindet ein Kleber zwei Flächen. Holzleim eignet sich für Holz. Die Flächen müssen sauber und passend sein. Man trägt den Leim dünn auf und drückt die Teile zusammen. Mit Schraubzwingen hält man sie, bis der Leim trocken ist. Das dauert. Geklebte Verbindungen sind meist nicht lösbar. Für Kunststoff oder Metall gibt es andere Kleber. Manche Kleber haben starken Geruch oder kleben sofort an der Haut. Solche Kleber benutzt du nur mit der Lehrkraft, mit guter Lüftung. Stecken heißt: Ein Teil wird in ein anderes gesteckt. Ein Zapfen oder ein Dübel passt in ein gebohrtes Loch. Die Teile liegen nur eng aneinander. Steckverbindungen kann man oft lösen. Man kann sie auch mit etwas Leim fest machen. Zum Beispiel bohrt man vorher passende Löcher. So passen die Teile genau zusammen.

VerbindungLösbar?Beispiel
KlebenNeinHolzleim bei einer Kiste
SteckenOft jaDübel, Zapfen
SchraubenJaRegalbrett
NagelnKaumRückwand

Eine Verbindung wählen

  1. Soll sie wieder lösbar sein?
  2. Welche Werkstoffe werden verbunden?
  3. Wie viel Zeit hast du zum Trocknen?
  4. Welche Sicherheit ist nötig?

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Kleben: fest.

Stecken: passt ins Loch.

Leim braucht Zeit zum Trocknen.

Ein Beispiel

Beispiel

Lea klebt zwei Holzleisten. Sie spannt sie mit Zwingen ein und wartet, bis der Leim trocken ist.

Schritt für Schritt

Wir kleben richtig.

  1. Flächen säubern.
  2. Leim dünn auftragen.
  3. Zwingen setzen.
  4. Trocknen lassen.

Mit einem Bild erklärt

SchrittWarum?
Flächen säubernLeim haftet besser
Dünn auftragenZu viel quillt heraus
ZwingenTeile verrutschen nicht
Trocknen lassenVerbindung wird fest

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wofür eignet sich Holzleim?
Zeig mir den ersten Schritt

Welcher Werkstoff ist im Namen versteckt?

Lösung ansehen

Lösung: Für Holz

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Warum lässt man die Zwingen stehen?
Zeig mir den ersten Schritt

Was passiert, wenn der Leim noch feucht ist?

Lösung ansehen

Lösung: Bis der Leim trocken ist

Tipp: Dübelverbindung: Der Bohrer muss zum Dübel passen. Ein 8-mm-Dübel braucht ein Loch von 8 mm.

Merksatz: Kleben: sauber, dünn auftragen, zusammenpressen, trocknen. Stecken: passende Löcher bohren.

Typischer Fehler: Viele lösen die Zwingen zu früh. Dann ist der Leim noch nicht fest und die Teile verrutschen.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Welche Verbindung ist oft wieder lösbar?
Lösung ansehen

Lösung: Stecken

Frage 2 Kleber mit starkem Geruch benutzt man nur mit der Lehrkraft.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Zu viel Leim macht die Verbindung besser.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Wie groß muss das Loch für einen 8-mm-Dübel sein?
Lösung ansehen

Lösung: Etwa 8 mm

Geschafft

Kleben verbindet Flächen dauerhaft, Stecken mit Zapfen oder Dübeln oft lösbar. Man wählt nach Werkstoff, Lösbarkeit und Zeit. Kleber mit Geruch oder Hautgefahr nur mit der Lehrkraft.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Bohren und verbinden

Kurz erklärt, 42 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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