Die Firmung feiern: Ablauf und Entscheidung
Zur Firmung gehören Vorbereitung, Feier und eine persönliche Entscheidung. Man kann ihre Bedeutung erörtern.
Das lernst du heute
- Ich kann Vorbereitung und Feier beschreiben.
- Ich kann Gründe für und gegen die Firmung nennen.
- Ich kann die Bedeutung erörtern.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Firmung: gestärkt durch den Heiligen Geist
Vorbereitung: In Deutschland findet die Firmung oft zwischen 14 und 16 Jahren statt, je nach Bistum verschieden. Jugendliche treffen sich in Gruppen, sprechen über Glauben und Leben und planen Projekte. Viele wählen eine Firmpatin oder einen Firmpaten, die oder der selbst gefirmt ist und sie begleitet.
Die Feier: Sie findet in einem Gottesdienst statt. Die Jugendlichen erneuern das Taufversprechen. Dabei sagen sie Ja zum Glauben. Dann legt der Bischof die Hand auf und salbt mit Chrisam. Danach geht der Gottesdienst weiter.
Entscheidung: Die Firmung soll freiwillig sein. Wer sich nicht entscheiden kann, darf warten. Die Firmung ist auch später noch möglich, auch als erwachsener Mensch.
Eine Erörterung wägt Gründe ab:
Gründe dafür: Die Firmung zeigt Zugehörigkeit zur Kirche. Sie gibt Bestärkung. Sie verbindet mit einer Gemeinschaft.
Gründe dagegen oder Zweifel: Manche Jugendliche sind unsicher im Glauben. Andere haben Fragen an die Kirche. Manche wollen sich nicht festlegen.
Ein begründetes Ergebnis nennt beide Seiten und entscheidet am Ende mit Gründen.
| Phase | Was geschieht? |
|---|---|
| Vorbereitung | Gruppentreffen, Gespräche, Projekte |
| Feier | Taufversprechen, Handauflegung, Salbung |
| Entscheidung | freiwilliges Ja zum Glauben |
Ein Thema erörtern
- Schritt 1: Frage klären: Ist die Firmung für mich sinnvoll?
- Schritt 2: Gründe dafür sammeln.
- Schritt 3: Gründe dagegen sammeln.
- Schritt 4: Abwägen und mit einem Grund entscheiden.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Vorbereitung in der Gruppe.
Feier mit Taufversprechen.
Entscheidung ist frei.
Ein Beispiel
Selin und Jonas sind unsicher. Selin sagt: „Ich möchte dazugehören.“ Jonas sagt: „Ich habe noch viele Fragen.“ Beide haben gute Gründe.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt
- Schritt 1: Nenne die Frage.
- Schritt 2: Nenne Gründe dafür und dagegen.
- Schritt 3: Schreibe ein Ergebnis.
Mit einem Bild erklärt
| Gründe dafür | Gründe dagegen |
|---|---|
| Zugehörigkeit | Zweifel im Glauben |
| Bestärkung | Fragen an die Kirche |
| Gemeinschaft | nicht festlegen wollen |
Zur Grundlage zurück
- Firmung: gestärkt durch den Heiligen Geist – Du kennst die Firmung.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Was wurde bei der Taufe versprochen?
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Lösung: das Taufversprechen
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Ein Pate begleitet.
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Lösung: eine gefirmte Person, die den Jugendlichen begleitet
Tipp: Eine Erörterung braucht beide Seiten. Dein Ergebnis darf eine eigene Position sein, wenn du sie begründest.
Merksatz: Vorbereitung, Taufversprechen, Handauflegung. Die Entscheidung soll freiwillig sein.
Typischer Fehler: Viele denken, man muss sich für die Firmung gar nicht entscheiden. Sie soll aber eine persönliche, freie Entscheidung sein.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Sie ist eine persönliche Entscheidung.
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Lösung: Bestärkung und Gemeinschaft
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Lösung: Gründe dafür und dagegen abwägen
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Lösung: Stimmt
Geschafft
Zur Firmung gehören Vorbereitung und eine Feier mit Taufversprechen. Eine Erörterung wägt Gründe dafür und dagegen ab.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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