Was in einem Smartphone steckt
Ein Smartphone besteht aus vielen Bauteilen und Rohstoffen. Herstellung und Entsorgung belasten Umwelt und Menschen.
Das lernst du heute
- Ich nenne Bauteile und Rohstoffe eines Smartphones.
- Ich beschreibe Folgen von Abbau, Herstellung und Entsorgung.
- Ich rechne mit einem Beispiel, wie die Nutzungsdauer die Belastung pro Jahr verändert.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Vernetzte Systeme im Alltag
Ein Smartphone ist klein, aber komplex. Es enthält ein Display, einen Akku, einen Prozessor, Speicher, Kameras, Sensoren, Antennen und ein Gehäuse.
Dafür braucht man viele Rohstoffe. Der Akku enthält zum Beispiel Lithium und Kobalt. Leitungen bestehen aus Kupfer. Für Kontakte nutzt man kleine Mengen Gold. Weitere Metalle stecken in Display, Kamera und Lautsprecher.
Diese Rohstoffe werden oft im Bergbau gewonnen, in vielen Ländern der Erde. Der Abbau verbraucht Energie und Wasser, verändert Landschaften und kann Menschen gefährden, wenn die Arbeitsbedingungen schlecht sind.
Die Herstellung braucht viel Energie. Bei einem Smartphone entsteht der größte Teil der Treibhausgase schon bei Rohstoffen und Herstellung und nicht erst bei der Nutzung. Dazu kommen Transport und Verpackung.
Nach der Nutzung werden Geräte zu Elektroschrott. In alten Geräten stecken wertvolle Stoffe, die man zurückgewinnen kann. Auch enthalten sie Stoffe, die nicht in die Umwelt gelangen sollen.
Beispiel mit ausgedachten Zahlen: Die Herstellung eines Smartphones verursacht 60 kg Treibhausgase (als Beispielwert). Wird es 2 Jahre genutzt, sind das 60 : 2 = 30 kg pro Jahr. Bei 4 Jahren sind es 60 : 4 = 15 kg pro Jahr.
| Bauteil | Beispielstoffe |
|---|---|
| Akku | Lithium, Kobalt |
| Leitungen | Kupfer |
| Kontakte | Gold, Silber (kleine Mengen) |
| Gehäuse | Metall, Glas, Kunststoff |
Belastung pro Jahr berechnen
- Beispielwert: Herstellung 60 kg Treibhausgase.
- Nutzungsdauer 2 Jahre: 60 : 2 = 30 kg pro Jahr.
- Nutzungsdauer 4 Jahre: 60 : 4 = 15 kg pro Jahr.
- Doppelt so lange nutzen halbiert die Belastung aus der Herstellung pro Jahr.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Viele Rohstoffe.
Herstellung braucht viel Energie.
Länger nutzen entlastet.
Ein Beispiel
Ein Pullover, den du vier Jahre trägst, ist umweltfreundlicher als einer, den du nach einem Jahr aussortierst. Bei Smartphones ist es genauso.
Schritt für Schritt
Wir vergleichen Nutzungsdauern
- Wir schreiben die Belastung der Herstellung auf.
- Wir teilen durch die Nutzungsjahre.
- Wir vergleichen die Ergebnisse.
- Wir ziehen ein Fazit.
Mit einem Bild erklärt
| Nutzungsdauer | Rechnung | Belastung pro Jahr |
|---|---|---|
| 2 Jahre | 60 : 2 | 30 kg |
| 4 Jahre | 60 : 4 | 15 kg |
Zur Grundlage zurück
- Vernetzte Systeme im Alltag – Du kennst vernetzte Geräte im Alltag.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Welcher Stoff passt zu Akkus?
Lösung ansehen
Lösung: Lithium
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Die Herstellung verursacht 60 kg Treibhausgase (Beispielwert). Das Gerät wird 5 Jahre genutzt. Wie viele kg sind es pro Jahr?
Zeig mir den ersten Schritt
60 : 5.
Lösung ansehen
Lösung: 12
60 : 5 = 12 kg pro Jahr.
Tipp: Teile die Gesamtbelastung durch die Zahl der Nutzungsjahre. So erkennst du den Einfluss der Nutzungsdauer.
Merksatz: Smartphones enthalten viele Rohstoffe. Abbau und Herstellung belasten die Umwelt. Längere Nutzung verteilt die Belastung auf mehr Jahre.
Typischer Fehler: Viele denken, nur der Stromverbrauch belaste die Umwelt. Bei Smartphones steckt der größte Teil schon in Rohstoffen und Herstellung.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Bei Rohstoffen und Herstellung
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Frage 3 Beispielwert 60 kg bei 3 Jahren Nutzung. Wie viele kg pro Jahr?
Zeig mir den ersten Schritt
60 : 3.
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Lösung: 20
60 : 3 = 20 kg pro Jahr.
Lösung ansehen
Lösung: Er enthält Stoffe, die nicht in die Umwelt gelangen sollen.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Geschafft
Rohstoffe, Herstellung und Entsorgung belasten Umwelt und Menschen. Wer ein Gerät lange nutzt, verringert die Belastung pro Jahr.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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