Hunger, Sattsein und das Körperbild
Der Körper meldet, was er braucht. Du lernst Hunger- und Sättigungssignale kennen und erfährst, wie das Bild vom eigenen Körper entsteht.
Das lernst du heute
- Ich kann Hunger und Sattsein beschreiben.
- Ich kann erklären, was ein Körperbild ist.
- Ich kann Bilder in Medien kritisch einordnen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Essen in Werbung und sozialen Medien
Der Körper sendet Signale. Hunger zeigt sich zum Beispiel durch ein Gefühl der Leere im Bauch, Magenknurren, Unruhe oder weniger Konzentration. Sattsein zeigt sich dadurch, dass die Lust aufs Essen nachlässt und sich der Bauch angenehm voll anfühlt. Diese Wahrnehmung heißt Körperwahrnehmung. Appetit ist etwas anderes: Er ist die Lust auf ein bestimmtes Essen. Die Signale können durch Ablenkung, Stress oder Gefühle schwächer sein. Das Körperbild ist das Bild, das man vom eigenen Körper im Kopf hat. Dazu gehört auch, wie man den Körper bewertet. Es hängt von Erfahrungen ab, vom Umfeld und von Medien. In Medien sind Bilder oft ausgewählt, bearbeitet oder mit Filtern verändert. Echte Körper sind sehr verschieden. Ein Körper kann viel mehr, als gut auszusehen.
| Signal | Woran man es merkt | Was es bedeutet |
|---|---|---|
| Hunger | Leere im Bauch, Magenknurren, Unruhe | Der Körper braucht Energie. |
| Sattsein | Lust aufs Essen lässt nach, Bauch fühlt sich angenehm voll an | Der Körper hat genug. |
| Appetit | Lust auf ein bestimmtes Essen | Das ist nicht unbedingt ein Zeichen von Hunger. |
Ein Bild kritisch ansehen
- Beispiel: Ein Bild in einem Medium zeigt einen sehr glatten, perfekten Körper.
- Frage: Wurde das Bild ausgewählt oder bearbeitet?
- Oft ja: durch Licht, Pose, Filter oder Bearbeitung.
- Ergebnis: Das Bild zeigt nicht, wie Menschen im Alltag aussehen.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Der Körper meldet Hunger.
Er meldet auch Sattsein.
Bilder in Medien sind oft bearbeitet.
Ein Beispiel
Ein Foto kann mit einem Filter ganz anders aussehen als das Original. So ist es auch mit vielen Körperbildern in Medien.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt
- Lies das Signal.
- Ordne es zu: Hunger, Sattsein oder Appetit.
- Prüfe bei Bildern: bearbeitet?
- Nenne das Ergebnis.
Mit einem Bild erklärt
| Schritt | Was du tust |
|---|---|
| 1 | Lies das Signal. |
| 2 | Ordne es zu: Hunger, Sattsein oder Appetit. |
| 3 | Prüfe bei Bildern: bearbeitet? |
| 4 | Nenne das Ergebnis. |
Zur Grundlage zurück
- Essen in Werbung und sozialen Medien – Du kennst Essen in Werbung und sozialen Medien.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Lösung ansehen
Lösung: Magenknurren
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Lösung ansehen
Lösung: Das Bild, das man vom eigenen Körper im Kopf hat
Tipp: Prüfe bei Bildern in Medien: Wer hat sie gemacht, und wurde etwas verändert?
Merksatz: Hunger und Sattsein sind Signale des Körpers. Das Körperbild entsteht im Kopf. Es wird von Medien und Umfeld beeinflusst.
Typischer Fehler: Viele halten bearbeitete Bilder für echt. Dadurch entstehen unrealistische Erwartungen an den Körper.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Appetit ist die Lust auf ein bestimmtes Essen
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
Lösung ansehen
Lösung: Von Erfahrungen, Umfeld und Medien
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Der Körper meldet, was er braucht. Du lernst Hunger- und Sättigungssignale kennen und erfährst, wie das Bild vom eigenen Körper entsteht.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
Übungsheft Energie, Körpergefühl und Essstörungen
Kurz erklärt, 52 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.
Das Heft ist für alle kostenlos – auch wenn gerade kein Geld dafür da ist. Wer es einrichten kann, unterstützt DYS+ Campus mit einem selbst gewählten Betrag. Freiwillig unterstützen